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Mittwoch, 24. November 2010

Chance zur Rettung der Deutschen rückt näher

Paukenschlag. EU-Ratschef sieht den Zusammenbruch der EU

Bereits im Jahre 1996 skizzierten wir das absehbare Zusammenbruchs-Szenario der EU in der Druckausgabe NJ 5/1996 wie folgt: "Und wenn es am Schluß schief geht [mit der EU], womit zu rechnen ist, wird man an den dann wieder neu entstehenden deutschen Nationalstaat gewaltige Wiedergutmachungs-Forderungen für die EU-Misere stellen."

Wir sollten recht behalten, es ist schief gegangen mit der EU, was im November 2010 sogar vom EU-Ratspräsident Herman van Rompuy unverhohlen in Aussicht gestellt wurde: "Paukenschlag" nannte die WELT van Rompuys Unkenruf zum Untergang der EU. Der EU-Ratschef wörtlich: "Wir müssen alle zusammenarbeiten, um das Überleben der Eurozone zu sichern. Wenn die Eurozone nicht überlebt, wird die Europäische Union nicht überleben." (Welt.de, 16.11.2010)

Rompuys Appell an die Zusammenarbeit der EU-Staaten, doch bitte zusammenzuarbeiten, um das Überleben der Europäischen Union zu sichern, ist eine diplomatische Umschreibung des unausweichlich gewordenen EU-Untergangs. Denn die Euro-Zone kann nicht überleben. Ein Gebilde wie die BRD, völkerrechtlich sogar illegal, das selbst nur durch immer neue Verschuldungen in astronomischer Höhe seine parasitären Gesellschaftsteile bei Laune halten und nur dadurch einen Zivilkrieg im Lande verhindern kann, wird mit galaktisch großen Schulden die galaktisch großen Schulden der übrigen Mitgliedsstaaten nicht bezahlen können. "Rompuy sprach damit aus, was in Brüssel viele denken, aber nur wenige zu sagen wagen." (Spiegel, 47/2010, S. 30)

Das System des Todes überwinden heißt, die Auferstehung der Völker zu bewirken!

Selbstverständlich verheißt das für die Deutschen zunächst nichts Gutes, aber eine Rettung alleine vor der multikulturellen Abschaffung sollte uns Deutschen ohnehin einiges Wert sein, nichts ist umsonst. Das Überleben eines Volkes als ethnische Einheit ist ohnehin durch nichts zu bezahlen.

Nicht nur, dass die BRD quasi der einzige Nettoeinzahler der EU ist (etwas kommt aus Österreich, Luxemburg und Schweden), schultert die BRD auch noch die sogenannten Rettungsschirme für den Euro allein. Zur Erinnerung: Zur angeblichen Rettung Griechenlands wurden 135 Milliarden Euro und zur Rettung der gesamten EU weitere 760 Milliarden Euro bewilligt. Angeblich sollte die BRD für Griechenland in Höhe von 23 Milliarden Euro und für den dann folgenden EU-Rettungsschirm mit 148 Milliarden Euro geradestehen. Abgesehen davon, dass diese Summen den Staatsbankrott für die BRD auslösen würden, handelt es sich bei der Summennennung um eine schönfärberische Lüge. Die BRD haftet nämlich für die gesamten Summen der Rettungspakete.

Die Deutschen sollen lediglich beruhigt und davon abgelenkt werden, dass sie allein für alle anderen bezahlen müssen. Denn in Wirklichkeit wurden die Verträge so abgefasst, dass jedes EU-Land aus der Hilfsverpflichtung aussteigen kann, wenn es für die Schuldenaufnahme für zum Beispiel Griechenland mehr hinlegen muss, als es Griechenland in Rechnung stellen darf. "Zudem steht in dem Gesetzentwurf zum GR-Bailout, dass die Länder der Euro-Zone von der Solidaritätsabgabe befreit sind, wenn sie sich selbst nicht mehr so günstig refinanzieren können wie sie die GR-Kredite nach Athen weiterreichen, also zu 5%." (mmnews.de, 12.08.2010)

Deshalb haben die Lobby-Rating-Agenturen die BRD ständig hochbewertet, sodass sich Berlin "günstig", also unter fünf Prozent Zinsen, refinanzieren kann, während die anderen herabgestuft wurden und sich deshalb für über fünf Prozent finanzieren müssen. Somit bleibt alles am "Deutschen Depp" (BILD) hängen.

Es bleibt festzuhalten: Fünf Monate nachdem wir vom NJ geschrieben hatten, dass die BRD alleine sämtliche "EU-Rettungsschirme" aufspannen (bezahlen) muss, wird dieses Untergangsszenario auch von den Systemmedien bestätigt: "Deutsche müssen wohl für Euro-Schuldenkrise aufkommen." (Welt, 17.11.2010, S. 15) Das muss unweigerlich zum Zusammenbruch der EU führen, darin sind sich mittlerweile auch die System-"Experten" einig. Wenn man bedenkt, dass die "Euro-Rettung" auch von den Pleitestaaten wie Griechenland (12 Milliaden Euro ) und Irland (7 Milliarden Euro) garantiert wird, dann weiß man, wohin die Reise für die Deutschen geht.

Schon in der NJ-Druckausgabe 54/2001 analysierten wir den EU-Zusammenbruch und das daraus gegen die Deutschen entstehende Geschehen. Wir schrieben auf Seite 4 wörtlich: "Da die finanzielle Schieflage der BRD für alle Mitgliedsstaaten erkennbar wurde und für alle absehbar geworden ist, bis der gigantische Mark- bzw. Eurofluss aus der BRD versiegt, werden die Beteiligten schon bald nach geeigneten Vorwänden suchen, mit denen sie den Rückzug aus Europa antreten und die Deutschen für das sich schon jetzt abzeichnende EU-Debakel verantwortlich machen."

Angekommen in der Wirklichkeit

Und heute, angekommen in der Wirklichkeit des November 2010, werden die NJ-Voraussagen offiziell bestätigt, was so klingt: "Oft kämpft in der EU inzwischen jeder gegen jeden" (Welt, 18.11.2010, S. 5) Und: "Papandreou schießt gegen Deutschland. Griechischer Premier gibt der Bundesregierung Schuld." (Welt, 16.11.2010, S. 9) Und: "Papandreous Vorwürfe kommen anderen Wackelkandidaten gelegen: Die irische Regierung hatte am Freitag ähnliche Anschuldigungen erhoben." (Die Welt, 16.11.2010, S. 9) Selbst die von Frankreich und seinem jüdischen Präsidenten Sarkozy kontrollierte EZB stimmte mit ein in das Kriegsgeheul gegen die BRD: "Selbst aus der EZB kommen ähnliche Töne." (Welt, 18.11.2010, S. 5) Und: "Doch im [Rettungs]Paket zeigen sich erste Risse. Denn Österreich will seine Dezember-Tranche an der Griechenland-Hilfe erst freigeben, wenn die Regierung ihre Konsolidierungsbemühungen noch weiter verstärkt. … Sollte Wien seine Drohung ernst machen, dann könnte sich die Krise weiter zuspitzen." (Welt.de, 16.11.2010) Bitte vergleichen Sie dazu noch einmal den Absatz vorher, was wir im Jahr 2001 in der NJ-Druckausgabe geschrieben haben.

"Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. Sie wollen, was Merkel verhindern will: eine Union, in der die Starken für die Schwachen zahlen." (Spiegel, 47/2010, S. 31) Aber selbstverständlich, quasi alle andern EU-Staaten haben sich dem BRD-Himmelfahrtskommando doch nur angeschlossen, um die Deutschen bezahlen zu lassen für ihre abartige Völkervernichtungs-Idee. Den Mist von einer sogenannten europäischen Idee glauben doch nur Deutsche. Die Deutschen müssen deshalb alles bezahlen, zum Beispiel jetzt für Irland, obwohl das Pro-Kopf-Einkommen in Irland höher ist als in Deutschland, also Irland reicher ist als die BRD.

Sam Bowman ist Chef der Forschungsabteilung von "The Adam Smith Institute" mit Sitz in London. Es handelt sich um die führende freiheitliche Denkfabrik Groß Britanniens. In einem Fernsehinterview mit RT sagte Bowman: "In anbetracht der Tatsache, dass Portugal und Spanien bereits für eine Ret-tung anstehen, kann ich nicht erkennen, wie der Euro die nächsten Jahre überleben soll, bestimmt nicht die nächsten zehn Jahre. Noch nicht einmal das nächste Jahr. Die Irland-Rettung wird den Untergang des Euro in Gang setzen. Irland wird möglicherweise den Euro noch nicht vernichten, aber sicherlich Portugal, Spanien und schließlich Italien."

RT.com, 22.11.2010

Der EU-Untergang ist also unausweichlich geworden, selbst die Systemjournaille gibt dies heute unumwunden zu. Im Kommentar schreibt Dorothea Siems: "Die Finanzkraft der Zahlerstaaten reicht nicht aus, um allen schwächelnden Ländern unter die Arme zu greifen." (Die Welt, 18.11.2010, S. 6) Frau Siems spricht von Zahlerstaaten, also Mehrzahl, die es aber nicht gibt. Umso schneller kommt der Absturz, da alles an einem einzigen Bankrott-Staat hängt, an der BRD. "Jede neue Nachricht nährt den Verdacht, dass die Probleme möglicherweise so tiefgreifend sind, dass sie sich mit den alten Mitteln und immer neuen Schulden gar nicht lösen lassen. Und dass am Ende tatsächlich ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone stehen könnte." (Spiegel, 47/2010, S. 31)

Am 19. Mai 2010 quakte die Kanzlerin in ihrer Regierungserklärung davon, dass die EU zusammenbrechen würde, sollte der Euro zerfallen. Also, so Merkels Appell, müsse die BRD garantieren, garantieren und nochmals garantieren, das wäre alternativlos: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa. Die geplanten Maßnahmen sind alternativlos."

Also, es trifft jetzt ein, was wir vom NJ bereits 1996 skizziert hatten: Der Euro geht kaputt und die EU stürzt über unseren Köpfen ein. Alle Billionengarantien hängen den künftigen Generationen der Deutschen wie Mühlsteine am Hals. Und dieses Völkermordkonzept bezeichnen Merkel, Schäuble und Konsorten als "alternativlos".

Tatsache ist auch, dass das ganze EU-Konzept, in das die BRD-Deppenriege der hohen Politik von der Wall Street gepeitscht wurde, ein einziges Tributsystem darstellt. Für immer und ewig sollen die Deutschen an das Lobby-Bankster-System bezahlen. Unter anderem unter dem Vorwand der Länderfinanzierung. Doch die Länderfinanzierungen wurden niemals von den Bankstern selbst aufgebracht, sie existieren nur auf Wettpapieren (CDS).

Das Tributsystem

Geld, das von den "erwählten" Banken an EU-Länder verliehen wird, gibt vorher die EZB an diese Banken zu Zinsen, nicht höher als ein Prozent. Diese Banken verleihen anschließend diese Summen an die entsprechenden Länder zu horrenden Zinsen - Zinssatz offen nach oben. Da fragt man sich, warum die EZB nicht selbst die Länderfinanzierungen übernimmt. Dann würde auch kaum ein Staat in Schieflage geraten. Der Grund dafür ist, dass der von der Wall Street diktierte EU-Vertrag vorschreibt, dass die EU-Länder von Bankstern finanziert werden müssen, auch wenn die EU über ihre EZB das Geld vorher den Bankstern gibt. Ein Tributsystem also, garantiert allein von der BRD, in unbegrenzter Höhe.

Mehr noch. Die Bankster sind nicht damit zufrieden, Milliarden aus der Differenz zwischen ein und zum Beispiel 10 Prozent einzusacken, was sich alleine schon auf Milliardensummen beziffern würde. Nein, mit jedem Kreditvertrag an ein Land wird eine sogenannte Kreditausfallversicherung gekoppelt (CDS). Dem Namen nach, Kreditausfall-Versicherungen, müssten also die Banken für Staatspleiten bezahlen. Das ist aber nicht so, die BRD bezahlt.

Die CDS-Papiere sind Wettpapiere, die unkontrolliert von fünf jüdischen Banken im internen Kreis gewettet werden. Sie können an einem Tag die Schuldenlast um 100 Prozent erhöhen. Erinnern wir uns an Griechenland, dessen Schulden in drei Monaten um 500 Prozent stiegen. Dieser Prozentsatz konnte ja nicht von den Zinsen aus dem Kreditvertrag herrühren, solche Zinssätze sind nicht vereinbart. 500 Prozent Gewinn stammt aus CDS-Wetten. "Bafin-Chef Jochen Sanio hat vor einem 'Angriffskrieg' der Spekulanten gegen die Euro-Zone gewarnt. Die Zocker hätten bereits im Fall Griechenland bis zu 500 Prozent Gewinn eingefahren." (Welt.de, 05.05.2010) Handelt es sich bei diesen Transaktionen um Kapitalverbrechen? Ja, sagt der SPIEGEL: "Kapitalverbrechen – begangen von Bankern, geduldet von Politikern." (47/2008, S. 45)

Jedes Land, das Kapital aufnimmt, muss zusammen mit den Kreditverträgen auch die dazugehörigen Wetten garantieren. Diese Regelung kam auf Druck der BRD zustande. Merkel war federführend bei der Einführung dieses Kapitalverbrechenskonzeptes. Das heißt, das jeweilige kreditnehmende Land unterzeichnet bei Kreditaufnahme von zum Beispiel einer Milliarde Euro die Verpflichtung, auch für die auf die Kreditsumme abgeschlossenen Wetten geradezustehen. Innerhalb der fünf jüdischen Banken werden diese Wetten auf das "Ranking" der Länder hochgeschaukelt. Die Ranking-Agenturen gehören mit zum Club der Kapitalverbrecher. Bewertet eine Ranking-Agentur das Kreditnehmerland schlechter als im Vertrag vorgesehen, werden die Wetten fällig. Da die fünf Wall-Street-Wettbanken von außen nicht kontrolliert werden dürfen, kann aus einer Milliarde Euro Realkredit über Nacht eine Summe von 100 oder mehr Milliarden durch Wetten erwachsen. Immer garantiert von der BRD. Wenn nicht direkt als Bankengarantie, dann über die sogenannten EU-Schutzschirme.

