Hintergründe + Geschichte
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Dienstag, 3. August 2010

Der für Verfahren zu den Anschlägen am 11.9.2001 zuständige Richter hat Verbindungen zu der vom Bankhaus Rothschild finanzierten Mossad-Tarnfirma ICTS


Von Christopher Bollyn Übersetzung von Luftpost-kl

Er ist sehr krass und man wird ihn mir wahrscheinlich übelnehmen, aber es gibt einen Spruch, der sich manchmal als sehr nützlich erweist: „Geld ist das beste Schmiermittel.“ Es erleichtert einem das Weiterleben. (Alvin K. Hellerstein)
Diese angeblich unabhängige Justiz ist so korrupt. (Ellen Mariani, Witwe eines Opfers der Anschläge am 11.9.)
Er versteht nicht, was wir verloren haben. Er will uns auf kalte und pragmatische Weise abfertigen – mit Dollars und Cents. Er hofft, dass jeder das Geld nimmt und abhaut. (Mike Low, Vater von Sara, einer Flugbegleiterin auf Flug 11 der American Airlines)

Der US-Bezirksrichter Alvin K. Hellerstein, ein orthodoxer Jude, der für alle mit dem 11.9. zusammenhängenden Verfahren zuständig ist, wird selten in den Nachrichten erwähnt. Obwohl sein Name gelegentlich in der Presse auftaucht – zuletzt im April, als er einen „Geldgeber der Terroristen“ zu einer Gefängnisstrafe verurteilte – ist der sehr verschwiegene Jurist, bei dem auch alle durch den 11.9. veranlassten Schadensersatzklagen landen, den meisten Amerikanern völlig unbekannt.

Das ist natürlich beabsichtigt, weil bei jeder Diskussion über den in dem New Yorker Stadtteil Bronx geborenen Richter seine zionistischen Wurzeln und seine engen Beziehungen zum Staat Israel bekannt würden; sein Sohn Joseph Z. Hellerstein lebt in einer jüdischen Siedlung im Westjordanland und arbeitet als Anwalt für Amit,Pollak & Matalon, eine der wichtigsten Kanzleien Israels.

Am 2. Mai hat allerdings Mireya Navarro (s. ) in der NEW YORK TIMES über Richter Hellerstein einen Artikel veröffentlicht. Unter dem Titel „Empathetic Judge in 9/11 Suits Seen by Some as Interfering“ (Mitfühlendem Richter wird vorgeworfen, in Entschädigungsverfahren zum 11.9. zu großzügig zu sein, s. ) stimmt eine verständnisvolle Zeitung –die auch schon an der Vertuschung der wahren Hintergründe des 11.9. beteiligt war – ein Lobeshymne auf den Richter an, obwohl Hellerstein „wiederholte Bitten um ein Interview“ abgelehnt hat.

  • Warum hat „der einfühlsame Jurist“, der sich seit Jahren um Entschädigungsverfahren im Zusammenhang mit dem 11.9. „kümmert“ und dem die NEW YORK TIMES bescheinigt, „von sozialer Verantwortung getrieben zu sein“, dieser Zeitung ein Interview verweigert?
  • Warum lehnt es ein so wichtiger Richter an einem derart kritischen Punkt für die (Glaubwürdigkeit der offiziellen) „Story“ über den 11.9. und die US-Geschichte ab, den Medien Auskunft zu geben?

Die „Lobhudelei“ in der NEW YORK TIMES endet mit der kaum noch zu überbietenden Übertreibung, Richter Hellerstein sei „jetzt der (unsterbliche) Elvis der durch den 11.9. Geschädigten“. Der Artikel wurde ganz offensichtlich geschrieben, um Hellerstein vor einer
immer skeptischer werdenden Öffentlichkeit in einem strahlenden Licht erscheinen zu lassen, bevor er das Buch über die Entschädigungsverfahren zum 11.09. für immer schließt, ohne es auch nur in einem einzigen Verfahren zum Prozess kommen zu lassen.

  • Warum will sich Hellerstein, wenn er tatsächlich „so moralisch hochstehend und taktvoll“ ist, wie ihm sein ehemaliger Partner in der Anwaltskanzlei Stroock, Stroock & Lavan bescheinigt hat, nicht zu den Entschädigungsverfahren im Zusammenhang mit dem 11.9. äußern?

Es gibt natürlich nur einen Grund für ihn, warum er die Medien meidet – er hat etwas zu verbergen und möchte deshalb nicht im Rampenlicht stehen. Alvin Hellerstein ist bestimmt kein Held. Er hat den Angehörigen der Opfer des 11.9. acht Jahre lang die ihnen zustehende Gerechtigkeit verweigert – indem er jede Untersuchung blockiert und allen Familien das vorenthalten hat, was sie am dringendsten wünschten – einen öffentlichen Prozess, in dem untersucht worden wäre, wer wirklich für die Terrorangriffe verantwortlich war, durch die sie ihre Lieben verloren haben.

Hellerstein hat bei der Vertuschung der tatsächlichen Geschehnisse am 11.9. eine Schlüsselrolle gespielt, weil er jede geforderte juristische Untersuchung und alle beantragten Gerichtsverhandlungen verhindert hat.

