Hintergründe + Geschichte
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Samstag, 29. Januar 2011

Kleine Zitatensammlung


gefunden im Gelben Forum , eingestellt von NUNTIUS am 19.2.2009 –
diese soll auch hier der Nachwelt zur Verfügung stehen

Anmerkung zum Foto: Es stammt aus einem YOUTUBE-Video „Berlin 1936 in Farbe„, das dort jedoch als nicht mehr verfügbar erscheint…………. Eine Zensur findet nicht statt.
Wer vergleichen mag, der lese ALTE FOTOS ENTLARVEN ALTE LÜGEN

Zweiter Weltkrieg und Drittes Reich

Man mag heute darüber sagen, was man will: Deutschland war im Jahre 1936 ein blühendes, glückliches Land. Auf seinem Antlitz lag das Strahlen einer verliebten Frau. Und die Deutschen waren verliebt – verliebt in Hitler… Und sie hatten allen Grund zur Dankbarkeit. Hitler hatte die Arbeitslosigkeit bezwungen und ihnen eine neue wirtschaftliche Blüte gebracht. Er hatte den Deutschen ein neues Bewußtsein ihrer nationalen Kraft und ihrer nationalen Aufgabe vermittelt.“

Sefton Delmer, britischer Chefpropagandist während des Zweiten Weltkrieges in seinem Buch „Die Deutschen und ich“,- Hamburg 1961, S. 288

Gerade bin ich zurückgekommen von einem Besuch in Deutschland… Ich habe nun Deutschlands berühmten Führer gesehen, auch die großen Veränderungen, die er verursacht hat. Was immer einer denkt von seinen Methoden – und diese sind bestimmt nicht jene eines parlamentarischen Landes -, kann doch kein Zweifel darüber bestehen, daß er eine wunderbare Veränderung im Geist der Menschen, in ihrem Benehmen untereinander, in ihrer sozialen und ökonomischen Selbstdarstellung bewirkt hat… Es ist nicht das Deutschland des ersten Jahrzehnts nach dem Weltkrieg, das zerbrochen, niedergeschlagen, niedergedrückt, mit einem Gefühl von Unvermögen und Furchtsamkeit dahinlebte. Es ist jetzt voll von Hoffnung und Vertrauen und einem erneuten Gefühl von Bestimmung, sein eigenes Leben selbst zu lenken, ohne Einwirkung irgendwelcher Kräfte außerhalb seiner Grenzen. Das erste Mal in Deutschland nach dem Weltkrieg ist generell ein Sinn für Sicherheit unter den Menschen eingezogen. Es ist ein glückliches Deutschland. Ich habe es überall gesehen und kennengelernt.“

Lloyd George nach seinem Besuch in Berchtesgaden bei Adolf Hitler im „Daily Express“, 17.09.1936

Wenn England einmal so geschlagen darniederliegen sollte wie Deutschland nach dem Weltkrieg, dann wünschte ich mir für England einen Mann wie Adolf Hitler.“

Winston Churchill, 1938

Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.

Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War, Vorwort zur 2. Auflage 2001, ursprünglich 1938 erschienen. Winston Churchill, Der Zweite Weltkrieg, Scherz, München 1960. Winston Churchill in seinen „Erinnerungen“.

Kriegsausbruch

„Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.“

Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. „Der Zweite Weltkrieg“, Wien 1950)

Wir sind 1939 nicht in den Krieg gezogen, um Deutschland vor Hitler … den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten„.

Sunday Correspondent, London, 17.9.1989 (vgl. „Frankfurter Allgemeine“, 18.9.1989)

Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann„.

Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 (vgl. „Nation Europa“, Jahrg. 1954, Heft 1, S. 46)

Die Furcht, ihre Vorherrschaft zu verlieren, diktierte der britischen und französischen Regierung ihre Politik der Aufhetzung zum Krieg gegen Deutschland. Die britische Regierung proklamiert, daß der Krieg gegen Deutschland nicht mehr und nicht weniger als die Vernichtung des Hitlerismus’ zum Ziele habe. Ein solcher Krieg kann aber auf keine Weise gerechtfertigt werden.“

Der sowjetische Außenminister Molotow in einer Rede am 31.10.1939

Die nicht rechtzeitige Revision des Versailler Vertrages wird in mehr oder minder naher Zukunft Europa wieder in einen Krieg hineinziehen, dessen Krönung die bolschewistische Weltrevolution sein wird

Gustave Hervé, französischer Politiker, 1931 (vgl. Hennig, E. „Zeitgeschichtliche Aufdeckung“, München, 1964, S. 39)

Der fürchterlichste aller Kriege (1. Weltkrieg) hatte einen Friedensvertrag zur Folge, der kein Vertrag des Friedens ist, sondern die Fortsetzung des Krieges. Europa wird durch ihn zugrunde gehen, wenn es nicht die Vernunft zu seinem Ratgeber wählt.

Anatole France, französischer Dichter (vgl. Hennig, E., a.a.O., S. 38/39)

Ich war zutiefst beunruhigt. Der politische und wirtschaftliche Teil (des Versailler Diktats) waren von Hass und Rachsucht durchsetzt … Es waren Bedingungen geschaffen, unter denen Europa niemals wieder aufgebaut oder der Menschheit der Frieden zurückgegeben werden konnte.

Herbert Hoover, US-Präsident, 1919 (vgl. Hoover, H., Memoiren, Mainz, 1951, S. 413)

… dass die Signatarmächte des Vertrages von Versailles den Deutschen feierlich versprachen, man würde abrüsten, wenn Deutschland mit der Abrüstung vorangehe. Vierzehn Jahre! lang hatte Deutschland auf die Einhaltung dieses Versprechens gewartet … In der Zwischenzeit haben alle Länder … ihre Kriegsbewaffnung noch gesteigert und sogar den Nachbarn Geldanleihen zugestanden, mit denen diese wiederum gewaltige Militär-Organisationen dicht an Deutschlands Grenzen aufbauten. Können wir uns dann wundern, daß die Deutschen zu guter Letzt zu einer Revolution und Revolte gegen diese chronischen Betrügereien der großen Mächte getrieben werden?

Lloyd George am 29. November 1934 im englischen Unterhaus, Englands Premier während der Kriegszeit (vgl. Sündermann, H. „Das dritte Reich“, Leoni 1964, S. 37)

Die Minderheiten in Polen sollen verschwinden. Die polnische Politik ist es, die dafür sorgt, daß sie nicht nur auf dem Papier verschwinden. Diese Politik wird rücksichtslos vorwärtsgetrieben und ohne die geringste Beachtung der öffentlichen Meinung der Welt, auf internationale Verträge oder auf den Völkerbund. Die Ukraine ist unter der polnischen Herrschaft zur Hölle geworden. Von Weißrußland kann man dasselbe mit noch größerem Recht sagen. Das Ziel der polnischen Politik ist das Verschwinden der nationalen Minderheiten, auf dem Papier und in der Wirklichkeit.“

Manchester Guardian, 14.Dezember 1931

Ostpreußen ist ein unzweifelhaft deutsches Land. Das ist von Kindheit an meine Meinung, die nicht erst der Bestätigung durch eine Volksabstimmung bedurfte. Und das dies meine Meinung ist, können Sie ruhig Ihren Ostpreußen in einer öffentlichen Versammlung in Königsberg zur Beruhigung mitteilen.“