Ovadia Yosef gilt als einer der höchsten jüdischen Autoritäten in Israel als auch innerhalb des organisierten Weltjudentums. Seine Partei (Schas) ist derzeit in der Regierung vertreten. Der Chef-Rabbiner machte in seiner samstäglichen (Sabbat) Predigt im Oktober 2010 deutlich, wozu Nichtjuden auf der Welt sind: "Nichtjuden sind nur auf dieser Welt, um den Juden zu dienen." "Die Gojim wurden dazu geboren, um uns zu dienen. Sie erfüllen keinen anderen Zweck auf dieser Welt, als dem Volk Israel zu dienen." (JTA, 18.10.2010) Das Welt-Tribut-System machen die Worte Ovadias verständlich.

Ein verschwörerisches Kapitalverbrechen, geduldet von der Politik

Es ist in der Tat eine Verschwörung, was vor unseren Augen geschieht, so wie dies in den "falschen Protokollen" beschrieben wird. Diese CDS-Vernichtungs-Instrumente werden von fünf namentlich nicht genannten "Banken" in beliebige Blasen-Höhen getrieben. Natürlich gehören diesem Vernichtungsclub auf jeden Fall die FED (die privat-jüdische Notenbank der USA), Goldman Sachs und Rothschild an, das steht fest. Diese sogenannten Institute werden von niemandem kontrolliert, dazu haben sich offenbar sämtliche westliche Vasallen-Politiker im Auftrag der FED verpflichtet: "Die Wetten [auf die Sprengung der Währungsunion] werden am Markt für Kreditausfallversicherungen angenommen, der nur Profitanlegern zugänglich ist. Die Buchmacher sind fünf Investmentbanken. Selbst Aufsichtsbehörden dürfen ihnen nicht in die Bücher schauen, gehandelt wird außerhalb der Börse. Solange man sie gewähren lässt, wissen also allein die Buchmacher, wer welche Werte laufen hat." (FAS, 07.03.2010, S. 12)

Der ehemalige Komplize der Kapitalverbrecher, Peer Steinbrück, ließ kürzlich die Chuzpe los, man müsse Verschwörungs-Kapitalverbrechen, die unkontrolliert, also außerhalb der Bilanzen stattfinden, verbieten: "Wir müssen Bankgeschäfte außerhalb der Bilanz verbieten. Das darf es nicht mehr geben. Alle Geschäfte müssen auf transparenten Handelsplattformen abgewickelt werden. Das gilt insbesondere für Derivate und Zertifikate – ohne Ausnahme." (Welt.de, 08.11.2010)

Aber es war derselbe Steinbrück, der als Finanzminister diese Kapitalverbrechen, außerhalb jeder Kontrolle, legalisierte und für die Bankster durchsetzte. Steinbrück erklärte damals jedermann, dass diese Vernichtungs-Instrumente gut für uns seien, weil sie für Liquidität sorgten: "Finanzminister Peer Steinbrück glaubt, daß Hedgefonds, oftmals geradezu ein Segen für die Volkswirtschaft eines Landes sind, da sie für Liquidität sorgen. Steinbrück will die Finanzinvestoren nicht vertreiben." (Spiegel, 39/2006, S. 92)

Für welche Liquidität, außer für den eigenen Reichtum, sollen die Bankster mit diesen Raub-Instrumenten denn gesorgt haben?

Merkels neuer Trick zur Bereicherung der Bankster

Nun hat Merkel einen neuen Trick ersonnen, wie sie das Bankster-System mit zusätzlichen Billionen versorgen kann. Sie ließ erklären, ab 2013 sollten die Räuber-Institute selbst für Kredite an Nehmerländer haften, nicht mehr der Steuerzahler. Daraufhin schossen Zinsensätze und CDS-Wetten in die Höhe. Dazu der griechische Premier Giorgos Papandreou: "Einige, wie die deutsche Regierung, haben vorgeschlagen, dass die Banken, die Staaten mit hohen Schulden finanzieren, bereit sein müssen, bei Zahlungsunfähigkeit die Kosten zu übernehmen. Das hat eine Spirale von steigenden Zinsen für Länder wie Irland und Portugal in Gang gesetzt, die in einer schwierigen Lage zu sein scheinen." (Welt, 16.11.2010, S. 9)

Damit hat Merkel den Bankstern also die Zinsgewinne um hundert Prozent erhöht, von den Wettsummen auf CDS-Papiere gar nicht zu sprechen. Die stiegen hinter den Kulissen vielleicht um das Tausendfache. Selbstverständlich denkt Merkel nicht im Traum daran, die Wall-Street-Kapitalverbrecher leer ausgehen zu lassen. Die BRD wird in jedem Fall bezahlen. Merkels anderslautende Äußerungen sollten den Bankstern nur zusätzliche Billionenzuflüsse garantieren und die Deutschen täuschen. Der Finanzstratege Justin Knight bei der Schweizer Großbank UBS entlarvte Merkel und ihre Lügen: "Europa wird sich am Ende für eine Transferunion entscheiden. Durchlavieren geht nicht mehr. Die Alternative ist ein Auseinanderbrechen der Eurozone, und das ist in der deutschen Regierung vor historischem Kontext nicht mehrheitsfähig." (Welt, 17.11.2010, S. 15) Darüber hinaus sind ja auch die Tributverträge so abgefasst, dass die BRD in jedem Fall bezahlen muss.

Merkels Ankündigung von der Bankster-Haftung war tatsächlich nur ein Trick, den Kapitalverbrechern zusätzliche Billionen von Euro - oder in welcher Zukunftswährung auch immer - zu sichern. Diese Lüge wird bereits öffentlich als Trick entlarvt: "Letztlich würde das Gegenteil von dem erreicht, was beabsichtigt war, so der Zentralbanker Lorenzo Bini Smaghi: 'Spekulative Investoren würden sich die Situation zunutze machen, während viele Kleinsparer Schaden nähmen'." (Spiegel, 31/2010, S. 31) Wenn Merkel es mit ihrem Vorschlag ernst gemeint hätte, dass die Bankster für ihre Kredite haften, dann könnten sich "spekulative Investoren die Situation" selbstverständlich nicht zunutze machen, dann müssten sie berappen, anstatt zu kassieren (zunutze machen). Damit ist erneut der Beweis erbracht, dass die Bankster die Betrugs-Billionen in jedem Fall bekommen sollen, nur das blöde Fußvolk, das seine Ersparnisse investiert, verliert wieder alles.

Darüber hinaus hat Merkel vorgesorgt, die eingegangenen Billionenverpflichtungen für die Kapitalverbrechen der Wall-Street-Bankster vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eintreiben zu lassen. Dieses jüdische Instrumentarium mit Dominique Strauss-Kahn an der Spitze besitzt kein eigenes Geld, sondern lebt von den Einzahlungen der Mitgliedsstaaten. Auch hier ist die Bundesrepublik sozusagen der einzige Einzahler. Und dieses von der BRD eingezahlte Geld vergibt Strauss-Kahn großzügig an jene Länder, die vorher von seinen Artgenossen der Wall-Street kaputt gemacht wurden. Die Rückzahlungen in die Kassen des IWF wandern anschließend in die Schatullen der verschiedenen New Yorker "Institute".

Die jüdische Lobby versucht mit Merkels Einsatz den IWF als eine Art Superregierung in Europa zu etablieren. Denn die Lobby glaubt selbst nicht mehr an das Überleben des von ihr abgefressenen Amerika. Insofern kann heute rückblickend gesagt werden: Die sogenannte Welt-Finanz-Krise war von der Lobby sorgfältig berechnet und somit geplant worden - womit Strauss-Kahn übrigens prahlt: "Und als die Krise im Herbst 2008 kam, wie berechnet …" (Spiegel 40/2010, S. 67)

Die Nach-EU-Zeit

In der Druckausgabe 54/2001 des NJ skizzierten wir auf Seite 4 die Nach-EU-Zeit wie folgt: "Was nach einem Auseinanderbrechen der EU folgt, sind bilaterale Bündnisse und Paktsituationen, die allesamt gegen Deutschland geschlossen werden dürften. Bündnisse gegen ein Deutschland, das im Untertanen-Taumel seit 1945 jede Forderung nach Abschaffung seiner eigenen Versorgungs- und Existenzgrundlagen (Landwirtschaft und Industrie) erfüllte, da man im Europa-Verbund angeblich nicht mehr autark sein musste. Deutschland kann sich weder landwirtschaftlich noch industriell selbst versorgen – und seine militärischen Fähigkeiten zur Selbstverteidigung stellen einen Witz dar. Erledigt, platt, aus für das Untertanen-Deutschland! So sieht Deutschlands Zukunft nach dem Auseinanderbrechen Europas aus. Und dafür wurden Billionen in die EU-Kassen gezahlt." Merkel und Konsorten erklären jedoch, die EU-Zahlungen damals sowie die Rettungs-Verpflichtungen heute seien "alternativlos" gewesen.

Selbst die Lobbyhörigen in Berlin wissen, dass sie uns anlügen, wenn sie gebetsmühlenhaft herunterleiern, Adolf Hitler hätte einen Weltkrieg gewollt. Merkel räumt jetzt verschämt ein, dass das übrige Lobby-Europa wieder - wie einst gegen Hitler-Deutschland - einen Vernichtungskrieg führen könnte, wenn Deutschland nicht mehr bezahlen würde: "Inzwischen hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die gemeinsame Währung zu einer Frage von Krieg und Frieden erklärt. 'Es geht um etwa Großes', um die 'Friedensidee Europas', sagte Merkel zu Wochenbeginn. Das werde leicht vergessen, 'wenn nur von Krisenmechanismus, Stimmrechten, Verträgen, Stabilitätskultur, Rettungsschirme, IWF, Währung, EZB und vielem mehr die Rede ist'. Sie tritt damit in die Fußstapfen ihres Amtsvorgängers Helmut Kohl, der in den Neunzigerjahren eine ähnliche Formulierung verwendet hatte, um die Einführung des Euro zu rechtfertigen." (Welt, 17.11.2010, S. 15)

Tatsächlich beginnen heute genau diese Bündnisse Form anzunehmen, die wir im NJ bereits im Jahr 2001, wie oben zitiert, dargelegt hatten: "Großbritannien und Frankreich. Weitreichendes Militär-Abkommen unterzeichnet. Der französische Staatspräsident Sarkozy und der britische Premierminister Cameron haben am Dienstag eine Erklärung für eine engere Zusammenarbeit in militärischen Fragen unterzeichnet, die unter anderem die gemeinsame Erprobung und Funktionsprüfung von Nuklearwaffen vorsieht." (FAZ, 02.11.2010)

Eine Wiedergeburt des deutschen Volkes kann es ohne Schmerzen natürlich nicht geben. Eine Regierung der nationalen Kräfte (NPD und das nationale Aktivspektrum) würde gegen die Einkreisung durch Lobbyländer mit China, Iran, Venezuela und anderen Staaten, vielleicht mit einem neuen Russland, Bündnisse eingehen. Während Merkel konspirativ für die Lobby versucht, China monetär zu schaden, wird eine nationale Regierung des deutschen Volkes mit China ehrlich paktieren. In China kann sich die Lobby ethnisch kaum einschleichen, das würde auffallen. Diese Chance wird von einer kommenden nationalen Regierung eines neuen und freien Deutschlands genutzt werden.

http://globalfire.tv/nj/10de/politik/rettung_durch_eu_untergang.htm
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Gruß
Der Honigmann
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Samstag, 18. September 2010

Freihandel und Konzernglobalisierung

Freier Handel für eine freie Welt!

Was heißt das denn genau?

Freihandel ist eine Kurzformel für eine Reihe von politischen Maßnahmen, welche die Rechte der multinationalen Konzerne und Anleger erweitern, damit sie an mehr Orten mit weniger Regeln und weniger Verpflichtungen arbeiten können.

Diese Firmen und Individuen erwerben großen Reichtum, sobald sie von den beschwerlichen Regelungen der Regierungen befreit sind. Dieser Reichtum breitet sich angeblich über die ganze Volkswirtschaft aus und hilft den Armen.

Tatsächlich wird jedoch die wirtschaftliche Ungleichheit sowohl innerhalb als auch zwischen den Nationen vergrößert, was zu größerer wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit, Armut und sogar Krankheit führt.

Die Freihandelspolitik begann nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, mit der Gründung der nun vorherrschenden, globalen, finanziellen Institutionen, dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, welche seit Jahrzehnten von US-Präsidenten als Werkzeuge für internationale Wirtschaftspolitik bevorzugt wurden.

Harry Dexter White, der Vordenker des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, war der Sohn eines russischen Immigranten und wurde davon beschuldigt, ein kommunistischer Spion zu sein. Im Jahre 1941 wurde White der führende Ökonom für internationale Angelegenheiten beim Finanzministeriums. (Im Jahre 1948 schockierte ein FBI-Spitzel ein Bundesgericht, als sie White davon beschuldigte, Dokumente von Bundesbehörden an die Sowjets weitergegeben zu haben.)

Im Juli 1944 brachte Präsident Franklin Roosevelt Vertreter von 44 Regierungen zur Geld- und Finanzkonferenz der UN nach Bretton Woods, New Hampshire. Der Internationale Währungsfond (IMF) war der Kernpunkt des Treffens in Bretton Woods.

Das Ziel war die "Formulierung eines eindeutigen Vorschlages für einen Internationalen Währungsfond und möglicherweise für eine Bank". Sowohl der IMF als auch die Weltbank sind Kreditinstitutionen.

Sie geben Darlehen zu günstigeren Bedingungen als kommerzielle Banken. Jede der Institutionen wurde mit dem zentralen Ziel der Ausweitung des internationalen Handels geschaffen. Der IMF würde sicherstellen, daß die nationalen Wirtschaften stabile Wechselkurse für den Handel haben.

Die Weltbank würde sicherstellen, daß die Länder die notwendige Infrastruktur für den Handel haben. Die Internationale Handelsgesellschaft würde die Regeln für den Handel kontrollieren. Die multinationalen Konzerne der USA waren das Herz des Systems.

Obwohl der US-Finanzmininster Henry Morgenthau die US-Delegation führte, war White der Verhandlungsführer hinter den Kulissen. Am 12. April 1945 starb Präsident Roosevelt und Truman wurde Präsident. Vier Monate danach verabschiedete der Kongreß die Gesetze, welche die Weltbank und den IMF etablierten.