Der polnische Staatspräsident und Marschall Josef Pilsudski, welcher in den dreißiger Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, gegenüber dem deutschen Außenminister Gustav Stresemann am 10.Dezember 1927

Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa. Aus der Ukraine ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukrainer völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.“

Manchester Guardian, 17.Oktober 1930; beide Zitate nach Ulrich Stern „Die wahren Schuldigen am Zweiten Weltkrieg“

Am 2.Mai brach der von Korfanty aufgezogene dritte Aufstand in Oberschlesien aus. Es begann eine entsetzliche Schreckensherrschaft. Die Mordtaten vervielfachten sich. Die Deutschen wurden gemartert, verstümmelt, zu Tode gepeinigt, ihre Leichen geschändet. Dörfer und Schlösser wurden ausgeraubt, in Brand gesteckt, in die Luft gesprengt. Die im Bild in der offiziellen Veröffentlichung der deutschen Regierung 1921 festgehaltenen Vorfälle überschreiten an Grausamkeit die schlimmsten Vorgänge, die man sich vorstellen kann.“

Prof. Dr. René Martel in seinem Buch „Les frontières orientals de l`Allemagne“ (Paris 1930) über die polnischen Raubzüge in Oberschlesien 1921

Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna …

Der polnische Westmarkenverband 1926 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, „Unkenntnis oder Infamie?“, Verlag „Der Schlesier“, Recklinghausen, S. 6)

Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein.“

Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung:

Wir sind bereit, mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn er uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in solchen Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist.

Die Warschauer Zeitung „Depesza“ vom 20.August 1939

Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist.“

vgl. Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.1939, bei Lenz, F., Nie wieder München, Heidelberg 1965, Bd. I, S. 207

Wir sind bereit zu jedem Kriege, sogar mit dem stärksten Gegner …

vgl. Polska Zbrojna, 25. März 1939, zit. bei Walendy, „Historische Tatsachen“, Heft 39, S. 16

Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.

Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939 (vgl. Dr. rer. nat. Heinz Splittgerber, „Unkenntnis oder Infamie?“, Verlag „Der Schlesier“, Recklinghausen, S. 7)

Es wird die polnische Armee sein, die in Deutschland am ersten Tage des Krieges einfallen wird„.

Erklärung des polnischen Botschafters in Paris am 15.8.1939 (vgl. Freund, M. „Weltgeschichte“, Bd. III, S. 90)

Der springende Punkt ist hier, daß Hitler, im Gegensatz zu Churchill, Roosevelt und Stalin, keinen allgemeinen Kriegsausbruch 1939 wollte.“

vgl. Barnes „Blasting of the historical Blackout“, Oxnard, Kalif., 1962

Ich werde Deutschland zermalmen.“

Roosevelt, 1932 (!) (vgl. E. Reichenberger „Wider Willkür und Machtrausch“, Graz, 1955, S. 241)

Unsere Sache ist, Deutschland, dem Staatsfeind Nr. 1, erbarmungslos den Krieg zu erklären.

Bernhard Lecache, Präsident der jüdischen Weltliga, 9.11.1938

Es ist unsere Sache, die moralische und wirtschaftliche Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen: … Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken.

Lecache, Paris, 18. November 1938 (vgl. Lecache, B. „Le droit de vivre“)

Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands

W. Jabotinski, Begründer von „Irgun Zwai Leumi“, Januar, 1934 (vgl. Walendy, „Historische Tatsachen“, Heft 15, S. 40)

Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England.“

Zionist Emil Ludwig Cohn, „Annalen“ (vgl. Hennig, a.a.O., S. 137)

Denn obwohl Hitler vielleicht im letzten Augenblick den Krieg vermeiden will, der ihn verschlingen kann, wird er dennoch zum Krieg genötigt werden

Zionist Emil Ludwig Cohn, 1938 (vgl. Ludwig Cohn „Die neue heilige Allianz“)

„... ich befragte Joe Kennedy, (US-Botschafter in London), über seine Unterredungen mit Roosevelt und N. Chamberlain von 1938. Er sagte, Chamberlains Überzeugung 1939 sei gewesen, daß Großbritannien nichts in der Hand habe, um zu fechten, und daß es deshalb nicht wagen könne, gegen Hitler in den Krieg zu gehen … Weder Franzosen noch Engländer würden Polen zum Kriegsgrund gemacht haben, wenn sie nicht unablässig von Washington angestachelt worden wären … Amerika und das Weltjudentum hätten England in den Krieg getrieben.

US-Verteidigungsminister J. Forrestal am 27.12.1945 in sein Tagebuch (The Forrestal Diaries, New York, 1951, S. 121 ff) (Zit. nach G. Franz-Willing „Kriegsschuldfrage“, Rosenheim 1992, S. 112)

Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusammenhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, daß sie die USA auch diesmal hineinschleppen“ (in den 2. Weltkrieg)

Weizmann zu Churchill, September 1941 (vgl. Lenski, R. „Der Holocaust vor Gericht“, Samisdat Publ. 1993, S. 555 (Quelle David Irving))

Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.

Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm (Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als OFFENSICHTLICHE TATSACHEN vom „deutschen’ Strafrecht geschützt.)

Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde„.

Eugen Gerstenmaier, Bundestagspräsident ab 1954, während des Krieges Mitglied der „Bekennenden Kirche“ im „Widerstand“

„... Der letzte Krieg hat deutlicher als sonst die satanische Natur der Zivilisation erwiesen … Jedes Sittengesetz ist von den Siegern … gebrochen worden. Keine Lüge war zu schlecht, um angewendet zu werden….“

Mahatma Gandhi, „Hier spricht Gandhi.“ 1954, Barth-Verlag München

Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, daß er recht hatte. An Stelle einer Kooperation Deutschlands, die er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt, jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden.“

Sir Hartley Shawcross, der britische Generalankläger in Nürnberg (vgl. Shawcross „Stalins Schachzüge gegen Deutschland“, Graz, 1963)

Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt

Mitteilung an einen Beauftragten des deutschen „Widerstandes“ während des Krieges (vgl. Kleist, Peter „Auch du warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370 und Emrys Hughes, Winston Churchill – His Career in War and Peace, S. 145)

Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.

US-Außenminister Baker, 1992 (vgl. „Der Spiegel, 13, 1992). Anmerkung der Redaktion: ein Leser hat uns darauf hingewiesen, dass das Zitat in der genannten Spiegel- Ausgabe nicht vorkommt. Daher sind wir nicht sicher, ob das Zitat echt ist.

Die Anstrengungen sind zu konzentrieren auf die Moral der feindlichen Zivilbevölkerung.“

Directive No. 22 / 04.02.1942

Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke der Befreiung, sondern als besiegte Feindnation…

Directive JCS 1067/6

Ich will den Frieden – und ich werde alles daransetzen, um den Frieden zu schließen. Noch ist es nicht zu spät. Dabei werde ich bis an die Grenzen des Möglichen gehen, soweit es die Opfer und Würde der deutschen Nation zulassen. Ich weiß mir Besseres als Krieg! Allein, wenn ich an den Verlust des deutschen Blutes denke – es fallen ja immer die Besten, die Tapfersten und Opferbereitesten, deren Aufgabe es wäre, die Nation zu verkörpern, zu führen. Ich habe es nicht nötig, mir durch Krieg einen Namen zu machen wie Churchill. Ich will mir einen Namen machen als Ordner des deutschen Volkes, seine Einheit und seinen Lebensraum will ich sichern, den nationalen Sozialismus durchsetzen, die Umwelt gestalten.

Adolf Hitler nach Beendigung des Frankreich-Feldzuges in einem Gespräch mit seinem Architekten Prof. Hermann Giesler, Giesler: „Ein anderer Hitler“, Seite 395

Geheimdokumente enthüllen: London wies 1940 Friedensfühler zurück. Das britische Kriegskabinett unter Winston Churchill wies im Juli und August 1940 mehrere von deutscher Seite und neutraler Seite kommende ‘Friedensfühler’ zurück. Dies geht aus bisher geheimgehaltenen britischen Kabinettspapieren des Jahres 1940 hervor, die jetzt nach der vorgeschriebenen 30-jährigen Sperre freigegeben wurden…

„Augsburger Allgemeine“ vom 2. Januar 1970

Wir Deutschen sollten die Wahrheit auch dann ertragen lernen, wenn sie für uns günstig ist.“

Heinrich von Brentano

Kriegsverbrechen

Es bleibt nunmehr übrig, den besten Weg, die praktischste und schnellste Art und Weise zu finden, wie dem deutschen Volk die Todesstrafe auferlegt werden kann. Ein Blutbad und eine Massenhinrichtung müssen selbstverständlich von vornherein ausgeschlossen werden. Sie sind nicht nur undurchführbar, wo sie auf eine Bevölkerung von etwa siebzig Millionen angewandt werden sollen, sondern derartige Methoden sind auch mit moralischen Verpflichtungen und sittlichen Gepflogenheiten der zivilisierten Welt unverträglich. Es bleibt also nur noch ein Weg offen, um die Welt für immer vom Deutschtum zu befreien, nämlich der, die Quelle zum Versiegen zu bringen, die diese kriegslüsternen Seelen erzeugt, indem man das Volk daran hindert, seine Gattung je wieder fortzupflanzen.“

Präsident der Amerikanischen Friedensvereinigung und amerikanischer Jude Theodore Nathan Kaufman 1941

Ich nehme an, daß es klar ist, daß das Ziel Wohngebiete sind, nicht etwa Schiffswerften oder Flugzeugfabriken.“

Direktive an den britischen „Chief of Air Staff“ / 05.02.1942

Unser Hauptziel ist die Vernichtung von so viel Deutschen, wie möglich. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheines und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.“

General Eisenhower zu Beginn des Roer-Angriffes

Die Tschechen haben tausendmal weniger und die Polen hundertmal weniger erlitten im Vergleich zu dem, was sie in den letzten beiden Generationen den Deutschen zugefügt haben.“

Prof. David L . Hoggan, US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler

Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben.“

Baronin de Stael („De l’Allemagne“)

Wir haben keine Gefangenen gemacht. Wenn sich jemand ergeben hat, dann haben wir ihn umgelegt.“

Harold Baumgarten, ehemaliger alliierter Soldat, über das Verhalten der alliierten Soldaten bei der Landung in der Normandie am 06. Juni 1944. Gehört in der ZDF-Dokumentation „Die Befreiung“ (Teil 1) am 11.05.2004

Deutsche Soldaten

Die Deutschen sind ohne Frage die wunderbarsten Soldaten.“

Feldmarschall Lord Alanbrooke, Chef des britischen Generalstabs

Die jungen Soldaten Hitlers waren erstklassig ausgebildet und motiviert; sie haben unsere Truppen überall zum Narren gehalten.“

Winston Churchill

Reiste man nach dem Kriege durch die befreiten Länder, so hörte man allenthalben das Lob des deutschen Soldaten und nur zu oft wenig freundliche Betrachtungen über das Verhalten der Befreiungstruppen.

Basil Liddel Hart, brit. Militärhistoriker

Dem 19. Jahrhundert gelang nur eine ethische Konstruktion großen Stils: das preußische Offizierskorps.“

Nicolás Gómez Dávila, 1913-1994, „Einsamkeiten – Glossen und Text in einem“, Wien 1987, S. 140

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2011/01/25/kleine-zitatensammlung/#comment-8807
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Gruß
Der Honigmann
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Mittwoch, 15. Dezember 2010

Das Geschwätz vom „Überfall“

Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein.[1]

Ein Beitrag zur Richtigstellung einer besorgniserregenden Geschichtsdarstellung

Von Karin Zimmermann

Nun haben wir es uns zum 1. September erneut anhören müssen: Das Geschwätz vom „Überfall der deutschen Wehrmacht“ auf das „arme, unschuldige, friedliebende Polen“.

· Frau Merkel verkündet am 01.09.2009 von der Danziger Westernplatte aus dem staunenden, aber durchaus dankbaren Ausland ihre (von Ahnungslosigkeit gekennzeichnete) Version vom Beginn des 2. Weltkrieges als „Überfall“.

· Zur besten Sendezeit am 16.08.2010, 20:15 Uhr, bringt „Phoenix“ die Sendung: „Der Überfall - Deutschlands Krieg gegen Polen“. Zur Rede gestellt, verweist „Phoenix“ auf den „NDR“ als verantwortlichen Produzenten des Beitrages.

· Dieser wiederum verweist auf „ernstzunehmende Historiker“, „seriöse Publikationen“ und die „Bundeszentrale für politische Bildung“, die ihn zu diesem Titel inspiriert hätten, ohne auch nur einen einzigen „ernstzunehmenden Historiker“ bzw. „seriöse Publikation“ anführen zu können. Und was die dem Innenminister unterstehende „Bundeszentrale für politische Bildung“ angeht, so gibt es von Konrad Löw[2] eine unwidersprochene Aussage wie folgt:

„…Man hat uns nach dem Krieg vorgehalten, wir seien in Deutschland manipuliert worden von einem Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Es ist aber nie gesagt worden, daß alle kriegführenden Staaten ein solches Institut hatten, nur anders genannt: In England hieß es Informationsministerium, in der Sowjetunion waren (es) die Stellen für Agitation und Propaganda. Ich meine, wir haben (heute) genau dasselbe in der Bundesrepublik. Es ist nur dezentralisiert: Es sind die Institute für politische Bildung in Bund und Ländern. Dazu kommen die parteinahen Stiftungen, wie Adenauer-, Ollenhauer-, Heinemann-Stiftung und andere. In sie fließen Millionen und Abermillionen von Steuergeldern. Sie haben nicht die Aufgabe, politisch zu bilden, das hieße ja, umfassend zu bilden, sondern politisch zu beeinflussen. Wir sollten endlich begreifen, daß diese politischen Institutionen nichts tun, um uns politisch zu bilden, sondern daß sie Partei sind, und sie verfolgen in meinen Augen die Linie der Umerziehung, sie setzen sie fort. Wir haben den Feind im eigenen Land…“

Nur so viel zur „Bundeszentrale für politische Bildung“.

· Und wenn Frau Steinbach oder die in den Stiftungsrat berufenen Herren Tölg und Sänger etwa zum Thema „polnische Teilmobilmachung“ historische Wahrheiten aussprechen, kommt es unionsintern zu einem Eklat, und zum Vorwurf „revanchistischer Positionen“ wie die Welt-Online vom 09.09.2010 berichtet.[3]

Deswegen ist zu klären, was historisch wirklich abgelaufen ist?