Die Internationale Handelsorganisation (ITO) wurde eigentlich nie etabliert, da der US-Kongreß die Zustimmung verweigerte. Alle Delegierten in Bretton Woods stimmten der Grundidee zu - eine internationale Institution zu gründen, welche die Regeln für den internationalen Handel festlegen und lenken sollte.

Es wurde auch beschlossen, eine weitere Konferenz abzuhalten, bei der die entsprechenden Details festgelegt werden sollten. Diese Konferenz, die UN-Konferenz über Handel und Arbeitsplätze, fand erst im Jahre 1947 in Savannah, Kuba statt. Sie unterschied sich deutlich von der Konferenz in Bretton Woods, hauptsächlich durch die Art der Teilnehmer, denn die Vertreter von 56 Nationen kamen überwiegend aus Entwicklungsländern. Während die Details der ITO ausgehandelt wurden, wurde das GATT-Abkommen (Allgemeines Zoll- und Handelsabkommen) als Zwischenlösung für eine internationale Verhandlungsorganisation eingerichtet.

Nach jahrzehntelangen Verhandlungen wurde im Jahre 1995 schließlich Einigung über die ITO erzielt, welche dann die Welthandelsorganisation (WTO) genannt wurde.

Die drei Organisationen von Bretton Woods, IMF, Weltbank und WTO wurden auf die ahnungslose Welt losgelassen. Die drei wurden als Zeichen des normalen Fortschritts hingestellt, wurden aber in Wirklichkeit von Individuen geschaffen, die eine spezifische Politik wählten, die den Interessen bestimmter Regierungen und finanzieller Gruppen entsprach, besonders denen der US-Banken und multinationalen Konzerne.

Die lauteste Kritik der Weltbank und des IMF kam von den Ländern die gezwungen wurden, mit deren Politik zu leben - den Ländern der Dritten Welt. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien sowie andere reiche Nationen, sahen dies als Bedrohung. Entwicklungsländer schufen auch ihre eigenen, neuen Institutionen, wie die Organisation Ölexportierender Länder (OPEC), welche im Jahr 1961 gegründet wurde.

Dies war der Rahmen für eine neue Weltwirtschaftsordnung, die es den Armen und Machtlosen ermöglichen sollte, mit den Reichen und Mächtigen gleichzuziehen. Im November 1975 gründeten die reichsten Nationen ihren eigenen Block, die Gruppe der sieben - G7 - welche die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien und Japan einschloß. Später trat auch Rußland bei und die Gruppe wurde zur G8.

Anstatt die Forderungen der Entwicklungsländer zur Stärkung der UNO zu unterstützen, beschlossen die Vereinigten Staaten ihre Zeit, ihr Geld und ihre politische Aufmerksamkeit zunehmend auf die Weltbank und dem IMF zu konzentrieren, auf Institutionen die sie kontrollieren konnten. Um die Entwicklungsländer, welche die UNO zur Schlichtungsstelle für Entwicklungsprogramme machen wollten, zu beschwichtigen, boten die Vereinigten Staaten neue Leistungen der Weltbank und des IMF an, einschließlich der Internationalen Entwicklungsgemeinschaft, die Entwicklungsländern gestützte Kredite anbot, also im wesentlichen Geld zu besseren Zinssätzen.

Im Jahr 1970 entkoppelte Präsident Nixon den US-Dollar vom Goldstandard. Die Schlüsselfunktion des IMF, die in Bretton Woods festgelegt wurde, war die Verwaltung eines Systems von festen Wechselkursen, das sich auf den US-Dollar und den Goldstandard stützte. Nach dem Ende des Goldstandards wurden feste Wechselkurse durch flexible Wechselkurse ersetzt und der Wert der Währung einer Nation wurde nun durch den Markt oder durch die entsprechende Regierung, aber nicht mehr durch den Dollar, das Gold oder den IMF festgelegt.

Eine der Schlüsselfunktionen des IMF fiel damit weg. Der IMF änderte seinen Fokus zu schärferer Überwachung der Wechselkurspolitik. Im Jahr 1970 erreichte die Ölproduktion in den USA ihren Höhepunkt, und danach fiel die Produktion weiter ab.

Dann kam der arabisch/israelische Krieg im Jahr 1973 und die Vereinigten Staaten unterstützten Israel. Im Gegenzug benutzten die arabischen Staaten der OPEC die Ölwaffe, indem sie eine totale Ölhandelssperre gegen die USA verhängten. Öl war offiziell zur Kriegswaffe erklärt worden. Im Jahr 1977 sagte der Verteidigungsminister Harold Brown vor dem Kongreß aus, "daß es keine ernsthaftere Bedrohung für die langfristige Sicherheit der Vereinigten Staaten gäbe, als den zunehmenden Mangel an sichern und zuverlässigen Energiequellen".

Um mehr Öl zu finden, wandte sich Präsident Carter an die Weltbank und wies die Institution zum ersten Mal in Öl zu investieren. Die meisten Darlehen der Weltbank wurden an verstaatlichte Ölfirmen gegeben. Präsident Reagan hatte eine deutlich andere Einstellung zur Weltbank. Er benutzte sie um Länder zu zwingen, ihre Gesetze zu ändern, damit US-Firmen direkten Zugang zu ihrem Öl erlangen konnten.

Der britische Premierminister Margaret Thatcher folgte dem gleichen Modell und hatte die gleiche wirtschaftliche Theorie, welche der Globalisierung zugrunde liegt: "Geiz ist gut".

Im Dezember 1978 wurde die Welt vom zweiten Ölschock getroffen. Ein iranisches Ölembargo reduzierte die globale Förderung um fast fünf Prozent und erhöhte die Preise um 150%. In den Vereinigten Staaten explodierte die Inflation.

Um nicht bei den Banken in Zahlungsverzug zu geraten, wandten sich die Entwicklungsländer an den IMF und die Weltbank um Darlehen zu erhalten. Dadurch wurden sie doppelt verschuldet, einerseits bei den kommerziellen Banken und andererseits bei den internationalen Kreditorganisationen.

Unter Präsident Reagan wuchs das Projekt zur Ölexploration bei der Weltbank gewaltig an.

Zwischen 1982 und 1984 finanzierte die Weltbank mehr als 55 Öl- und Gasprojekte in allen Teilen der Welt und in den unterschiedlichsten Ländern wie Bangladesch, Äthiopien, Guinea-Bissau, Guyana, Marokko, Nepal, Pakistan, Papua-Neuguinea, den Philippinen, Senegal und Sambia.

Wenn Öl gefunden wurde, zog die Weltbank US-Ölfirmen hinzu, die sich vor Ort festsetzten und blieben. Es war aber nicht nur das Öl von Interesse. Man konnte seine Hände auch auf landwirtschaftliche Produkte, Kupfer und andere Erze, Holz, Arbeit, Kapital, Land usw. legen.

Vor den 1980ern wurde Gelder des IMF und der Weltbank für Projekte mit relativ wenigen Bedingungen verliehen. Die Entwicklungsländer schuldeten den ausländischen, kommerziellen Banken und den Kreditorganisationen, die Banken wollten ihr Geld zurück haben.

Die ausländischen Formen wollten Zugang und die Entwicklungsländer konnten es sich nicht leisten, wählerisch zu sein. Um die benötigten Darlehen zu erhalten, mußten sie nun eine Reihe von strikten Bedingungen erfüllen, ihre internen Ausgaben reduzieren und mehr Geld für Kapitalrückzahlungen verwenden.

Die Bedingungen waren immer die gleichen, ungeachtet des Landes. Alle waren an dem gleichen Globalisierungsmodell der Konzerne ausgerichtet: das Privatisieren der staatseigenen Industrien, Aufheben von Eigentumsbeschränkungen für Ausländer, Aufheben der Handelsschranken, Aufheben von Beschränkungen von ausländischen Konzernen durch die Regierung, Reduzieren der Regierungsausgaben, Abwerten der nationalen Währung und Ausrichten der Entwicklung auf den Export von Schlüsselressourcen wie Öl, Mineralstoffe, Holz und landwirtschaftliche Produkte.

Seit den 1980ern hatte die Politik der Weltbank und des IMF ernsthafte, oft tragische Auswirkungen auf Länder wie Sambia, Rußland, Argentinien und Südafrika. Diese wirtschaftliche und militärische Politik wird hauptsächlich durch den Energiesektor unterstützt. In der Bush-Regierung sind erstmals der Präsident, der Vizepräsident und auch der Innenminister ehemalige Funktionäre von Energiefirmen.

Im Jahr 2005 waren die Ölprofite so hoch, daß die drei größten Ölfirmen, nämlich Exxon/Mobil, Chevron und KonocoPhillips zusammen nahezu 64 Milliarden Dollar erwirtschafteten. Firmen wie Halliburton und Chevron haben den Vizepräsidenten und den Innenminister als ehemalige Funktionäre. Bechtel Corporation, die größte Ingenieurfirma der Welt, die riesige Projekte auf Öl- und Gasfeldern durchführte, hat ihren Einfluß durch gegenwärtige und ehemalige Spitzenmanager ausgeübt, einschließlich dem derzeitigen Aufsichtsratsmitglied und ehemaligen Geschäftsführer George Schultz.

Auch Lockheed Martin, der größte Lieferant von militärischer Ausrüstung im Land und der größte Waffenexporteur der Welt, hatte mit nicht weniger als 16 Firmenfunktionären in der Busch-Regierung entscheidendes Gewicht.

Jede dieser Firmen spielte im Jahr 2003 durch die Befürwortung des Krieges gegen den Irak eine wesentliche Rolle, und jede von ihnen hat seither stark davon profitiert. Für Chevron war 2005 mit 14 Milliarden Dollar das profitabelste aller Geschäftsjahre.

Bechtel setzte im Jahre 2003 17.4 Milliarden Dollar um und der Aktienpreis von Halliburton hat sich zwischen 2003 und 2006 vervierfacht. Vizepräsident Dick Cheney ist sowohl Aktionär von Halliburton als auch von Lockheed.

Die Bush-Regierung benutzte die militärische Invasion im Irak um den Präsidenten zu stürzen, die Regierung auszutauschen, neue wirtschaftliche, politische und Ölgesetze einzuführen und eine neue Konstitution zu schreiben.

Die neuen Wirtschaftsgesetze haben die Wirtschaft des Irak völlig umgewandelt, einige der radikalsten Globalisierungsmaßnahmen in der Welt wurden umgesetzt, bestehende Gesetze für Handel, öffentliche Dienste, Bankwesen, Steuern, Landwirtschaft, Investitionen, Auslandsinvestitionen, Medien und Öl wurden aufgehoben und US-Konzerne wurden in großem Stil bevorzugt, was auch besseren Zugang zu irakischem Öl und dessen Kontrolle einschließt.

Sie haben es damit geschafft, die Globalisierungspolitik der Konzerne auf den Irak auszuweiten und den US-Konzernen kurzfristige wie auch langfristige Profite zu sichern. Irak ist erst der Anfang. Mit Ermunterung von Bechtel, Chevron. Halliburton, Lockheed Martin und anderen wird der Plan nun auch auf andere Länder im Mittleren Osten ausgedehnt.

Die Länder im Mittleren Osten wurden lange Zeit durch ihre Ölreserven geschützt, und hatten es daher nicht nötig, Freihandelsverträge zu unterzeichnen. Die Invasion und Besetzung des Irak hat jedoch gezeigt, wie weit die Konzerne zu gehen bereit sind um ihre Interessen zu verteidigen.

Präsident Bush bestätigte in seiner UN-Ansprache im Jahre 2005 seine Absicht, den Freihandel auszubauen. Ein großer Teil der Ansprache bezog sich auf die Konferenz der Welthandelsorganisation (WTO), die drei Monate später in Hongkong stattfand. Die WTO wurde 1995 gegründet, hat 148 Mitgliedstaaten und ist eine mächtige Organisationen, welche die Regeln der Globalisierung aufstellt und durchsetzt.

Sie hat ihr Hauptquartier in Genf und verwaltet Verträge in vielen Bereichen wie Landwirtschaft, Telekommunikation und Dienstleistungen. Sie überwacht internationale Gesetze von Mitgliedstaaten. Sie ist Schiedsrichter beim Streit zwischen Regierungen über die Regeln und erzwingt ihre Entscheidungen durch Auferlegen von Strafmaßnahmen.

Vor der WTO bezogen sich multinationale Handelsgesetze hauptsächlich auf den Transport von Gütern zwischen den Ländern, besonders auf Zölle. Die WTO setzt die Regelung dieser Aspekte fort, geht aber weiter, indem sie die internen Gesetze der Länder regelt.

Durch diese beispiellose Kontrolle hat die WTO mehr als andere globale Institutionen aggressiven Widerstand angeregt. Die Regeln der WTO verpflichten die Länder, landwirtschaftliche Produzenten und Exporteure zu subventionieren, verbieten ihnen aber Preisstützungen, Marktschutz oder Subventionen bei Hilfsprodukten wie Dünger, Setzlingen oder Farmwerkzeugen anzuwenden.

Dies führt dazu, daß die kleinen Bauern in aller Welt durch billigere, subventionierte Produkte unterboten und dann von ihrem Land vertrieben werden, während jene, die ihre Produkte auf den Weltmarkt exportieren können, also die immer kleiner werdende Anzahl von riesigen landwirtschaftlichen Konzernen, Kontrolle über die Lebensmittelversorgung der Welt erhalten.

Am 20. September 2001 kündigte der US-Handelsvertreter Robert Zoellick an, daß die USA "dem Terrorismus mit Handel begegnen würde". Im Namen des Kampfes gegen den Terrorismus rief er auf, eine Reihe Vereinbarungen zur Konzernglobalisierung zu treffen und mit Verhandlungen zum Ausbau der WTO und für "Schnellentscheidungen" zu beginnen.

"Schnellentscheidungen"
bezieht sich auf Gesetzgebung die es dem Präsidenten erlaubt, Handelsgesetze schnell durch den Kongreß zu bringen und zentrale Funktionen des demokratischen Prozesses kurzzuschließen.

Es ist klar, daß die Formulierung des Bush-Konzepts der Höhepunkt von Jahrzehnten (vielleicht sogar Jahrhunderten) voller Arbeit, Ideen und Planung einer relativ kleinen Gruppe Menschen ist, welche nicht einmal in allen Punkten übereinstimmen mögen, die jedoch ausreichend übereinstimmen um ihre Ressourcen zusammenzulegen und ihre eigenen Regeln zur Herrschaft über die Welt aufstellen.