I. Das aufgeteilte Polen

Mehr als 120 Jahre lang existierte kein polnischer Staat. Sein Staatsgebiet war – ebenso wie seine Bevölkerung – zwischen Rußland, Deutschland und Österreich aufgeteilt.

Bei den damaligen „polnischen Teilungen“ (1772, 1793 und 1795) war nicht Preußen, sondern Rußland treibende Kraft und Meistbegünstigter. Die entsprechenden Verträge wurden sämtlich in St. Petersburg abgeschlossen. Man sollte sie daher Petersburger Verträge nennen, formuliert Dr. jur. Botho Spruth[4] und erteilt den deutsch–polnischen Schulbuchempfehlungen eine vernichtende Absage.

Die Ereignisse, die zu den polnischen Teilungen führten, wurden damals keineswegs als das große Unrecht angesehen, wie das nachträglich heute geschieht. Sie waren vielmehr das Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung, für die Polen selbst verantwortlich war.

Als – während des 2. Weltkrieges – Rußland Verbündeter der Westmächte war und Polen gegen Deutschland aufgebracht werden sollte, wurde die Geschichte zu Lasten Preußen–Deutschlands umgeschrieben, wie unter anderen der amerikanische Historiker Louis L. Gerson dargelegt hat.

Die Polen stellten die Verträge von 1772 – 1795 als großes Unrecht heraus, das in erster Linie – wie könnte es anders sein – Friedrich der Große gefördert habe und das „die Konsequenz zielbewußter Hohenzollernscher Machtpolitik“ gewesen sei. So steht es in Punkt neun der berüchtigten deutsch–polnischen Schulbuchempfehlungen, und so sollen es deutsche Kinder lernen, damit sie den Landraub der Polen von 1919 und 1945 als gerecht empfinden und sich damit abfinden. Der Friede zwischen den Völkern, den wir alle wollen, kann jedoch nicht auf eine Verfälschung der geschichtlichen Wahrheit aufgebaut werden. „Wer Frieden will“, stellt Spruth demgegenüber fest, „muß bereit sein, sich zur geschichtlichen Wahrheit zu bekennen.“[5]

Bis zum Ersten Weltkrieg lebten – als Folge der Aufteilung Polens zwischen Rußland, Deutschland und Österreich – über drei Millionen Menschen polnischer Muttersprache in Deutschland, meist in den preußischen Ostprovinzen Posen und Westpreußen sowie Oberschlesien. Ihre volle politische Vertretung in den Berliner Parlamenten bildete die 1849 gegründete Fraktion im Preußischen Landtag und die seit 1871 bestehende Fraktion (Kolo Polskie) im Deutschen Reichstag. Die Zahl der Reichstagsmandate der Polen betrug zwischen 13 (1887) und 20 (1907).[6]

Anders als in der heutigen Bundesrepublik Deutschland, in der jeglicher, auf einem gesunden Nationalbewußtsein fußende Gedanke als „rechtsradikal“ oder „nationalistisch“ gebrandmarkt wird, haben die Polen nie aufgehört, die „nationale Karte“ zu spielen und die Wiederherstellung ihres Landes zu fordern.

So haben zwölf polnische Abgeordnete aus Posen und Westpreußen die ‚Verfassungsberathung‘[7] im Reichstag des Norddeutschen Bundes dazu benutzt, um wieder einmal ihre Forderung einer nationalen Selbstständigkeit der ehemals polnischen ‚Landestheile‘ zu erneuern. Sie haben unter Berufung auf die ihnen vermeintlich zugesicherte Erhaltung einer selbstständigen nationalen Stellung ausdrücklich Verwahrung dagegen eingelegt, daß die polnischen ‚Landestheile‘ Preußens dem Norddeutschen Bunde mit einverleibt werden.

Der Präsident der Bundes–Kommissarien, Graf Bismarck, hat diese Verwahrung als völlig rechtswidrig zurückgewiesen und dabei die Verhältnisse der polnischen ‚Landestheile‘ selbst eingehend beleuchtet. Er äußerte sich im Wesentlichen wie folgt:

„Wir alle sind gewählt, darüber ist kein Zweifel, um den Norddeutschen Bund zu Stande zu bringen; auch die Abgeordneten der Provinz Posen sind aus keinem anderen Rechtsgrund gewählt; auf dieser Grundlage sind die Bewohner zur Wahl aufgefordert, und wie die ‚Thatsachen‘ ergeben, haben sie sich daran mit einem ungewöhnlichen Eifer ‚betheiligt‘. Wenn dennoch ein Protest gegen das Zustandekommen dieses Bundes gerichtet ist, so glaube ich, ist deutlich genug zu erkennen, daß dieser Protest sich gegen die Einheit der preußischen Monarchie selber richtet. Denn dagegen zu ‚protestiren‘, daß der Staat, zu dem man gehört, berechtigt sei, seine staatlichen Zwecke auch im Verein mit anderen Nachbarstaaten zu verfolgen, mit denen er glaubt sie besser erreichen zu können, kann in der ‚That‘ sonst niemandem einfallen. Der Protest richtet sich also gegen die Einheit der preußischen Monarchie. Es ist nicht meine Aufgabe, mich in eine Beleuchtung der Unrichtigkeit der dargestellten Verhältnisse einzulassen, sondern nur den allgemeinen Standpunkt der preußischen Regierung gegen diese Bestrebungen hervorzuheben. Hauptsächlich aber kommt es mir darauf an, die Täuschung zu bekämpfen, als ob eine erhebliche Anzahl von Wählern der Abgeordneten polnischer Nationalität mit diesen Bestrebungen überhaupt einverstanden wäre, als ob die Herren irgend ein Mandat hätten, Namens ihrer Wähler diese Ansichten hier auszusprechen…“[8]

Diese Art der parlamentarischen Diskussion zeigt, daß der polnischen Bevölkerung und ihren frei gewählten Abgeordneten im Reichstag volle demokratische Rechte eingeräumt worden sind.

II. Nationalistische Bestrebungen Polens nach dem 1. Weltkrieg

Der Deutsche und der Österreichische Kaiser hatten bereits im Jahre 1916 erklärt, für ein selbständiges, unabhängiges Polen einzutreten, und tatsächlich wurde ein polnischer Staat 1916 von den beiden Mittelmächten eingerichtet. Dennoch hielten es die Polen für angezeigt, die Ende 1918 eingetretene Niederlage Deutschlands auszunutzen, um sich durch Gewaltakte (militärische Eroberung gegen waffenlose Zivilisten) große deutsche Gebiete Schlesiens mit reichen Kohlengruben, ferner das Gebiet von Posen/Westpreußen mit insgesamt über 2 Millionen Deutschen einzuverleiben. Das Gebiet von Posen/Westpreußen schließt den »Korridor« ein.

Seine Wegnahme zerriß das Deutsche Reich gegen alle politische und wirtschaftliche Vernunft in zwei Teile. Anstatt sich friedlich mit dem damals am Boden liegenden Deutschen Reich zu verständigen, und vor allem, ohne eine Abstimmung der Bevölkerung zuzulassen, riß Polen die von ihm begehrten Gebiete an sich. Es kümmerte sich bei seinem Vorgehen auch nicht darum, daß das vom USA–Präsidenten Wilson zur Grundlage einer Friedensregelung gemachte Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Menschen gröblich mißachtet wurde. Wilson ließ die Polen gewähren; diese hatten ihm gefälschte Unterlagen und Karten über die betroffenen Ostgebiete[9] vorgelegt. Wilson gab sich mit diesen Unterlagen ohne jede Nachprüfung zufrieden, weil er, wie der nordamerikanische Historiker Louis L. Gerson in seinem Werk „Woodrow Wilson und die Wiedergeburt Polens“ (deutsch Würzburg 1956) festgestellt hat, die Stimmen der polnischen Bevölkerung in den USA für seine Wiederwahl zum Präsidenten benötigte.[10] Dabei wurde die politische Grundrichtung, die sich in dem Zitat: „Polen soll so rein, wie ein Glas Wasser sein“[11] äußert, von allen Parteien und allen Politikern Polens vertreten.

Verhängnisvolle Entwicklungen hin zum 2. Weltkrieg

1. Sichtbares Zeichen für die erkannte Angriffslust unserer östlichen Nachbarn ist die 100 km lange Festungsfront „Oder-Warthe-Bogen“, die Deutschland vor Angriffen aus dem Osten schützen sollte. Eigentlich müßte jedem einleuchten, daß nur derjenige, der glaubt, sich vor Angriffen schützen zu müssen, ein solches Bauwerk anlegt und nicht einer, der selbst anzugreifen beabsichtigt. Gleiches gilt für die vom Deutschen Reich angelegten Autobahnen, die bevorzugt in Nord-Südrichtung verlaufen. Hätte das Deutsche Reich Angriffspläne in Richtung Osten gehabt, hätte es wohl auch seine Autobahnen entsprechend anlegen müssen.

2. Polen führte nach seiner Wiedergründung nach dem 1. Weltkrieg infolge der nationalistisch–überbordenden Gefühle imperialistischen Krieg gegen fast alle seiner Nachbarn. Weite Gebiete wurden (von Staaten ohne Armee!) erobert und annektiert. Polen entwickelte sich so zum Vielvölkerstaat (ähnlich CSR und Jugoslawien), in dem ethnische Polen nur eine knappe Mehrheit stellten. Nun wurde ein Programm zwangsweiser „Polonisierung“ verfolgt. Die zumeist in geschlossenen Gebieten lebenden Minderheiten (Juden, Ukrainer, Deutsche, Weißrussen, Litauer und Angehörige nichtpolnischer slawischer Restvölker, etwa Slonzaken) wurden drangsaliert, enteignet und insgesamt furchtbaren Lebensbedingungen ausgesetzt, so daß zwischen 1921 und 1931 allein 800.000 bis 1 Million Deutsche das Land verlassen mußten. Das war die Hälfte! In 10 Jahren![12] 1918 bis 1939 wurden mehr als zwei Drittel der Deutschen aus Polen vertrieben. Nach dem Polenfeldzug trachtete das Reich danach, den vertriebenen Deutschen die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, teils wurden Volksdeutsche aus dem Baltikum und Südtirol in diesen Gebieten angesiedelt. Auch dies ist ein Beweis für die Friedenspolitik des Deutschen Reiches. Denn hätte Deutschland aggressive Pläne gegen seine Nachbarn gehegt, hätte es die Volksdeutschen nicht zur Ansiedlung im Reich veranlaßt, sondern sie als Ansatzpunkt zu einer Kolonisierung in den Gebieten des ostens belassen. Die imperialistischen Bestrebungen des wiedergegründeten polnischen Staates ergeben sich schematisch aus der Grafik auf der Folgeseite.

3. Max von Ponçet schreibt in der Märkischen Zeitung vom März 2006 (S. 3 u. 4): „…Ostern 1922 erhielten wir das erste Mal die Benachrichtigung, daß unser Gut Altomischel laut Versailler Vertrag zur Liquidation durch den polnischen Staat bestimmt sei. Das Grundbuch wurde gesperrt und der polnische Staat ließ im Grundbuch sofort die Eintragung vornehmen, daß das Gut nach Durchführung der Liquidationsbestimmungen für den Staat vorgemerkt sei…“

4. Am 10. April 1923 stellte der polnische Ministerpräsident Sikorski fest, daß „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei.

5. Am 9. Oktober 1925 war in der Gazeta Gdansk zu lesen:
„Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.“

6. Die dem polnischen Staatspräsidenten Pilsudski nahestehende Zeitschrift Mocarstwowiec schrieb schon 1930:
„…Wir sind uns bewußt, daß ein Krieg zwischen Deutschland und Polen nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch auf diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg überraschen.“[1

3]

7. Die polnische Zeitung Liga der Großmacht verlautbarte im Jahre 1930 (!):
„Der Kampf zwischen Polen und Deutschland ist unausbleiblich. Wie müssen uns dazu systematisch vorbereiten. Unser Ziel ist ein neues Grunewald, aber diesmal ein Grunewald in den Vororten Berlins, das heißt, die Niederlage Deutschlands muß von polnischen Truppen in das Zentrum des Territoriums getragen werden, um Deutschland im Herzen zu treffen. Unser Ideal ist ein Polen im Westen mit der Oder und Neiße als Grenze. Preußen muß für Polen zurückerobert werden, und zwar das Preußen an der Spree.
In einem Krieg mit Deutschland wird es keine Gefangenen geben, und es wird weder für menschliche Gefühle noch kulturelle Gefühle Raum sein. Die Welt wird zittern vor dem deutsch–polnischen Krieg. In den Reihen unserer Soldaten müssen wir übermenschlichen Opfermut und den Geist unbarmherziger Rache und Grausamkeit tragen“.

8. Am 14. Dezember 1931 beschrieb der englische Manchester Guardian die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle”.

Seitens Polen wurden mehrfach Präventivkriegspläne gegen Deutschland entwickelt wurden. So z.B. auch 1933, als sich Piłsudski mit solchen Überlegungen befaßte, weil er der Auffassung war, daß Deutschland so schwach war, so daß er einen Waffengang mit Deutschland notfalls auch ohne französische Unterstützung wagen konnte.[14] Dreimal trat Pilsudsky 1933 an Frankreich heran mit dem dringenden Ersuchen, einen Feldzug gegen Deutschland (100.000-Mann-Heer!!) zu beginnen. Polens Imperialismus nach seiner Wiedergründung ergibt sich aus der folgenden Grafik. In den annektierten Gebieten (außer in Galizien) lebten bis 1918 nur kleinere polnische Minderheiten, Volksabstimmungen hätten Klarheit schaffen können, wurden jedoch vermieden.[15]

9.