"Die neuen Regeln der Globalisierung
- und die Menschen die sie aufstellen - zielen auf die Integration der globalen Märkte ab und vernachlässigen die Bedürfnisse der Menschen, welche die Märkte nicht befriedigen können. Dieser Prozeß konzentriert die Macht und drängt die Armen an den Rand, die Menschen sowie auch die Länder." (Bericht über die Entwicklung der Menschheit, Vereinte Nationen, 1999).

Die Auswirkungen der Wirtschaftspolitik, welche durch die Weltbank, den IMF und die WTO auferlegt wurde, zeigt sich deutlich in den verschiedenartigsten Ländern wie Sambia, Rußland, Argentinien, Mexiko, China und Südafrika.

Sambia

Am 18. Februar 2004 begannen die Menschen in Sambia mit einem landesweiten Streik. Vor vierzig Jahren war Sambia das zweitreichste, afrikanische Land südlich der Sahara. Es hatte einen starken industriellen Sektor, profitable Kupferexporte und eine Regierung, die bei der Lenkung der Wirtschaft eine große Rolle spielte.

Doch der Ölschock im Jahre 1973 brachte eine dreifache finanzielle Belastung. Erstens erhöhten sich die Kosten für importiertes Öl. Zweitens erhöhten sich die Kosten für alle importierten Güter. Und letztlich führte der Ölschock zu niedrigerem Bedarf für Sambias Hauptexport - Kupfer. Sambia war daher gezwungen, Geld von ausländischen Geldgebern zu borgen.

Die internen Schulden stiegen von $814 000 000 in 1970 auf 3.2 Milliarden Dollar im Jahre 1980. Sambia wandte sich an den Internationalen Währungsfond und die Weltbank um die Schulden zurückzuzahlen.

Die Weltbank gab Darlehen im Wert von 6.6 Millionen Dollar für ein Programm zur Ölexploration. Im Jahre 1982 war noch kein Öl gefunden worden. Zwischen 1983 und 1987 wandten die Weltbank und der IMF ein strukturelles Anpassungsprogramm an, das mehrere Änderungen in der Wirtschaft von Sambia erforderlich machte. Alle zielten darauf ab, die Regierung zu zwingen, soviel Geld wie möglich von internen Ausgaben abzuziehen um ihre Schulden zurückzuzahlen.

Die Regierung von Sambia mußte die Subventionen für Güter wie Korn und Dünger einstellen, die Währung abwerten um Exporte für den Weltmarkt attraktiver zu machen, Importschranken eliminieren, welche die heimische Industrie von ausländischer Konkurrenz geschützt hatten und Regierungsausgaben durch einen Lohnstopp reduzieren. Das Ergebnis war grauenhaft.

Lokale Produktion kam nahezu zum Stillstand, da sie nicht mit der neu eingeführten, ausländischen Konkurrenz Schritt halten konnte. Unter starkem Druck der Öffentlichkeit informierte die Regierung von Sambia den Internationalen Währungsfond und die Weltbank, daß sie eine solche Belastung nicht akzeptieren könne und kündigte das strukturelle Anpassungsprogramm im Jahre 1987.

Das Experiment dauerte ein Jahr, ehe die Geldgeber rebellierten. Die Gelder des Internationalen Währungsfond und der Weltbank wurden ausgesetzt, und die internationalen Geldgeber von Sambia zogen ihr Geld ab. Sambia konnten sich dem Abzug all seiner ausländischen Kredite nicht standhalten und mußte klein beigeben.

Die Weltbank und der Internationale Währungsfond akzeptieren unter keinen Umständen einen Betrieb der von einer Regierung geführt wird. Sie bevorzugen Betriebe die von der Privatwirtschaft geführt werden. Die Regierung mußte daher privatisieren und öffentliche Organisationen, wie etwa Trinkwasserversorgung oder Abwassersysteme, welche im Besitz der Regierung sind und von ihr betrieben und/oder geführt werden, an private Organisationen wie Firmen abgeben.

Liberalisierung des Handels bedeutete auch, daß Sambia Zölle reduzieren mußte, wodurch die lokalen Firmen der internationalen Konkurrenz ausgesetzt waren. Die Textilindustrie brach zusammen. Arbeitsplätze in der Produktion fielen zwischen 1991 und 1998 um 43%. Nach der Zollerniedrigung blieben im Jahr 2002 nur acht Firmen übrig.

Dies ist ein übliches Ergebnis der Globalisierungspolitik der Konzerne in allen Teilen der Welt. Südafrika war einst der stabilste Staat in Afrika. Damals stand der Rand 1.8 zum Pfund, heute fluktuiert der Kurs um 14 Rand zum Pfund.

All das politische Getue um die Apartheid war nicht mehr als ein Trick der Bankiers um Kontrolle über die Wirtschaft und die Regierung zu erlangen. Ein Vertrag für ein ausländisches Darlehen über 20 Jahre, der von Finanzminister Trevor Manuel unterzeichnet wurde, erlaubte den Ankauf von Kriegsschiffen und Kampfflugzeugen (also von Ausrüstung für die es im Land kein kompetentes Bedienungspersonal gibt).
Dies ist ein typisches Beispiel einer Schuldenfalle für die Dritte Welt. Der Vertrag wurde dem Parlament nie zur Genehmigung vorgelegt, was das Gesetz zum Management öffentlicher Finanzen verletzte.

Der Zusammenbruch der russischen Wirtschaft

Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Am Weihnachtstag im Jahre 1991 wurde die rote Flagge am Kreml eingeholt und Ende Dezember gab es keine Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken mehr. Wie fünfzehn Jahre später im Irak, war der Ölsektor der Hauptpreis am russischen Horizont.

Rußland sitzt auf etwa 5% der bekannten, globalen Ölreserven. Manche Schätzungen geben die potentiellen Ölreserven sogar mit etwa 14% an. All dieses Öl wurde vom Staat kontrolliert und die Ölfirmen der USA wollten es gerne haben. Die Ökonomen sahen eine Chance, die größte kommunistische, staatseigene Wirtschaft in eine Marktwirtschaft umzuwandeln.

Das Freiheits-Unterstützungsgesetz (Freedom Support Act ) trat im August 1992 in Kraft und forderte speziell einen Beitrag der USA zum IMF, so daß der IMF mehr Ressourcen für Rußland bereitstellen könne. Am 1. Juni 1992 wurde Rußland sowohl in den Internationalen Währungsfond als auch in die Weltbank aufgenommen und kurz danach fingen die Gelder an zu fließen.

Im August veröffentlichte die Bank eine Beschreibung ihres Darlehens von $760,000,000 zur Unterstützung der Reformen für den Übergang zu einer Marktwirtschaft. Teil der Reformen war, unter anderem, die Privatisierung und Restrukturierung der staatseigenen Betriebe, Förderung von ausländischen Direktinvestitionen, wettbewerbsfördernde und anti-monopolistische Maßnahmen, Reform der finanziellen Institutionen und der Wirtschaftsbanken.

Wenn es ums Restrukturieren ging, lag die Weltbank an zweiter Stelle hinter dem Internationalen Währungsfonds. Das erste Darlehen von 719 Millionen Dollar wurde am 5. August 1992 gegeben. In den Jahren 1993 und 1994 wurde das jährliche Kreditvolumen auf über 1 Milliarde Dollar angehoben, und im Jahre 1995 auf etwa unter 3.5 Milliarden Dollar verdreifacht.

Im Jahre 1996 folgten 2.5 Milliarden, 1997 1.5 Milliarden und 1998 4.6 Milliarden Dollar. In diesem Jahr brach die russische Wirtschaft zusammen. Im folgenden Jahr erhielt Rußland weniger als eine halbe Million vom Internationalen Währungsfond und wurde danach abgeschnitten.

Die Umwandlung der russischen Wirtschaft war schnell und turbulent. Zuerst verlangte der Internationale Währungsfonds, daß die Regierung alle Preisstützungen eliminiert. Die Preise stiegen in den Himmel. Die Russen gaben ihre Ersparnisse in großer Eile aus, was allein in den ersten drei Monaten zu 520% Inflation führte.

Millionen Menschen sahen, wie ihre Ersparnisse und Renten praktisch über Nacht bedeutungslos wurden. Der Internationale Währungsfond forderte die Regierung auf, bei der Geld- und Finanzpolitik die Bremse anzuziehen, was zu einer massiven Depression führte.

Nach vier Jahren Reform war das Durchschnittseinkommen um 50% gefallen. Danach folgte die Massenprivatisierung. Eines der vielen Probleme der Zwangsprivatisierung war, daß die Stärke der vertikalen Integration der russischen Wirtschaft offensichtlich nicht bekannt war.

Sobald eine Firma schloß, folgten andere. Die Privatisierung eliminierte das Einkommen der Regierung von ihren einst profitablen Firmen. Die russische Produktion war noch nicht in der Lage, auf dem Weltmarkt zu konkurrieren.

Von 1992-1998 fiel die russische Produktion um mehr als 40%. Genau wie in Sambia machte der Internationale Währungsfond falsche Vorhersagen, nach denen die russische Regierung das Einkommen, das sie zuvor von ihren Firmen erhielt, nun durch Steuern erhalten würde.

Doch viele Russen waren arbeitslos und es gab daher wenig zu versteuern. Die Annahme war, daß private, ausländische Anleger sich um russische Firmen schlagen würden. Doch die Firmen warteten und die Regierung hatte kein Einkommen, denn weder die privatisierten Firmen noch die verbleibenden staatlich kontrollierten Firmen erwirtschafteten genug Gewinn.

Als Folge konnten Millionen von Arbeitern keine Gehälter ausgezahlt werden und Rentenzahlungen waren verspätet oder blieben aus. Selbst in der trostlosen Sowjetzeit lebten nur 2% der Bevölkerung in Armut. Nun stieg dieser Anteil auf nahezu 50% und mehr als die Hälfte der russischen Kinder lebten unterhalb der Armutsgrenze.

Im Jahre 1998 stellte Boris Kagarlitsky, Forschungsbeauftragter der Russischen Akademie der Wissenschaften fest: "Das Hauptmotiv der Entscheidungsträger des Internationalen Währungsfonds war nicht der Erfolg von Rußland, sondern der Reichtum der westlichen Anlegergemeinschaft, die aus unserer Krise eine Menge Geld gemacht hat."

Es gab natürlich auch Gewinner. Hier waren es Rußlands etablierte Öl- und Gasmagnaten, Bankiers und Immobilienhändler, die Vorteile aus der gerade reformierten Wirtschaft zogen. Nachdem der Internationale Währungsfond und die Weltbank die Umverteilungswerkzeuge der Regierung eliminiert hatten, wurde Reichtum geschaffen - aber in welchen Händen? In denen der Juden? Wo waren die Auslandsinvestitionen? Warum hat sich der Westen nicht auf diese Geschäftsmöglichkeiten gestützt?

Er hat, aber nur im Ölsektor: Halliburton in Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan und Rußland, Chevron in Kasachstan und Rußland und Bechtel in Aserbaidschan, Georgien, Rußland, Kasachstan und Turkmenistan.

Andere Firmen denen die Weltbank geholfen hat, schließen Total, Exxon-Mobil und Enron ein. Die Umsetzung der Wirtschaftspolitik des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der US-Regierung im Rußland nach der Sowjetzeit waren für den finanziellen Zusammenbruch von Rußland im Jahre 1998 verantwortlich, und dieselbe Politik wurde nach der Invasion von 2003 auch dem Irak aufgezwungen.

Die beiden Länder zeigen viele Gemeinsamkeiten: in beiden wurde die Wirtschaft mit starker Hand von der Regierung kontrolliert; beide wurden praktisch über Nacht zur Umstellung auf eine marktorientierte Wirtschaft gezwungen; beide wurden von amerikanischen Führern in Politik und Wirtschaft als Experimente beschrieben, die zeigen sollten, daß amerikanische Wirtschaftspolitik ganze Regionen transformieren kann; in beiden liegt ein Ölvermögen direkt unter der Oberfläche; und beide wurden gezwungen, ihre Gesetze zu ändern um US-Konzernen leichteren Zugang zu ihren Rohstoffen zu gewähren.

Dagegen sei Putin....(
...0der doch nicht ?)
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Gruß
Der Honigmann
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Sonntag, 5. September 2010

Holen Sie ihr Geld von der Bank …

… bevor es andere machen oder der Staat es einkassiert.

Wie lange unser Geld auf der Bank noch sicher ist, weiß niemand. Zwar hat uns die Kanzlerin, Frau Merkel, am 5. Oktober 2008 vermittelt: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“

Sicher ist gar nichts in diesem kaputten Geldsystem. Was aber sollte sie auch sagen? Sie musste es sagen, um die Sparer zu beruhigen, damit diese nicht panikartig ihr Geld von den Banken abzogen.

Dann nämlich wäre das Bankenchaos groß gewesen. Die letzten, die sich in die Schlange eingereiht hätten, um ihr Geld abzuholen, wären aller Wahrscheinlichkeit nach leer ausgegangen.
So sieht das aus, wenn Bankkunden um ihr Geld fürchten.

Und so hätte es auch in Deutschland ausgesehen, wenn Frau Merkel im Oktober 2008 etwas anderes gesagt hätte.

Vorerst einmal sind die Bürger beruhigt und vertrauen weiterhin ihr Erspartes den Banken an.

Das aber könnte sich schnell ändern. Wann genau, weiß niemand. Wenn aber die Bürger die Lügen der Politiker satt haben, und nicht länger die täglich verteilten Beruhigungspillen schlucken wollen, könnte der Tag X schneller eintreten, als von vielen erwartet.
Wenn Sie jedoch eines Tages aufwachen und erfahren, Ihr Geld ist weg, ist alles zu spät.

Wie jetzt bekannt wurde, steht die Kabul-Bank in Afghanistan vor dem Kollaps. Die Bankkunden fürchten um ihre Einlagen und ziehen massenhaft ihr Geld ab. Innerhalb von nur 48 Stunden haben die Kunden 180 Mio. Dollar abgehoben.

Angeblich soll sich die Bank mit Immobilien in Dubai verzockt haben. Präsident Karsai beruhigt wie einst Frau Merkel: „Sogar wenn das komplette afghanische Finanzsystem zusammenzubrechen droht, hätten wir genug Geld, es zu stützen„.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,715506,00.html

Na also, was kann denn da noch schief gehen. Verantwortliche in Afghanistan haben von den westlichen Ländern gelernt.