10. Heinrich Fenske, Volksdeutscher aus Lipno (nahe Thorn, Polen) – damals 15 Jahre alt[16] – schreibt:
»Ab 1938 wurde offen über Krieg gesprochen. Nach dem Prinzip: Polen muß sauber sein wie ein Glas Wasser, sagten die Polen immer: „Niemcy do Berlina a Zydi do Palestina“ (Die Deutschen nach Berlin und die Juden nach Palästina) und weiter berichtet Fenske: „Wir haben nicht im Geringsten an Krieg geglaubt. Jedoch die Schikanen der Polen uns gegenüber wurden immer größer. Wenn wir z.B. durch polnische Dörfer gingen, wurden wir beschimpft und mit Steinen beworfen. Junge Deutsche sind in dieser Zeit oft nach Deutschland oder Amerika ausgewandert. Es blieben oft nur die Leute, die den Hof geerbt hatten.“«

11. In einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA (Nation) schrieb William Zuckermann (selbst Jude) am 2. April 1938:
„In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal in Nazideutschland…”

12. Es wurden polnische Landkarten veröffentlicht, auf denen die Westgrenze Polens ostwärts von Bremen, Hannover, Kassel, Fulda und Nürnberg verlief, sogar Hamburg wurde als „urslawisches Gebiet“ gefordert.[17]

13. Polen hatte schon am 23.03.1939 eine Teilmobilmachung seiner Streitkräfte angeordnet,[18] die bereits Tage vor Kriegsbeginn durch die Generalmobilmachung (veröffentlicht am 30.08.1939) „aufgestockt“ wurde, was einer Kriegserklärung an Deutschland gleichkam.[19]

14. In einem Leserbrief an die Deutsche Wochenzeitung vom 24.06.1988 schreibt Walter Gabriel, Bargdeheide:
„Im April 1939 ließ ein polnischer Offizier seine Mannschaft antreten und fragte nach Freiwilligen, die bereit sind, einen deutschen Gutsbesitzer (grundlos) zu erschießen. Es meldeten sich 16 Mann. Zwar sei die Zeit noch nicht gekommen, sie sollten sich aber bereithalten.“
Im Juli 1939 sagte ein polnischer Oberst auf dem Marktplatz zu Eichenbrück folgendes:
„Wir werden demnächst mit den Köpfen der Deutschen auf diesem Platz Kegeln spielen.“ Der gleiche Offizier sagte bei dieser Gelegenheit, wenn die Zeit gekommen sei, sollten die Polen die Deutschen nicht erschießen, sondern mit dem Spaten erschlagen.

15. Die Volksdeutsche Elfriede Eichelkraut, heute wohnhaft in Wuppertal, schreibt:[20]
„Lange Zeit vor Kriegsbeginn – wahrscheinlich war es April oder Mai – wurden von den Polen Listen von ihnen verdächtig erscheinenden Deutschen angelegt. Einige der Deutschen wurden vor Ausbruch des Krieges verhaftet und in Internierungslager geschafft oder in Gefängnisse eingesperrt.“

16. Ab Mai 1939 hat Polen die Ausschreitungen gegen Deutsche weiter forciert. Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen.[21]

17. Des Weiteren wurden ab Mai 1939 systematisch
– deutsche Gottesdienste gestört,
– die deutschen Zeitungen immer wieder beschlagnahmt,
– der Gebrauch der deutschen Sprache auf der Straße, in Geschäften und Gaststätten unmöglich gemacht,
– Deutsche in ihren Wohnungen und Gehöften überfallen,
– Schulen, Kindergärten, Büchereien, Deutsche Häuser geschlossen und
– Genossenschaften, kulturelle Vereine, karitative Einrichtungen (trotz der der deutschen Volksgruppe verfassungsmäßig gewährleisteten Rechte) beseitigt.

18. Am 13./14. Mai 1939 jagten in Tomaschow (42.000 Einwohner) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben und demolierten ihre Wohnungen.[22]

19. Der polnische Kriegsminister Kasprycki erklärte in Paris am 15.05.1939:[23]
„…Wir beabsichtigen, einen Bewegungskrieg zu führen und von Beginn der Operation an in Deutschland einzumarschieren“.

20. Der polnische Generalinspekteur und Stratege Rydz–Smigly hatte im Hochsommer 1939 in einem Vortrag vor polnischen Offizieren ausgeführt:
„Polen will den Krieg und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte.“[24]

21. Der Ostpreuße Lutz Radtke, Bad König, schreibt:
„…Mich selbst bewegt das Thema Krieg sehr. Ich war 13 Jahre alt, als er begann. Wir lebten in Ostpreußen, nahe der deutsch–polnischen Grenze. Nacht für Nacht war Feuerschein am Himmel – drüben, auf der polnischen Seite. Deutsche Bauernhöfe brannten dort, im Sommer 1939, vor Kriegsbeginn! Und es kamen Menschen über die Grenze, müde und blutend, notdürftig verbunden. Es waren Deutsche, deren deutsche Heimat (siehe den Versailler Vertrag) Jahre zuvor in polnischen Besitz übergegangen war. Gerade hatten sie wenigstens ihr Leben gerettet. Das war längst nicht allen gelungen in dieser aufregenden, bedrohlichen, brandgefährlichen Vorkriegszeit in Polen…“

22. Die deutsche Regierung mußte im Sommer 1939 Auffanglager für 70.000 Volksdeutsche einrichten, um des Stromes der Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden. Die erhebliche Zahl an Volksdeutschen, die bei Verwandten und Freunden im Reich aufgenommen werden konnten, oder sich in andere Nachbarstaaten retteten, ist nicht bekannt. Die Deutschen in Polen flüchteten sogar in die Wälder.

23. Am 28. Juli 1939 zündeten Polen 15 km von der Grenze entfernt im deutschen Haldenburg Häuser an.

Polnische Kriegshandlungen zur Provokation Deutschlands

1. Vom März bis August 1939 ereigneten sich mehr als 200 polnische militärische Grenzverletzungen mit Brandlegung, Mord und Verschleppung. Um so erstaunlicher, daß heute ein einzelner Vorfall, der Angriff auf den Sender in Gleiwitz, herausgegriffen wird. In der Erklärung der deutschen Behörden, warum die Polizeiaktion gegen den Schurkenstaat Polen unvermeidlich wurde, kam jedoch dieser Zwischenfall gar nicht vor.

2. Ab Juli 1939 überschritt polnisches Militär in Kleingruppen bis maximal Zugstärke die deutsche Grenze, brannte grenznahe Bauernhöfe ab und brachte die Bewohner um. Damit sollte der westliche Nachbar praktisch zum Kriegsbeginn provoziert werden.

3. Oberst i G. (a. D.) Kulau, Hiddingen, schreibt in der Rothenburger Kreiszeitung vom Donnerstag 14. September 1989:
„1939 wurde ich im Januar 18 Jahre alt. Seit 1932 war ich auf einem Internat bei Berlin. Ich hatte gerade den Führerschein bestanden, als Anfang August 1939 die großen Ferien begannen und ich nach Hause fuhr.
Schon auf dem einsamen Bahnhof, (drei Kilometer vom Dorf entfernt) begrüßte mich der Bahnhofsvorsteher K.: „Gut, daß Du kommst! Mutter ist schon seit zehn Tagen an der Grenze mit dem Roten Kreuz und leitet dort eine Verbandsstation für Deutsche aus Polen! Dein Vater bringt deutsche Flüchtlinge aus Polen hier in den Dörfern unter!“ Alle haben Angst, daß Polen gerade unsere Gegend angreifen würde, zumal oft polnische Flugzeuge über uns hinweg flogen.
Mehrmals fuhr ich abends mit dem Pkw an die Grenze, um meine Mutter mit ihren sieben bis zehn DRK–Schwesternhelferinnen zu besuchen. Dort sah ich die ersten deutschen zivilen Verwundeten aus den nahegelegenen Dörfern in Polen! Am Abendhimmel sah ich viele brennende Gehöfte dieser Flüchtlinge!“

4. Donnerstag, 24. August 1939: Um 13:15 Uhr wird das Lufthansa–Verkehrsflugzeug D–ABHF in 20 km Entfernung vor der Küste von Hela von polnischer Flak beschossen.[25]

5. Freitag, 25. August 1939: Um 12:47 Uhr wird das Lufthansa–Verkehrsflugzeug D–AHIH in 20 km vor Heisternest – deutsches Hoheitsgebiet – von polnischer Flak beschossen.[26]

6. . Freitag, 25. August 1939: Um 14:18 und 15: 25 Uhr wird ein Wasserflugzeug der Deutschen Marine auf deutschem Hoheitsgebiet von polnischer Flak beschossen.[27]

7. Sonnabend, 26. August 1939: Im ostpreußischen Kreis Neidenburg – 1939 deutsches Hoheitsgebiet – wird eine polnische Kavallerieeinheit bei Streifzügen durch deutsche Dörfer aufgegriffen und von den 150 voll bewaffneten polnischen Armeeangehörigen werden 47 erschossen, der Rest gefangengenommen.[28]

8. Am 28.08.1939 verteidigte ein MG–Trupp der deutschen Grenzüberwachung deutsche Bauern, die auf deutschem Gebiet von polnischer Kavallerie gejagt wurden.