Wenn sich die Banken verzocken, wird schon der Staat einen Rettungsschirm über die Zockerbanken spannen, und das dann fehlende Geld holt sich der Staat dann natürlich von seinen Bürgern zurück.

Von wem denn auch sonst! Unsere Politiker sind nämlich von jeglicher Haftung ausgeschlossen.

Indem der Wähler sein Kreuzchen macht, legitimiert er die Politiker, seine Steuern von unten nach oben zu verteilen. Dem Bürger wird von seinem hart erarbeitendem Geld immer mehr abgezogen und an die da Oben verteilt.

„Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ (Bertold Brecht)

http://krisenfrei.wordpress.com/2010/09/04/holen-sie-ihr-geld-von-der-bank/
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Gruß
Der Honigmann
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Mittwoch, 4. August 2010

Israel schlüpfte in die EU, ohne dass es jemand bemerkte


Der nachfolgende Artikel erläutert, weshalb die EU sich zu einer für die europäischen Nationen feindlichen Diktatur geworden ist: Israel bestimmt über die EU und NATO, denn Widerspruch gegen Israel würde zum „Tod“ jedes Politikers führen wegen „Antisemitismus“ Quelle: Alterinfo - übersetzt von lupo cattivo

Der Tod von fünf israelische Soldaten bei einem Hubschrauberabsturz in Rumänien in dieser Woche hat sich kaum für Schlagzeilen gesorgt. Es geschah während einer gemeinsamen Übung der NATO mit Israel. „Nun gut“ mögen sie sagen. Nun stelle man sich vor, fünf Hamas-Kämpfer seien bei einem Hubschrauberabsturz in Rumänien in dieser Woche gestorben.

Wir wären bestimmt immer noch bei der Untersuchung dieses außergewöhnliche Phänomens.
Nun, Israel und die Hamas möchte ich nicht vergleichen….

Israel ist ein Land, das völlig legitim vor 19 Monaten mehr als 1.300 Palästinenser im Gazastreifen – darunter „versehentlich“ mehr als 300 Kinder- erschossen hat, während die teuflische blutsaugende terroristische Hamas 13 Israelis tötete (drei davon haben sich jedoch tatsächlich aus Versehen gegenseitig getötet).

Aber es gibt eine Parallele.Richter Richard Goldstone, der berühmte südafrikanische jüdische Richter, hat auf 575 Seiten seiner UN-Untersuchung über das Blutbad in Gaza geschlossen, dass beide Seiten Kriegsverbrechen begangen haben- er wurde natürlich zu Recht als „Böse“ abqualifiziert und sein ausgezeichneter Report wurdde von allerlei empörten Unterstützern Israels in den USA und von sieben EU-Regierungen abgelehnt.
Dennoch stellt sich die Frage:

  • Wer hat veranlasst, dass die NATO ein militärisches Manöver mit einer Armee von angeklagten Kriegsverbrechern durchführt?

Oder, genauer gesagt, wer handelt in der EU aufgrund von israelischen Spickzetteln ?

In einem bemerkenswerten Buch (das im November erscheinen wird) präsentiert der unermüdliche David Cronin detailliert – wenn auch nur ein bisschen zornig- eine mikroskopischen Analyse „unserer“ Beziehungen zu Israel. Ich habe gerade das Manuskript gelesen, es hat mich sprachlos gemacht. Wie er in seinem Vorwort sagt:

  • „Israel hat im letzten Jahrzehnt seine politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zur EU so solide entwickelt, dass es ungenannter Mitgliedstaat der Union ist.“

Tatsächlich war es Javier Solana, hochbezahlter Köter der EU-Außenpolitik (ehemals Generalsekretär der NATO), der voriges Jahr sagte,

  • „Israel, gestatten Sie mir, das auszusprechen, ist ein Mitglied der Europäischen Union, ohne Mitglied der Organisation zu sein. „

Pardon?
Sind wir uns dessen bewusst?
Haben wir darüber abgestimmt ?
Wer hat das zugelassen ?

Etwa David Cameron – der sich jetzt so stark macht, den Eintritt der Türkei in die EU zu propagieren- ?

Wahrscheinlich ja, wo er sich doch ständig als „Freund Israels präsentiert, nachdem sein Land hat eine besondere Rolle bei den gefälschten britischen Pässen für israelischen Mörder in Dubai spielte. Cronin meint dazu:

„die Feigheit der EU gegenüber Israel steht in krassem Gegensatz zu seiner Stärke bei Gräueltaten, die in anderen größeren Konflikte geschehen sind.„
Nach dem russisch-georgischen Konflikt 2008, setzte zum Beispiel die EU eine unabhängige Mission ein, ob das Völkerrecht verletzt wurde, und sie forderte eine internationale Untersuchung der Verletzungen der Menschenrechte nach dem Krieg in Sri Lanka gegen die Tamil Tiger.

Cronin verneint nicht die Verantwortung Europas für den jüdischen Holocaust in Europa und versichert, dass unsere Regierungen haben immer die „moralische Pflicht“ haben, dass Vergleichbares nie wieder passiert – wobei ich bemerken will, dass Cameron beim Stiefellecken in der Türkei diese Woche vergessen hat, den armenischen Holocaust von 1915 zu erwähnen.

Im Jahr 1999 erreichte der Umsatz von britischen Waffen mit Israel – einem Land, das Westjordanland und Gaza besetzt und illegale Siedlungen für Juden und Juden nur auf arabischem Land gebaut hat – den Wert von £ 11.500.000 und innerhalb von zwei Jahren hat er sich bis 2001 mit £ 22.500.000 fast verdoppelt. Dazu gehörten Handfeuerwaffen, Granatenn und Ausrüstung für Kampfflugzeuge und Panzer.

Es hat einige Ablehnung worden, nachdem Israel modifizierte Panzer Centurion in 2002 gegen die Palästinenser einsetzte, aber 2006, als Israel 1.300 Libanesen, fast alle Zivilisten, ermordete während eines weiteren Kreuzzugs gegen den „Welt-Terrorismus“ der Hisbollah hat Großbritannien mehr als 200 Lizenzen für Waffenlieferungen erteilt.

Einige britische Lieferungen an Israel gehen natürlich zunächst in die USA.
So hat Großbritannien 2002 ein Gerät „HUD“ von BAE Systems an Lockheed Martin geliefert, das dann auf Jagdbombern F-16 für Israel installiert wurde. Die EU hatte keine Einwände.
Wir müssen hinzufügen, dass die Briten im gleichen Jahr zugeben, dass sie 13 Mitglieder der israelischen Armee ausgebildetet haben.

US-Transportmaschinen, die Waffen nach Israel brachten zum Zeitpunkt der Libanon-Krieg 2006, wurden auf britischen Flughäfen aufgetankt(und leider so scheint es, auf irischen).
In den ersten drei Monaten des Jahres 2008 haben wir nochmals Waffen für £ 20.000.000 geliefert – gerade recht für den israelischen Angriff auf Gaza.

„Die Apache-Hubschrauber, die gegen die Palästinenser eingesetzt werden„sagt Cronin, „enthalten Teile von SPS Aerostructures in Nottinghamshire, Smiths Industries in Cheltenham, Page Aerospace in Middlesex und Meggie Avionics in Hampshire„.

Muss ich mehr sagen?
In der Tat wurde Israel für seine „logistische“ Unterstützung der NATO in Afghanistan gelobt, wo wir jedes Jahr mehr Afghanen töten als die Israelis üblicherweise Palästinenser; bei alledem ist kaum verwunderlich, dass Israels Militärchef Gabi Ashkenazi das NATO-Hauptquartier in Brüssel besucht, um für engere Beziehungen mit der NATO zu plädieren.

Und Cronin zeigt überzeugend – in skandalöser Schönheit- eine besondere finanzielle Konstruktion in „Palästina“.
Mit Millionen Pfund fördert die EU Projekte im Gaza-Streifen.
Diese werden regelmäßig von israelischen Waffen -made in USA- vernichtet.

In der Praxis funktioniert das so:

  • Der europäische Steuerzahler zahlt für die Projekte.
  • Der US-Steuerpflichtige zahlt für die Waffen, die von Israel verwendet werden, um diese zu zerstören.
  • Dann gibt der EU-Steuerzahler Geld für jeden weiteren Wiederaufbau.
  • Und dann zahlt der US- Steuerzahler

Nun gut, Sie haben verstanden !

Praktisch,so glaube ich , hat Israel hat ein „Programm kooperativer Mitarbeiter“ bei der NATO, um Israel mit den Informationen der NATO-Computernetze zu verbinden [ohne Zweifel zur Sicherheit der Netze?]

Es ist wohl gut einen soliden Verbündeter wie Israel bei uns zu haben, obwohl seine Armee ein Gauner ist und einige seiner Männer Kriegsverbrecher sind.

Wenn ich darüber nachdenke: Warum fragen wir eigentlich nicht die Hisbollah, ob sie der NATO beitreten wollen – Stellen Sie sich vor, wie nützlich deren Guerilla-Taktik für unsere Jungs in Helmand wäre.

Da israelische Apache-Hubschrauber mit britischer Ausrüstung oft Zivilisten im Libanon töten- im Jahr 1996 wurde zum Beispiel ein Krankenwagen mit Frauen und Kindern völlig zerfetzt von einer Luft-Boden-Rakete AGM-114C Hellfire Boeing – wollen wir hoffen, dass das libanesische Volk immer nur freundliche Grüße an die freundlichen Leute aus Nottingham, Middlesex, New Hampshire, und natürlich, Cheltenham senden wird.

P.S. (lupo cattivo) Das gleiche gilt für Israels Teilnahme an der EURO-VISION, an der EURO-päischen Champions-Liga usw.
Israel ist Zwangsmitglied Europas – wobei der Zwang dazu nicht von Europa ausgeht.

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/08/03/israel-schlupfte-in-die-eu-ohne-dass-es-jemand-bemerkte/
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Gruß
Der Honigmann
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Donnerstag, 8. Juli 2010

Wal-Mart, ein "freundlicher", jüdischer Supermarkt (update)

Wal-Mart,

ein "freundlicher", jüdischer Supermarkt, entwickelte sich von einem Gemischtwarenladen, der im Jahre 1962 von Sam Walton in Arkansas gegründet worden war, zur derzeit größten Firma, dem größten Arbeitgeber und der neunzehnt-größten wirtschaftlichen Einheit der ganzen Welt.

Wal-Mart hat 6100 Branchen mit 1.6 Millionen Angestellten. Sam Walton, der Gründer von Wal-Mart, wurde in Kingfisher, Oklahoma geboren und schaffte es, den Zweiten Weltkrieg zu vermeiden, indem er eine Anstellung in einer Munitionsfabrik von Dupont in Tulsa, Oklahoma fand.

Dort heiratete er Helen Robson, eine Jüdin, deren Familie nach dem amerikanischen Bürgerkrieg Spekulanten-Bankiers im besiegten Süden waren.

Die Wal-Mart-Gruppe, keinesfalls ein freundlicher Familienladen, hat ihre Spitzenposition erreicht, indem sie gelernt hat, internationale Handelsvereinbarungen zu nutzen.

"Kaufe billig und verkaufe teuer" - dieses Motto hat es der Firma ermöglicht, Märkte für ihre Branchen zu erschließen und zu dominieren und jene Lieferanten zu benutzen, die am ehesten bereit sind, teure Produktionsstätten aufzugeben und die Welt nach den billigsten Produktionsplätzen abzusuchen.


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Wal-Mart hat erst im Jahr 1991 in Mexiko die erste Zweigstelle außerhalb der USA eröffnet. Im Jahr 1994 unterzeichneten die Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada das weitreichendste, multilaterale Handels- und Investitionsabkommen dieser Zeit (NAFTA).

Bei der Unterzeichnung von NAFTA wurde versprochen, dass es Arbeitsplätze schaffen und wirtschaftliche Vorteile für alle drei NAFTA-Staaten bringen würde. Jorge Castaneda, der ehemalige Außenminister von Mexiko, bemerkte:

"NAFTA war eine Übereinkunft zwischen Mogulen und Herrschern.

NAFTA war ein Vertrag der Reichen und Mächtigen, der die kleinen Menschen praktisch ausschloß. NAFTA hob Zölle und andere Einfuhrkontrollen zwischen den drei Ländern auf. Dadurch konnten US-Firmen Produkte verkaufen, die in Mexiko hergestellt wurden, wo Arbeitskräfte billig, Umweltschutzgesetze schwach und Steuern niedrig waren.

Von 1990 bis 2001 hat sich die Anzahl dieser Fabriken jenseits der Grenze in Mexiko mehr als verdoppelt. Diese Verlagerung bedeutete enorme Kosten für die amerikanischen Arbeiter, aber im Mexiko war der dramatische Anstieg dieser "maquiladoras" mit dem Beinahe-Zusammenbruch der Landwirtschaft gekoppelt.

Die Abschaffung der landwirtschaftlichen Zölle und Quoten für Produkte wie Korn, die etwa sechzig Prozent der mexikanischen Landwirtschaft ausmachten, ermöglichte es billigen, stark subventionierten US-Produkten, den mexikanischen Markt zu überschwemmen. Das Ergebnis ist, dass die Effektivlöhne in der mexikanischen verarbeitenden Industrie heute niedriger sind als vor NAFTA.

Der Mindestlohn ist um 20% abgesunken. Nach der Einführung von NAFTA wurde Wal-Mart der größte Einzelhändler in diesen drei Ländern. Durch die Abschaffung der Zölle wurde die Einfuhr und Ausfuhr von Produkten nach und von Mexiko steuerfrei. NAFTA machte es der mexikanischen Regierung auch unmöglich, Wal-Mart zu zwingen, sich einen lokalen Geschäftspartner zu finden oder Produkte von Firmen im mexikanischen Besitz zu verkaufen oder einen bestimmten Anteil des Gewinns lokal zu investieren.

Tim Weiner von der New York Times schrieb: "Wal-Marts Macht ändert Mexiko auf die gleiche Weise wie es die wirtschaftliche Landschaft der Vereinigten Staaten geändert hat, und dies geschieht auch mit der gleiche Formel - Preise unnachgiebig senken, Produktion stark erhöhen, niedrige Löhne zahlen, Gewerkschaften hinausdrängen, den Lieferanten nur die kleinsten Margen lassen und alles und jedes billiger verkaufen als der nächste Laden."


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Heute ist Wal-Mart der größte private Arbeitgeber in Mexiko. Es hat 683 Zweigstellen und mehr Umsatz als die gesamte Tourismusindustrie. Freihandel erlaubt den Konzernen, bei der Wahl ihrer Partner sehr unbeständig zu sein. Wenn die Vorteile in einem Land nicht mehr ausreichend sind, können sie einfach zusammenpacken und zum nächsten Land gehen ohne auch nur einen Gedanken an langfristiges Engagement zu verschwenden.

Wal-Mart ist darin ein Meister. Da NAFTA der mexikanischen Regierung das Recht nimmt, ausländischen Firmen irgendwelche Verpflichtungen aufzuerlegen, konnten amerikanische Firmen einfach ihre Sachen packen und abwandern, sobald die Situation in China besser aussah. Allein in den letzten fünf Jahren hat Wal-Mart seine Importe aus China verdoppelt.

The Corporation - multilang - 14 Teile mit deutschen Untertiteln:








Es hat mehr als 3000 Zulieferfabriken in China und es wird angenommen, dass diese Zahl noch steigt. Das heiß aber keineswegs, daß die Arbeiter in China sichere Arbeitsplätze haben. Wal-Mart zwingt seine Lieferanten jährlich, ihre Kosten zu reduzieren. Viele haben ihre Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten geschlossen und sind ins Ausland abgewandert um dies möglich zu machen.

Das Ergebnis ist ein globaler Pool von Arbeitern und Herstellern, die zu einem Wettlauf nach unten gezwungen werden. Man sollte auch nicht vergessen, daß Hilary Clinton in den 1980ern, als Wal-Mart im Kampf mit den Gewerkschaften lag, ein Mitglied des Vorstandes dieser Firma war, und dass sie sich nicht gegen die rücksichtslosen Aktionen dieser Firma aussprach. --

Die United Fruit Company

Die Geschäftstätigkeit der United Fruit Company basierte auf dem Handel mit Bananen und darauf begründet sich auch ihr Imperium. Guatemala, Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica und Panama waren als " Bananen-Republiken" bekannt, aber United Fruits Einflussphäre weitete sich weiter bis nach Belize, dem ehemaligen Britischen Honduras, Jamaika, Kuba, Kolombien und Equador aus.

Die Geschichte von United Fruit nahm im Jahre 1871 ihren Anfang, als General Guardia in Costa Rica die Aufgabe für den Bau einer Reisennbahn an Henry Meiggs und seinen zwei Neffen Henry Keith und Minor Keith, zuständig für den eigentlichen Bau, vergab.

Die Geldquelle versiegte als die Eisenbahnlinie nicht mehr als vier Meilen fortgeschritten war und als es 1873 zu einem Marktzusammenbruch kam, machte sich Henry Keith wieder auf den Heimweg und ließ sowohl das gescheiterte Eisenbahnprojekt als auch seinen jüngeren Bruder zurück. Obwohl andere Auftragnehmer hinzugebeten wurden, blieb Minor Keith standhaft und begann in den gerodeten Feldern seitlich der Eisenbahnlinie Bananen anzupflanzen.

Gegen Ende der siebziger Jahr des 19. Jahrhunderts unterbreitete ihm Präsident Guardia den Vorschlag, dass er die Leitung für den Bau der Eisenbahnlinie komplett übernehmen sollte. Um das Fortleben des Projekts gewährleisten zu können, bedurfte die Einsenbahnlinie einer Fracht und Bananen waren da genau das Richtige. Nach dem Tod von Präsident Guardia im Jahre 1882 fiel Keith eine Schlüsselposition zu. Ihm oblag die Leitung über zwei Industriezweige, von denen die Zukunft der Nation abhing.

Als ihm noch mehr Land übertragen wurde, als er alleine bewirtschaften konnte,machte er sich auf, enorme Plantagen zu erschaffenplantations. Der Bau der Eisenbahnlinie Costa Ricas wurde 1890 abgeschlossen und Keith begab sich in die abseits gelegenen Regionen von Kolumbien, an der karibischen Küste, wo er weitläufiges Land für den Anbau von Bananen aufkaufte.
Kolumbianische Geschäftsleute hatten bereits mit dem Anbau von Bananen begonnen und ihre eigene Eisenbahnline erbaut, aber es fehlte ihnen an Kontakten, um einen intenationalen Markt aufzubauen. Keith entwickelte eine informelle Partnerschaft mit Andrew Prestons Obstunternehmen in Boston und als 1899 die United Fruit Company gegründet wurde, dehnte sie sich bereits über Costa Rica, Panama, Kuba, Kolumbien, Jamaika und die Dominikanische Repulik aus.

Es handelte sich dabei um eine Plantage mit dem gigantischen Ausmaß von knapp 250.000 Hektarn oder 1.000 Quadratkilometern, von denen nur ein Drittel bestellt wurde und mit der drei Viertel des Bananenmarktes kontrolliert wurden.

Durch die Übernahme von Versandunternehmen und Importeuren stieg der Anteil an dem Bananenmarkt auf 80 bis 90%, gewissermaßen dem gesamten Markt. Guatamala baute seine eigene Eisenbahnlinie und verwendete die Erlöse aus dem Kaffeeanbau zur Finanzierung dieser, aber als das Geld aus den Kaffeeverkäufen knapp wurde, wurde Minor Keith beauftragt, das Projekt zum Abschluss zu bringen.

Statt Geld einzufordern, fragte er ledeglich nach genügend Anbauflächen für Bananen an. So wie in Costa Rica würde der Anbau von Bananen den Bau der Eisenbahnlinie gewährleisten.

Laut Vertrag solllte das Projekt innerhalb von drei Jahren beendet werden, aber schwere Regenfälle beeinträchtigten die Arbeiten. Im Rahmen eines neuen Vertrages, der 1904 unterzeichnet wurde, übernahm United Fruit die Kontrolle über die Einsenbahnlinie auf der Seite des Atlantiks.

Alle Waggons und Lokomotiven usw. inbegriffen, die mit Hilfe von nationalen Geldern bezahlt wurden. Die Firma hatte neue Grundstücke gigantischen Ausmaßes für den Anbau von Bananen erhalten, zahlte aber keinerlei Steuern, während die Regierung auf ihr Recht verzichtete, sich Einblick in die Firmenbücher zu verschaffen.

In Kürze würde die Firma ebenfalls die nationale Eisenbahn auf der Seite des Pazifiks übernehmen. Wenn Minor Keith und Andrew Preston den Grundstein für das Imperium von United Fruit legten, so lag das Schicksal und die Weiterentwicklung dieser Firma für die nächsten fünfzig Jahre in den Händen von Sam Zemurray .
Ein jüdischer Immigrant aus Russland, der in New Orleans mit dem Kauf und Verkauf von Bananen begann. Seine risikoreichen Investitionen führten Zemurray in große Liquiditätsprobleme. Nach der Gründung von United Fruit im Jahre 1899 , bot er der Gesellschaft einen 60%-Anteil seines Unternehmens zum Verkauf an, mit dem Ziel die Kontrolle über den Markt von Honduras zu übernehmen.

Nachdem er die Kontrolle über sein Unternhemen an United Fruit verkauft hatte und nicht über die notwendigen Mittel verfügte, um für den Anteil von United Fruit aufzukommen, blieb er der Firma durch seine Schuldenlast und eine geheime Partnerschaft erhalten.

Minor Keith unterbreitete auch Honduras und Nicaragua sein gewöhnliches "Eisenbahn für Anbauflächen-Angebot", aber sein Angebot wurde abgelehnt.

1910
änderte die United Fruit Company in Zusammenarbeit mit Sam Zemurray in Honduras ihre Taktik. Zemurray war inzwischen United Fruits gegenüber schwer verschuldet, da United Fruits ihm seinen Anteil gegen einen Schuldschein zurück verkauft hatte.

Zemurray
nahm einen Kredit über 200.000 Dollar auf und kaufte große Anbauflächen auf und forderte die üblichen Steuervergünstigungenn, die ihm jedoch nicht von den Regierung Honduras sondern von den Bankleuten der J. P. Morgan in Abrede gestellt wurden, die Kontrolle über das Finanzsystem von Honduras anstrebten.

Daraufhin machte sich Zemurray auf den Weg nach Washington mit dem Plan, ein Schiff zu kaufen und ausgewählte Waren an Bord zu nehmen und die Regierung Honduras zu stürzen.

Der Coup gelang ihm im Jahre 1911 und Zemurray erhielt seine Steuervergünstigungen und konnte die Bewirtschaftung seiner Länder in Angriff nehmen. Es wurden Wahlen abgehalten und der Präsident, General Manuel Bonilla wurde in seinem Amt bestätigt und Zemurray, der "Bananen-Mann" wurde mit dem nationalen Finanzressort beauftragt.

United Fruit
dementierte jegliche Involvierung. Zemurray gewährte der Firma zwei große Anbauflächen und entledigte sich seiner Schulden. Aus zunehmender Sorge um das Image der Firma, die bereits als "böse Krake" verschrien wurde, nahm Zemurray Edward Bernays, , den Vater der Public Relations und einen Neffen von Sigmund Freud. in seine Dienste auf.

Gegen Ende von 1920 erlangte Bernays Weltruhm mit seinem Buch "Propaganda" und seinem Interesse für das "Gruppen-Denken" :

" Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist.“

In dem Zeitraum zwischen 1911 und 1928 wurde United Fruit in eingen Ländern heftig bestreikt und die Antwort des Unternehmens lässt sich nicht gerade als mildtätig einstufen. Nach Ende des Bürgerkriegs gab das Unternehmen United Fruit der Sklaverei ein neues Gesicht.

Mit Hilfe der eigenen Wachmannschaft wurden Arbeiter eingestellt, gefeuert und kontrolliert. Es wurden mit dem Notwendigsten ausgestattete Schlafbarraken bereit gestellt und die Löhne der Arbeiter gingen beim Einkauf in den firmeneigenen Läden drauf. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde rechtlich zwischen den Geschäftsfeldern "Bananen" und "Eisenbahn" unterschieden.

Aber mit Keiths Pensionierung und dem Risiko einer Übernahme wurde im November 1929 die Entscheidung getroffen, eine neue United Fruit zu gründen, von der Zemurray der Hauptaktionär war. 1931, als sein Imperium während der wirtschaftlichen Depression drohte zusammenzubrechen, reiste Zemurray nach um eine Aktionärsversammlung einzuberufen und nachdem es ihm gelungen war, die unzufriedenen Aktionäre auf seine Seite zu bringen, übernahm er die Unternehmensleitung.

Aber mit United Fruit ging es steil bergab. In der zentralamerikanischen Region konnte die Gesellschaft über 100.000 Hektar für sich beanspruchen, aber der Befall der Plantagen mit zwei Kranheiten, die beide das Produkt einer Monokultur auf riesig großen anbauflächen waren, brachte katastrophale Auswirkungen mit sich.

Da es um den Bananenanbau schlecht bestellt war, brach die Gesellschaft ihre Lager ab. Die Art und Weise, wie sie sich aus den betroffenen Regionen zurückzog, kam für viele einer Katastrophe gleich. Vielen wurden die Arbeitsstelle und die Existenzgrundlage genommen, ganze Gemeinschaften verschwanden. Eisenbahnschienen wurden abmontiert, Brücken abgebaut und alle Materialien, die weiterhin für notwendig befunden wurden, wurden auf LKWs geladen und aus dem Lande geschafft, ohne auch nur irgendeinen Gedanken an die Einwohner zu verschwenden, die zurück gelassen wurden.

Zemurray fand die Lösung auf das Problem mit Hilfe der Bordeaux Mischung, die aus Kupfersulfat, Wasser und Kalk besteht. Experten warnten ihn davor, diese Mischung in großen Dosen einzusetzen, er aber ließ das Mittel in steigenden Mengen geradezu auf die Plantagen pumpen. Ohne das Übel unter Kontrolle bringen zu können, hinterließ die auf die Früchte gepumpte Bordeaux Mischung Rückstände, die sich innerhalb der Frachträume der Schiffe mit Meereswasser verband und die die Innenräume der Schiffe verotten ließ.

Costa Rica zeigte erste Anzeichen, seinem Dasein als Bananenrepublik ein Ende zu bereiten und in Guatamala gewannen die radikaleren Führer immer mehr an Popularität. Bei ihrer Amtübernahme ernannte die US-Regierung unter Eisenhower Jack Peurifoy,alias Sleepless Jack, zum Botschafter von Guatamala, deren Präsident namens Arbenz einen Plan zur Landreform angekündigt hatte, demzufolge eine große Anzahl an Großgrundbesitztümern aufgeteilt werden sollten, um den Bauern, die über kein eigenes Land verfügten, kleine Grundstücke zu übertragen.

Der Schlag gegen United Fruit erfolgte direkt und geradlinig. Infolge staatlich gefasster Beschlüsse, die praktisch mit Enteignung und Diebstahl gleichzusetzen waren, erlitt die Gesllschaft den Verlust einiger ihrer Anbauflächen. Die Regierung veranschlagte dabei den im Grundbuch festgelegten Wert -( die Gesellschaft hat über Jahre hinweg die Grundstücke unterbewertet, um Steuern zu sparen) und protestierte nun, dass doch jeder darüber Bilde war, dass der für Steuerzwecke veranschlagte Wert für die Grundstücke unter dem wahren Wert liegen würde.

Die Regierung Guatemalas wurde gewarnt, dass die US-Regierung die Verantwortung für die Forderungen der Gesellschaft übernehmen würde. Nach Angaben der United Fruit wurde die Gesellschaft um 16 Millionen Dollar betrogen und das Auswärtige Amt der USA präsentierte der Regierung Guatamalas eine dementsprechende Rechnung.

Nachdem man die Schlacht gegen die "Macht des Bösen" in Guatemala gewonnen hatte, wies der Außenminister den Botschafter an, dass United Fruit alle Grundstücke, die der Geselschaft unter der Herrschaft von Arbenz konfisquiert wurden, zurückerlangen sollte.