9. Für denselben Tag gibt es eine eidesstattliche Erklärung des Herrn Waldemar Stehr, geboren am 20. Januar 1929 in Bobrek (Kreis Beuthen/Tarnowitz, heute wohnhaft in Bastenstraße 1, 47167 Duisburg). Diese lautet:
„Mein Heimatort „Bobrek“ ist bereits am 28. August 1939 aus Orzegow von polnischer Artillerie beschossen wurde. Die meisten Granaten bekam die Julienhütte ab. Nach dem Beschuß klafften am dritten und am vierten Schornstein des Stahlwerks jeweils ein Loch von 40 cm Durchmesser.“ (Quelle: „Der Schlesier“, vom 10. Juli 2009, S. 7).[29]

10. Am 30.08.1939 um 16.30 Uhr veröffentlichte Polen die bereits vorher angeordnete Generalmobilmachung und unterbrach den Zugverkehr nach Ostpreußen durch den Korridor (Die Generalmobilmachung war damals gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung).

11. Am 31.08.1939 gab der Warschauer Rundfunk um Mitternacht bekannt:
"Wir sind auf dem siegreichen Vormarsch und werden gegen Ende der Woche in Berlin sein. Die deutschen Truppen gehen an der ganzen Front in Unordnung zurück."

12. Der Volksdeutsche Wilhelm Brückmann, geb. am 25.04.1921 in Lonke, Krs. Lipno, berichtet:
„…In der Nacht zum 01. September 1939 zwischen 22 und 23 Uhr wurden wir mit sehr lauten und für uns sehr unfreundlichen Rufen wie „Niemey“, „Hitlerowle“ und anderen häßlichen Ausdrücken aus dem Schlaf gewaltsam geweckt. Weil unser Vater nicht schnell genug öffnete, bekam er sofort an der Tür zwei Schläge mit dem Gewehrkolben auf die Brust. Fenster und Türen waren mit überwacht, so daß niemand fliehen konnte. Mein Vater und ich wurden von den Überfallenden mit Eisenstangen, Forken aber auch Schußwaffen gewaltsam in unser Dorf getrieben, wo schon viele mit verzweifelten Gesichtern und Tränen in den Augen auf das Weitere warteten. Kommunikation war verboten. Der Haufen wurde schnell groß und größer…“

13. Erst dann wurde, nachdem am Vormittag des 31.08.1939 das Deutsche Auswärtige Amt die Nachricht von der Ermordung des deutschen Konsuls in Krakau erhalten hatte, in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht – am 01.09.1939 tatsächlich zurückgeschossen.[30]


Um – nach diesem Vorlauf – einmal Asher ben Nathan, s. Zt. israelischer Botschafter in Bonn, zu zitieren, der in einem Interview auf die Frage, wer 1967 den 6–Tage–Krieg begonnen und die ersten Schüsse abgegeben habe, antwortete:

„Das ist gänzlich belanglos. Entscheidend ist, was den ersten Schüssen vorausgegangen ist.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

III. Worum geht es heute?

Heilung von innen heraus?

Die Polen sind ja – auch und gerade in ihrem eigenen Bewußtsein – ein sehr christlich–katholisch eingestelltes Volk. Daraus ableitend könnte man hoffen, daß sich irgendwann auch das 8. Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden...“ in der Überzeugung der polnischen Intelligenz durchsetzt und die Voraussetzung zur geschichtlichen Wahrheit und damit zur wahren Völkerverständigung liefert. Die innere Überzeugung der polnischen Intelligenz von der Richtigkeit der Zitate: „Wo die Lüge ist, kann Gott nicht sein“ und „Wer Frieden will, muß bereit sein, sich zur geschichtlichen Wahrheit zu bekennen“, läßt hoffen, daß es eine „innere Wandlung im Bewußtsein des polnischen Volkes geben könnte, die zum Ausstrecken der polnischen Hand in Richtung Westen führt.

Unmittelbar in dem gleichen Zusammenhang folgt auch das zehnte Gebot: „Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Hab und Gut.“ Ob auch die vom Teufel eingepflanzte „Raffgier der breiten Masse“[31] diese christlichen Grundgedanken wirksam abzubremsen vermag, wird man abwarten müssen.

Rechtsprechung im Sinne des geltenden Völkerrechtes?

Die von der Preußischen Treuhand, aber auch von privaten Beschwerdeführern erhobenen Beschwerden vor dem Europäischen Menschengerichtshof (EGMR) hatten ein katastrophales Ergebnis: Über die wahrheitswidrige, dem Sinn der „Political Correctness“ entsprechende Argumentation, Rechtsbeugungen und auch – meinem eigenen Fall – eine Verfälschung vorgebrachter Tatsachen habe ich mich in der Wochenzeitung „Der Schlesier“ ausführlich geäußert. Daß sich die Bundeskanzlerin und der polnische Ministerpräsident unmittelbar nach der Urteilsverkündung getroffen haben und ihre hohe Zufriedenheit über den Richterspruch geäußert haben, spricht dafür, daß von dieser Art der Rechtsprechung wohl auch künftig keine Lösung zu erwarten ist, dem Völkerrecht wieder zur Geltung zu verhelfen.

Weitere Beschwerden von Sudetendeutschen und anderen vor dem UN–Menschenrechts­ausschuß (Genf) sind seit langem anhängig, aber derzeit noch nicht entschieden.

Dabei sind die Grundlagen klar und auch vom Bundesverfassungsgericht in der Weise bestätigt worden, daß bei einer Verletzung des „Zwingenden Völkerrechtes“ die Staatengemeinschaft zur Kooperation verpflichtet ist, um die Verletzungen mit Mitteln des Völkerrechts zu beenden. Darüber hinaus werden die Staaten verpflichtet, eine unter Verstoß gegen ius cogens geschaffene Situation nicht anzuerkennen.

Völkerrechtliche Gutachten

Prof. Dr. Dr. Alfred Maurice de Zayas

„Nach dem Prinzip ubi jus, ibi remedium, haben Flüchtlinge und Vertriebene Anspruch auf Rehabilitierung und Wiedergutmachung. Sie haben ein Recht auf Rückkehr und Eigentumsrückgabe.[32] Das Abkommen von Dayton, das den Krieg in Bosnien und Herzegowina 1995 beendete, hat diese Rechte anerkannt und seitdem durch die Tätigkeit der Human Rights Chamber in Sarajevo teilweise verwirklicht. Wenn Privateigentum im Zusammenhang mit einem Verbrechen gegen die Menschheit oder einem Völkermord entzogen wurde, muß sich der Staat, dessen Bürger die Opfer sind, für Wiedergutmachung durch Rückgabe oder Entschädigung einsetzen. Die Ausübung des diplomatischen Schutzes ist in diesen Fällen keine Ermessensfrage[33]. Diese Erkenntnis hat sich bisher bei den politisch Verantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland noch nicht durchgesetzt,

Prof. Dr. Eckart Klein, Potsdam

In seinem finanzpolitisch hochexplosiven Gutachten zur Rechtslage des im heutigen Polen entzogenen Privateigentums Deutscher, das er im Auftrag des Deutschen Bundestages zu erstatten hatte, formuliert Prof. Dr. Klein unter dem Datum 04.04.2005 am Ende seines Gutachtens:

„Die Leistungsfähigkeit des Völkerrechts zeigt sich nicht nur bei der Verhinderung, sondern mindestens so sehr bei der Wiedergutmachung von Unrecht. Eine – was allerdings nicht zu leugnen ist – um sich greifende Schlußstrichmentalität stärkt das Völkerrecht nicht, sondern ist ihm abträglich. Mit einer solchen Haltung wird Unrecht nicht wiedergutgemacht, sondern verdrängt. Es ist kurzsichtig, sich davon Befreiung und Versöhnung zu erhoffen.

Die Wiedergutmachung des Vertreibungsunrechts, inbegriffen die Konfiskationen, verlangt nach einer gemeinsamen Anstrengung. Will Deutschland Polen wirksam aus seiner völkerrechtlichen Verpflichtung entlassen, wird es die polnische Wiedergutmachungspflicht durch eine eigene angemessene Entschädigungsregelung zu substituieren haben.

Aber auch dieses Gutachten ist durch das Primat der Politik bisher „untergebügelt“ worden: Es sei die Auffassung eines einzelnen Wissenschaftlers, nicht die der Deutschen Bundesregierung, so wurde mir bedeutet.

Blick in die Zukunft

Dennoch, machen die Sprichworte:

„Drei Dinge können nicht lange verborgen werden: die Sonne, der Mond – und die Wahrheit“[34]

bzw.

„Wahrheit und Öl kommen immer an die Oberfläche.“[35]

auch in dieser ausweglos erscheinenden Situation irgendwie Hoffnung.

Karin Zimmermann

Am Hang 19, 53819 Neunkirchen–Seelscheid, Tel.: 02247–300 997, Fax: 02247–300 999, E–Mail: info@AVIADOC.de


[1] Zitat des deutschen Staatsbürgers jüdischen Glaubens Klaus Eick, Anger.

[2] Konrad Löw (* 25.12.1931 in München) ist ein deutscher Jurist und Politologe. Text entnommen dem Deutschland–Journal, Sonderausgabe (Dokumentation zum Seminar am 27. Februar 2010) der Staats– und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V., Buchtstr. 4, 22087 Hamburg, ISBN 3–88527–104–4.

[3] http://www.welt.de/politik/deutschland/article9489105/Steinbach-loest-Eklat-in-der-Unionsfraktion-aus.html.

[4] http://www.vho.org/D/DGG/Spruth29_3.html.

[5] So Dr. jur. Botho Spruth in seinem Aufsatz: Polens Teilungen und Annexionen.

[6] Albert S. Kotowski: Zwischen Staatsräson und Vaterlandsliebe. Die Polnische Fraktion im Deutschen Reichstag 1871-1918 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien; Bd. 150), Düsseldorf: Droste 2007, 225 S., ISBN 978-3-7700-5282-0.

[7] Schreibweise zur damaligen Zeit in ‚‘ gesetzt.

[8] No. 12. Provinzial-Correspondenz. Fünfter Jahrgang. 20. März 1867 vgl. http://amtspresse.staatsbibliothek-berlin.de/vollanzeige.php?file=9838247%2F1867%2F1867-03-20.xml&s=2.

[9] Sehr ähnlich wie es auch mit Roosevelt bei der Jalta-Konferenz gemacht wurde.

[10] http://www.vho.org/D/DGG/Spruth29_3.html.

[11] Polska musi byc czysta jak szklanka wody!

[12] Das berichtete am 15. Juni 1932 auch Lord Noel-Buxton wie folgt: „….Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungen dort unerträglich finden.”

[13] Josef A. Kofler, Die falsche Rolle mit Deutschland, S. 25.

[14] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 60.

[15] Argument des Zentralrates der vertriebenen Deutschen: „Der Blick auf die Landkarte des vergangenen Jahrhunderts entlarvt das Gesicht des Täters!“

[16] Herrn Heinrich Fenske, Langwedel, Volksdeutscher aus der Gegend von Thorn, kenne ich persönlich.

[17] Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 31.08.1979.

[18] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 512.

[19] Hoggan: Der erzwungene Krieg, S. 426.

[20] Vgl. A5J:\Texte\Polen\Verbrechen an Deutschen\Verbrechen an Deutschen.doc, S. 21.

[21] Heinrich Fenske, vgl. FN 16, kann Ihnen darüber persönlich berichten.

[22] Datei: A5J:\Texte\Polen\Grundlagen\Kriegsschuld_8.doc.

[23] Datei: A5J:\Texte\Polen\Grundlagen\Kriegsvorgeschichte_7.doc.

[24] Josef A. Kofler: „Die falsche Rolle mit Deutschland“, S. 45.

[25] Wenn mit militärischen Waffen scharf geschossen wird, ist das eine Kriegshandlung.

[26] Siehe Fußnote 25.

[27] Siehe Fußnote 25.

[28] Wenn sich eine militärische, voll bewaffnete Einheit unerlaubt auf fremdem Staatsgebiet bewegt, ist das eine Kriegshandlung.

[29] Das Schießen mit Artillerie über die Staatsgrenze hinweg stellt eine Kriegshandlung dar.

[30] Die Notwehr eines Staates ist der Widerstand (falls erforderlich auch mit Waffengewalt) gegen einen gegenwärtigen, völkerrechtswidrigen, bewaffneten Angriff eines anderen Staates… Dabei ist die Notwehr des angegriffenen Staats völkerrechtlich grundsätzlich zulässig. Sie entbindet jedoch den Verteidiger nicht von der Einhaltung der für jeden bewaffneten Konflikt geltenden völkerrechtlichen Normen.
Vergleichbar damit ist die Notwehr eines Staatsbürgers nach StGB § 32 Abs. 2 als
: „die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.“

[31] Zahlreiche diesbezügliche aktuelle Beschwerden der Bewohner Ostsachsens können ein aktuelles Lied davon singen.

[32] These 30 der „50 Thesen zur Vertreibung”, Von Prof. Dr. Dr. Alfred M. de Zayas© Verlag Inspiration Un Limited, London/München, ISBN 978-3-9812110-0-9.

[33] Eckart Klein, Diplomatischer Schutz im Hinblick auf Konfiskationen deutschen Vermögens durch Polen, Bonn 1992. Dieter Blumenwitz, Das Offenhalten der Vermögensfrage in den deutsch-polnischen Beziehungen, Bonn 1992.

[34] Siddhartha gem. http://www.menschen-im-osten.de/zitate.htm.

[35] Spanisches Sprichwort.

http://www.thenewsturmer.com/OnlyGerman/DasGeschw%E4tzvom.htm
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Gruß
Der Honigmann
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