Der Gesellschaft war es generell gelungen, rechtzeitig den Rückzug vor sämtlichen Angriffen in Bezug auf ihre Geschäftspraktiken anzutreten und sich jenen anzuschließen, die die unsichtbaren Gesellschaftsmechanismen kontrollierten, so wie Edward Bernays, der Berater für Propaganda es ausdrückte. Daher war es ein Schock für die Gesellschaft, als das Justizministerium einem gegen die Gesellschaft eingeleiteten Kartellverfahren grünes Licht gab. United Fruit lag über Jahre hinweg in einem Rechtsstreit in Bezug auf das Kartellverfahren, lief aber weitgehend gegen Washingtons Wunsch auf, in Lateinamerika andersartige Geschäftspraktiken an den Tag zu legen.

Nach Zemurray Tod im November 1961, wurde 1968 eines der größten Aktiengeschäfte an der amerikanischen Börse abgewickelt, als Eli Black , ein devoter Jude, der auf 10 Generationen von Rabbis verweisen konnte, die Leitung der United Fruit Company übernahm. Unter seiner Ägide wurde die Gesellschaft von seinem Konzern, namens United Brands Group, übernommen.

Unter Blacks Führung schien United Fruit gute Resultate zu erzielen, aber nur fünf Jahre später sprang er aus dem vierundvierzigsten Stockwerk des Pan-American Building in der New Yorker Park Avenue. Die Geschäfte gediehen nicht. Die United Fruits Plantagen wurden Anfang der siebziger Jahre von einer neuen Plage heimgesucht.

Die Bananen-erzeugenden Länder Lateinamerikas hatten derweil ein eigenes Kartell gegründet und zwar das UTEB, die Vereinigung der Bananen exportierenden Länder. Es kam ebenfalls ans Tagslicht, dass der für seine Moralvorstellungen berühmte und kürzlich verstorbene Leiter der United Fruit nicht der war, der er zu sein schien. Er hatte Schmiergelder an die Mitglieder der der Militärregierung von Honduras gezahlt, unter der Annahme, dass der Anreiz von eineinviertel Millionen Dollar Honduras dazu bewegen würde, aus dem Bananen-Kartell auszusteigen, welches Krieg gegen United Fruit führte.

Dies war zwar nichts Neues, aber die Wall Street reagierte empört und die Aktienkurse der Gesellschaft stürzten rapide. Durch die Zahlung eines symbolischen Bußgeldes in der Höhe von 15.000 Dollar wurden Ende der siebziger Jahre Eli Blacks Missetaten gesühnt und das Verfahren, welches gegen den Anteilseigener von United Fruit - United Brands -eingeleitet wurde, in aller Stille ad acta gelegt.

United Brands verlagerte daufhin seinen Konzernsitz und wechselte den Firmenanmen zu Chiquita. Die United Fruit Company mehrmals führte Krieg in Südamerika angefangen mit der Invasion Honduras im Jahre 1911 bis hin zur der 1954 erfolgten Södnerinvasion in Guatamala und ließ andere für sie Schlachten austragen, so wie dies 1928 in Kolumbien der Fall war.


Die Verfolgung ihrer Geschäftsinteressen hatte weitreichende internationale Auswirkungen. Der Versuch, das 1954 an Guatemala statuierte Exempel zu wiederholen und die Denkweise, dass die Invasion in der Schweinebucht Fidel Castro zu Fall bringen würde, bekamen 40 Jahre später im Falle des Iraks neuen Aufwind.

Die vorweggenommenen Lorbeeren für die Invasion des Irak stellten einen Wiederhall auf die erfolgreiche Intervention der USA auf der Antilleninsel Grenada, ehemaliges Territorium der United Fruit Company, dar. Das Beispiel von United Fruit führt uns vor Augen, wie ganze Nationen in die Abhängigkeit großer Gesellschaften geraten können. Diese bahnten sich ihren Weg direkt in das Gesellschaftsgefüge von Costa Rica und Guatamala infolge einer Einnladung, da diese über Ressourcen verfügte, die diesen Ländern fehlten.

Genau wie die multi-Nationalen Konzerne von heute, ging United Fruit immer dann Bündnisse ein, wann und wo diese ihr Fortleben sicherstellen würden. Es wurde immer nach formbaren Elementen, insbesondere Politikern, die sich auf einen Deal mit der Gesellschaft einließen, gesucht.

Die Höhe der in den zwanziger Jahren an Honduras gezahlten Schmiergelder lösten eine Debatte im Kongress der USA aus, die mit der Schlussfolgerung beendet wurde, dass Geschäfte in diesen Teilen der Welt nun mal auf diese Weise abgewickelt würden.

Die Geschäftspraktiken der United Fruit werden in der heutigen Geschäftswelt hoch bewertet, auch wenn "Propaganda" heute als "Public Relations" bezeichnet wird. Die Banane stellt seit einem Jahrhundert ein erstklassiges Beispiel für die Wichtigkeit der Aufmachung dar. Die die Frucht umhüllenden Bananenblätter stehen für Gesundheit, während ihre Wurzeln verseucht sind.

Die Gesellschaft, die eindrucksvoll die Kunst des politischen Lobbying beherrschte, stellte immer sicher, dass sie über die richtigen Kontakte zu den einflussreichen Leuten der Regierung verfügte.

Welche Rolle spielen die großen Rüstungsunternehmen der USA im Irak-Krieg und die Ölgesellschaften in Nigeria? In den siebziger Jahren kamen Wirtschaftstheoretiker zu der Schlussfassung, dass es nun an der Zeit sei für einen Wechsel in der Politik.

Die Staatsausgaben für Schulen, Krankenhäuser und andere sozialstaatliche Bereiche sollten gekürzt werden. Solch eine Denkweise stand im Einvernehmen mit der von Professor Milton Friedman, vertetenen Theorie, zu der sich auch Margaret Thatcher bekannte und die durch General Augusto Pinochet in Chile in die Praxis umgesetzt wurde, der sein Land in ein Versuchslabor für kapitalistische Untersuchungen verwandelte, während die USA den Weg zu einer vollständig kapitalistischen Anarchie einschlugen, auch Globalisierung genannt. ---

Der Aufstieg der Konzerne Statistiken, die im Jahr 2000 veröffentlicht wurden, zeigen, daß zu den 100 größten wirtschaftlichen Einheiten der Welt 51 Konzerne und nur 49 Länder zählen. Die 200 größten Konzerne der Welt sind des weiteren für 25 Prozent der globalen Wirtschaftsaktivität verantwortlich, stellen aber weniger als ein Prozent der Arbeitskräfte an.

Nationale Regierungen haben ihre Kontrolle über die Welt verloren. Der totale Umsatz der 200 größten Konzerne war höher als die gemeinsame Wirtschaftsaktivität von 182 Ländern. Diese 200 Konzerne haben jedoch die überschritt die Arbeitsbedingungen in den Ländern in denen sie soviel Macht haben, keinesfalls verbessert.

In den letzten Jahren waren diese 200 größten Firmen Netto-Arbeitsplatzzerstörer. Zwischen 1980 und 1992 hat sich der Wert der Anlegen der 500 größten Konzerne in den USA um 227% erhöht. Während der selben Zeit ist die Anzahl ihrer Angestellten um 28% gefallen. In den 1970ern, der letzten Blüte des politischen Denkens im Westen, wollte kein Konzern als zu mächtig gesehen werden, aber der Aufstieg von Ronald Reagan und Margaret Thatcher hat dies geändert.
In den 1980ern war Geiz gut und Gewissen für Schwächlinge. Die konservative, britische Regierung betrieb eine aggressive Politik der Privatisierung von Industrien im Staatsbesitz. Diese frisch privatisierten Firmen waren, entsprechend den gängigen wirtschaftspolitischen Schlagwörtern der Zeit, „freigesetzt“ worden.

In Wirklichkeit war jedoch etwas viel bedrohlicheres im Gange. Mächtige Konzerne haben jetzt beispiellose Kontrolle über die Länder in denen sie operieren. Der totale Umsatz der drei weltgrößten Tabakfirmen: Japan Tobacco, Philip Morris/Altria und BAT war im Jahr 2002 größer als das gemeinsame Brutto-Nationalprodukt von 27 Entwicklungsländern.

Arme Länder sind nicht in der Lage, Angebote abzulehnen, wenn Arbeitsplätze, Einkommen, Exporte und Fremdwährung in Aussicht gestellt werden, und wenn die multinationalen Firmen Kleinbauern Darlehen für Dünger und Insektizide geben, die sie danach in einem Schuldenkreislauf gefangen halten.

Viele Bush-Unterstützer, wie etwa Carl Rove, sind mit Philip Morris verbunden. Carl Rove war einer der vielen von Bush-Nominierten, die Aktien in Enron hatten, der Firma, die dann den größten aller Konzernskandale verursachte.

Als Bush am 20. Januar 2001 als der 43. Präsident der Vereinigten Staaten eingeschworen wurde, war Carl Rove gerade dabei, zwischen 100 000 und 250 000 Dollar seines Bestandes an Enron-Aktien zu verkaufen. Die Verbindung zwischen der Bush-Regierung und Konzernkorruption geht lange Zeit zurück. Enron und seine Direktoren erbrachten die größte Einzelspende für den Wahlkampf des Texas-Gouverneurs George W Bush.

Enron-Chef Kenneth Lay war auch ein Mitglied der „Pioniere“ - d.h. jemand der 100 000 Dollar für den Wahlkampf beitrug. Im Februar 2005 war die in Ungnade gefallene Energiefirma wieder im Rampenlicht. Der Enron-Bankrott war der größte Konzernskandal unserer Zeit. Er war in der Tat der größte Konzernbankrott der Geschichte.

Zur Zeit des endgültigen Zusammenbruchs war die Firma eine der zehn größten in Amerika, bekannt dafür alles zu verkaufen und nichts zu besitzen. Jede Hoffnung, daß dieser Schock Amerika auf den Pfad der Rechtschaffenheit führen würde, war zum Scheitern verurteilt.

Weitere Vorstandsskandale wurden bekannt, wie zum Beispiel AOL Time-Warner, Merck, Bristol-Myers Squibb, Taico International, Geschäftsführer, Dennis Kozlowski.

Wie alle britischen Fußballfans ja wissen, ist der neue Besitzer von Chelsea FC Roman Abramovitch , der wegen seiner Anteile in Sibneft und Russian Aluminium der zweitreichste Mann der früheren Sowjetunion ist. Sein Reichtum wird nur noch von Michail Khodorkovsky , dem Ex-Eigentümer der Yukos Gruppe, in den Schatten gestellt (er sitzt derzeit wegen Betrug im Gefängnis).

Die größten Konzerne der Welt reduzieren nicht nur ihr Personal, ihre Geschäftsführer erhalten oft finanzielle Begünstigungen für die Reduktion der Arbeitsplätze. Unter den 200 weltgrößten Firmen sind 59 US-Firmen, und von diesen entließen im Jahr 1995 neun wenigstens 3 000 Arbeiter: AT&T, Boeing, Lockheed-Martin, Belsouth, Kemart, Chase Manhatten, GTE, Mobil und Texaco.

Die New Yorker Zeitung "Village Voice" schrieb am 5 Mai 2003:

„Das Hauptinstrument der USA in Irak ist nicht das Pentagon, die US Agentur für Internationale Entwicklung oder die Armeeingenieure, sondern die Bechtel Gruppe“.

Die gigantische Ingenieurfirma erhielt einen Auftrag im Wert von über 680 Millionen Dollar, welcher der Firma eine führende Position beim Aufbau des Irak sicherte. Es wird geschätzt, daß dieses Projekt insgesamt etwa 100 Milliarden Dollar kosten könnte. Bechtel ist eine mächtige Organisation, und hat auch mächtige Freunde innerhalb und außerhalb der Regierung. Riley Bechtel, (?) , der Vorstandsvorsitzende der Firma, ist Mitglied des Exportkomitees des Präsidenten.

Sowohl Ronald Reagans Verteidigungsminister Caspar Weinberger und Reagans Außenminister George Schultz arbeiteten für Bechtel. Schultz ist derzeit einer der Direktoren.

Der Krieg hat Herausforderungen für Halliburton und Bechtel geschaffen. Am 4. April 2005 berichtete Peter Elking im Magazin „Forbes“, daß Bundesrichter untersuchten, wie Halliburton US-Sanktionen gegen Geschäfte mit dem Iran umgangen hat. Nach Angaben auf der Website www.halliburtonwatch.org, veranlaßte das US-Justizministerium am 11. Juni 2004 die Untersuchung einer Bestechungsaffäre, in der Halliburton während der Amtszeit von Cheney als Geschäftsführer angeblich 180 Millionen Dollar an die Regierung von Nigeria gezahlt haben soll, um einen Auftrag für eine Erdgasanlage im Wert von 4 Milliarden Dollar zu erhalten.


Zusätzlich begann das FBI die Untersuchung eines Armeeauftrages im Wert von 7 Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Feuern bei Ölquellen im Irak. Auch in Großbritannien wurde das Vertrauen der Anleger durch Skandale erschüttert, wie etwa dem Irak-Waffenskandal, in dem britische Waffenfirmen vor Gericht gebracht wurden, weil sie versuchten, mit stillschweigendem Einvernehmen der Regierung Waffen aus dem Land zu schmuggeln.

Ein possenhafter Zwischenfall war das große „Dom-Fiaksko“. Der Dom sollte einen Ausblick auf das neue Jahr und das neue Jahrtausend geben. Tony Blairs Regierung hatte riesige Summen in den Dom investiert, und Dom-Minister Peter Mandelson hatte ihn als eine der charakteristischen Errungenschaften der ersten Legislaturperiode der Blair-Regierung bezeichnet. Die BBC berichtete des weiteren, daß fünf Biotechnologiefirmen zusammen 69% der erteilten Patente für Reis, Weizen, Mais, Soja und Sorgum halten.

Dies sind: Aventis, Dow, DuPont, Mitsui, Monsanto und Syngenta. Diese essentiellen Kulturpflanzen sind für nahezu zwei Drittel der globalen Nahrungsmittelversorgung verantwortlich.

Regieren die Großkonzerne die Welt?

Globalisierung wird zunehmend der Motor, der die Welt antreibt. Im Juni 2005 berichtete die in Großbritannien ansässige New Economics Foundation, daß „vier von zehn britischen Einkaufsstraßen ‚Clownstädte’ sind, die aus Filialen von Ladenketten bestehen und keinerlei regionale oder lokale Identität besitzen...

Die Individualität der Geschäfte in Einkaufsstraßen wurde durch eine einfarbige Reihe von globalen und nationalen Ladenketten ersetzt.“ Viele Städte wurden zu Plätzen die man leicht mit Dutzenden anderen, farblosen Stadtzentren im Land verwechseln kann. Solange jedoch die Kassen bei Boots, W H Smith und Gap klingeln, brauchen sich die Bosse um ihre Arbeitsplätze keine Sorgen machen. Große Firmen, die zumindest in Großbritannien gesetzlich verpflichtet sind, den Wert der Aktien und die Profite zu maximieren, schließen enge Partnerschaften mit der Regierung und suchen sie zu beeinflussen, obwohl es ja die Pflicht der Regierung ist, die Bevölkerung zu schützen.

Der britische Schriftsteller George Monbiot erwähnt eine Firmenspende bei einer Konferenz der Labour Party im Jahr 2004. Tesco finanzierte die Getränke für die Eröffnungsparty während die Finanzierungsfirma Bloomberg die Getränkerechnung für einen sogenannten „internen Empfang“ beglich.


Monbiot zeigte auch, wie „die Bereitstellung von Straßen und Hospitälern in Großbritannien absichtlich so strukturiert wurde, daß sie mehr den Bedarf der Konzerne als den Bedarf der Bevölkerung in Betracht zieht.“ Er führte aus, daß „Bauberechtigungen für Stadterneuerungsprojekte dem höchsten Anbieter offenstehen, und daß die Supermärkte dies rücksichtslos ausnutzen um Wettbewerb zu unterdrücken und ihren Markt zu kontrollieren.“

Er diskutierte auch die Übernahme von Großbritanniens Universitäten durch Konzerne und die resultierenden Verzerrungen von Forschungs- und Lehrinhalten. Hier ist ein Zitat aus dem Buch "Corporation Nation", das von Charles Derber, Professor für Soziologie am Boston College geschrieben wurde:

"Der Aufstieg der Konzerne bezieht sich auf eine geschwächte Form der Demokratie, in welcher die Macht vom Durschnittsamerikaner auf große Institutionen mit schwindender öffentlicher Rechenschaftspflicht übertragen werden. Da die Regierung die öffentliche Meinung immer weniger in Betracht zieht und die Konzerne nahezu keine Rechenschaftspflicht gegenüber der Öffentlichkeit haben, erwerben die Konzerne zunehmend die Macht des Volkes und handeln als ungewählte Partner der Regierung."

John Pilgers Fernsehdokumentation „Die neuen Herrscher der Welt“ behauptet, daß sie die ungewöhnlichen Anfänge der Globalisierung aufdeckt. Sie begann angeblich in Indonesien mit einem Blutbad.

Geschichtsforscher haben inzwischen akzeptiert, daß Suharto in der Mitte der Sechzigerjahre mit einen Blutbad zur Macht kam, aber die Rolle des internationalen Kapitals ist weniger bekannt. Pilger sagt: „Der Film zeigt wie am Vorabend der Machtübernahme Suhartos, die von den Vereinigten Staaten und Großbritannien und einigen der größten Kapitalisten der Welt wie David Rockefeller unterstützt wurde... 1967 ein geheimes Treffen in Genf abgehalten wurde, in dem Suhartos Minister Rockefeller und mehreren Vertretern der Carnegie Foundation und der Großbanken gegenübersaßen.

Hier wurde die gesamte Wirtschaft Indonesiens innerhalb einer Woche neu geplant.".

All dies zeigt nur die Oberfläche einer sehr schmutzigen Brühe. Ob man den 9/11-Anschlag nun akzeptiert als was er angeblich war, nämlich ein „Terroristenangriff“, oder ob man ihn als eine Katastrophe sieht, die von den Spießgesellen Bushs gebilligt, wenn nicht sogar unterstützt worden war, er hat in jedem Fall eine Atmosphäre der Einschüchterung geschaffen.

Die Medien

Eine weitere Folge des Anschlages vom 11. September und der dadurch geschaffenen Atmosphäre war, daß ausgewogene Berichterstattung verhindert wurde, und dies zog neue Aufmerksamkeit auf den schrumpfenden Medienmarkt. Im Jahr 1983 kontrollierten fünfzig Konzerne den größten Teil der Medienbetriebe in den USA. Im Jahr 1992 war ihre Zahl auf unter 24 gesunken. Im September 1999 wurde CBS durch Viacom aufgekauft und im Jahr 2001 waren daher noch sechs Konzerne übrig. Im Jahr 2004 waren es nur noch fünf:
Warner, Disney, Rupert Murdochs News Corporation, Bertelsmann (Deutschland) und Viacom.

Noch nie war soviel Macht in so wenigen Händen konzentriert. Wenn irgendwo eine Zeitung oder ein Magazin gelesen wird, oder eine Fernseh- oder Radiostation eingeschaltet wird, die bereitgestellte Information wird immer von wenigen Händen kontrolliert. Die ersten und flexibelsten Firmen, die sich den Trend zur Globalisation zunutze machten, waren die amerikanischen Medienorganisationen wie Time Warner und CNN. Als Viacom im Jahre 1999 CBS übernahm, machte der Geschäftsführer von Viacom Sumner Redstone , keinerlei Aufwand, seinen Triumph zu verbergen:

„Die Schaffung dieses eindrucksvollen Mediengiganten ist das Zeichen einer Zeit des explosiven Wachstums, im Lande und weltweit. Unsere Zukunft kennt keine Grenzen.".

Thomas Middelhoff , der Geschäftsführer von Bertelsmann sagte: "Ich bin ein Amerikaner mit einem deutschen Paß. Wir sind keine Fremden. Wir sind international".

Es war früher nicht akzeptabel, daß eine Medienfirma in einem Land aktiv ist, obwohl sie im Besitz von Aktionären aus einem anderen Land ist. Solch sentimentales Gerede ist jedoch überaltert. Bertelsmann besitzt 15% des amerikanischen Verlags- und Musikmarkts. Der globale Medienmarkt ist nun unter sieben multinationalen Konzernen aufgeteilt:
AOL-Time Warner, Sony, News Corporation, Viacom, Vivendi und Bertelsmann.

Nur drei davon kann man wirklich als US-Firmen bezeichnen, und diese kontrollieren das gesamte Studiosystem in Hollywood und alle außer einem der US-Fernsehnetze. Dazu kommt noch die Welt der Bücher und Magazine, der gesamte, oder nahezu der gesamte, globale Fernsehmarkt und ein großer Teil der europäischen, Fernsehstationen - ein wirklich gigantisches Netz der Kontrolle.

Wer profitiert von diesen globalen Medienkonzernen?
Lawrence K Grossman, Präsident von NBC von 1984 bis 1988, kommentierte dazu wie folgt: „Nachrichten waren früher ein wichtiges Kernstück eines Rundfunkbetriebes. Heute sind sie nur ein sehr kleiner, relativ unwichtiger Teil in der Bilanz von Time Warner... Nachrichten sind nur ein kleines Element in diesen großen Firmen, und die Prioritäten und das Hauptaugenmerk bewegen sich in eine völlig andere Richtung...

Während man nun viel mehr Kanäle einstellen kann, gibt es immer weniger Organisationen die Nachrichten sammeln. Alle Firmen werden von den selben, gemeinsam genutzten Pressediensten versorgt." Die Qualität der Nachrichten wird auch durch die Methode der „Einbindung“ in Frage gestellt. Dabei wird ein Journalist, der für eine Seite in einem bewaffneten Konflikt arbeitet, von der Armee geschützt.

Diese Methode beeinträchtigt die journalistische Neutralität und Integrität, da der Journalist für alle seine Berichte von der Armee abhängt und sich nicht unabhängig bewegen kann. Die Medien haben einen extrem starken Einfluß und bewährte Methoden zur Formung unserer Einstellungen und Wahrnehmungen. In den letzten zwei Jahrzehnten gab es einen Trend zur Unterhaltung, weg von der Auseinandersetzung mit schwierigen oder problematischen Angelegenheiten. Probleme wie die Zukunft von Medicaid in den USA oder der Staatskrankenhäuser in Großbritannien wurden ignoriert oder unter den Teppich gekehrt.

Der von der Boulevardpresse inspirierte Ansatz der Fernsehstationen wurde von den gedruckten Medien übernommen. Fernsehkanäle bestimmen nun die Themen in Europa und Nordamerika und reduzieren die Zeitungen und Magazine auf die Rolle von Kommentatoren, die sich mit dem Auftritt von zweitrangigen Prominenten im Fernsehen beschäftigen. Die Gesellschaft hat ihren Sinn für Proportionen verloren.

Heute dreht sich alles darum, Spaß zu haben. Das Internet ist natürlich keine Ausnahme. Das jüngste Abkommen zwischen Google und dem Besitzer von MySpace.com, Rupert Murdoch (News Corporation) ist vielleicht nur der Anfang.

Es hat nicht lange gedauert! Seit seinem Dementi wurde Google unter Druck gesetzt weil es Websites listet, die jüdische Kontrolle aufzeigen. Keine politische, religiöse oder ethnische Gruppe sollte sich über Kritik erhaben fühlen.. Die beste Art, falsche oder unfaire Urteile zu bekämpfen ist sicherlich, gegenteilige Beweise vorzulegen.

Jede Methode, Information zu unterdrücken, sei sie betrügerischer oder anderer Art, ist eine Herausforderung an die Pressefreiheit und verletzt Artikel 19 der Deklaration der Menschenrechte, die von der Generalversammlung der UNO am 10. Dezember 1948 in Paris angenommen wurde, und die festlegt, daß: "jedes Individuum das Recht auf freie Meinungsbildung und -äußerung hat. Dies schließt das Recht ein, für Meinungen, die Suche nach Meinungen und das Empfangen und Veröffentlichen von Meinungen nicht unter Druck gesetzt zu werden, ohne Rücksicht auf Grenzen, Informationen und Ideen und die Art und Weise, in welcher sie ausgedrückt werden."

Afrika - das nächste Ziel.


Wie vorausgesagt, ist Afrika nun im Fadenkreuz der globalen Kapitalisten, seien es Politiker, Industrielle oder Drogenkartelle. Guinea-Bissau - das fünftärmste Land der Welt, hat nun auch die Auszeichnung, der erste Drogenstaat des Kontinents zu sein. Es wurde eine Zwischenstation für den Transport von Kokain von Südamerika nach Europa. Im 19. Jahrhundert hat Europas Hunger nach Sklaven Westafrika verwüstet. Zweihundert Jahre später könnte der zunehmende Hunger nach Kokain den gleichen Effekt haben.

Der Straßenwert der gehandelten Drogen ist weit größer als das Bruttonationalprodukt des Landes. Nach Angaben der UNOCD, wird ein Viertel des in Westeuropa konsumierten Kokains über Westafrika eingeführt. Es hat einen lokalen Großhandelspreis von 1.8 Millionen US Dollar und sein Verkaufswert in Europa ist etwa 10 mal höher.

Nigerianische Drogenbanden
waren seit jeher intensiv im globalen Drogenhandel tätig. Es scheint, dass Südafrika auch bald wie eine reife Frucht in die Hände der Konzerne fallen wird. Im Laufe des Jahres 2007 kam eine kleine Truppe von Konzernvertretern zu Besuch: Bill Gates von Microsoft und Jimmy Wales von Wikipedia, gefolgt von Sir Anthony O'Reilly, dem Hauptaktionär von Heinz, der auch Geschäftsführer der Firma Independent News and Media ist, welcher der Cape Argus und ähnliche Zeitungen in Irland, Indien, Großbritannien, Australien und Neuseeland gehören.

Der Internationale Beirat von News and Media wurde vor 13 Jahren gegründet um geistige Führung für die internationalen Aktivitäten bereitzustellen und besteht aus führenden Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft aus aller Welt. O'Reilly ist ein ehemaliger Kunde von Kissingers wirtschaftlichen Informationen. Es ist daher nicht überraschend, dass er ein großer Verfechter des Freihandels ist und meint, alle Länder sollten für ausländisches Kapital offen sein.

Er stellte fest, dass 90% der heutigen irischen Exporte von Firmen durchgeführt werden, die es vor 15 Jahren noch gar nicht gab, und die alle aus dem Ausland kamen. Dazu gehören Microsoft, Google, alle großen pharmazeutischen Firmen und eine Reihe von Zulieferern für Produkte von Botox bis Viagra. Nach seinen Worten zeigt der Nettoimport von Kapital am besten was die Welt von einem Land denkt . Er ist daher erstrebenswert und fördert alle Prozesse der Ermächtigung und Demokratisierung der Wirtschaft, usw. usw. (die gute, alte Standardformel der "Globalisierer").

Es wurde zunehmend klar, wie die Dinge zusammenpassen. Der Streit über den Bau des 2010-Stadions war plötzlich vorüber, das Elektrizitätsversorgungsunternehmen Eskom konnte den wachsenden Bedarf nicht länger handhaben und griff zu geplanten Stromabschaltungen, der Rand fiel - und wer kam dann zur Rettung herangaloppiert (allerdings ohne Trommeln und Trompeten)?

Kein anderer als Nicolas Sarkozy, der französische Staatspräsident. Bei diesem Staatsbesuch führte Sarkozy eine Delegation von etwa 40 französischen Konzernführern, von denen Anne Lauvergeon, Geschäftsführerin von Arvea, besonders hervorstach. Arvea leitet ein Konsortium von französischen und südafrikanischen Firmen, die sich um den Bau von Nuclear 1, einem Atomkraftwerk mit zwei Reaktoren bewerben. Der Bau soll noch in diesem Jahr beginnen.

Die französische Entwicklungsagentur unterstützte dieses Projekt französischer Konzerne, indem sie einen Darlehensvertrag für 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit von zwanzig Jahren unterzeichnete. Dieser soll einen Teil der Kosten für einen neuen Windenergiepark decken, den Eskom nordwestlich von Vredendal bauen will. Sarkozy hat angeboten, alle Verteidigungskontrakte für öffentliche Inspektion freizugeben. Es wird sich erst zeigen, ob diese Offenheit auch französische Waffenfirmen wie Thales einschließt, deren lokale Tochterfirmen Thint und Thint Holdings zusammen mit Zuma in einen Waffenhandel-Skandal angeklagt wurden. ---
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Gruß
Der Honigmann
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