Seit Jahren versuche ich die Hypothese zu untermauern, dass der israelische Geheimdienst an den unter falscher Flagge durchgeführten Terroranschlägen am 11.9. beteiligt war; in meinem Online-Buch „Solving 9-11 – The Deception that Changed the World“ (Aufklärung des 11.9. – Der Betrug, der die Welt veränderte) und in zahlreichen Artikeln habe ich darauf hingewiesen, dass die Schlüsselfiguren in der offiziellen Story über den 11.9. alle Verbindungen zum israelischen Geheimdienst, dem Mossad, haben.

Michael Chertoff leitete zum Beispiel die Pseudountersuchung des F.B.I. (der US-Bundespolizei), die nur dazu diente, über 99 Prozent des Stahlschrotts der (gesprengten) Türme des World Trade Centers möglichst schnell nach China und in andere asiatische Länder zu schaffen, um Beweise zu vernichten. Chertoff, ein orthodoxer Jude, der den gleichen zionistischen Organisationen in New York angehört wie Hellerstein, ist israelischer Staatsangehöriger, und seine Mutter war eine der ersten Agentinnen des Mossad.

Hellerstein, der alle mit dem 11.9. in Zusammenhang stehenden Verfahren geleitet hat, steht über seinen Sohn Josef ebenfalls mit dem Mossad in Verbindung. Das ist von entscheidender Bedeutung, weil eines der in den Entschädigungsverfahren zum 11.9. hauptsächlich beschuldigten Unternehmen die vom Mossad kontrollierte, für die Sicherheit auf Flughäfen zuständige Firma International Consultants on Targeted Security / ICTS N.V. ist, der auch die Sicherheitsfirma Huntleigh U.S.A. gehört; das ist die Firma, die für die Überprüfung
und Durchsuchung der Flugpassagiere verantwortlich war, die an Bord der an den Anschlägen am 11.9. beteiligten Passagierflugzeuge gingen.

Das israelische Unternehmen ICTS ist also eine der Flughafen-Sicherheitsfirmen, denen eine Mitschuld an den Terroranschlägen am 11.9. vorgeworfen wird. Bei einer Gerichtsverhandlung über die Vorgänge am 11.9. hätten ICTS und Huntleigh Auskunft geben müssen, wer am 11.9. an ihren Sicherheitskontrollpunkten eingesetzt war, und auch erklären müssen, wie die 19 Terroristen in die Flugzeuge einsteigen konnten, obwohl ihre Namen überhaupt nicht auf den Passagierlisten standen.

Weil Richter Hellerstein keine einzige Gerichtsverhandlung zugelassen hat, wurde auch jede Untersuchung der tatsächlichen Geschehnisse am 11.9. blockiert.
Hellerstein stand in den Entschädigungsverfahren in einem klaren Interessenkonflikt, weil sein Sohn Rechtsanwalt in der Kanzlei Amit, Pollak & Matalon ist, die der Cukierman & Company, der Muttergesellschaft der ICTS, sehr verbunden ist und für diese arbeitet. Cukierman& Co wird von Roger Cukierman und seinem Sohn Edouard geleitet. Vorher war Roger Cukierman

Vorstandsvorsitzender der Edmond de Rothschild Group und Vorsitzender der Israel General Bank.
Er war auch Vorsitzender mehrerer von der Rothschild Group gegründeten RisikokapitalFonds.

Einer dieser Fonds, der Catalyst Fund, wird von Boaz Harel, einem geschäftsführenden Teilhaber mit privaten Anteilen an der Firma Cukierman & Co geleitet, der zur Zeit der Anschläge am 11.9. auch Chef der ICTS war.
Der Rothschild/Cukierman gehörende Catalyst Fund hat auch in die (Rüstungs-)Firma Cyalume investiert , die von SCP Partners betrieben wird, an der auch (der israelische Verteidigungsminister) Ehud Barak beteiligt ist.

Der israelische Mossad scheint ein ganzes Geflecht von Firmen zu betreiben, an deren Spitze aber immer die gleiche kleine Gruppe von Leuten steht. Ihre Namen sind denen, die sich mit diesem kriminellen zionistischen Netzwerk befassen, fast alle bekannt.
Einer der führenden Köpfe des Catalyst Fund und der Firma Cyalume ist zum Beispiel Yair Shamir, der Sohn Yitzhak Shamirs, des wohl bekanntesten israelischen Premierministers mit terroristischer Vergangenheit.

Richter Hellersteins Sohn Joseph arbeitet also für eine Anwaltskanzlei, die das Unternehmen vertritt, das die Firma besitzt, die in den Entschädigungsverfahren zum 11.9. zu den Hauptbeschuldigten gehört. Der Richter befand sich deshalb in einem offensichtlichen, wahrscheinlich sogar kriminellen Interessenkonflikt, der weder ignoriert noch zugelassen werden durfte.

Sowohl Alvin Hellerstein als auch sein Sohn Joseph arbeiteten für die sehr bekannte jüdische Anwaltskanzlei Stroock, Stroock & Lavan, bevor sie ihre jetzigen Positionen einnahmen. Präsident Bill Clinton berief Alvin Hellerstein 1998 an das US-Bezirksgericht in New
York, und Joseph zog 2001 nach Israel um. Weil sie beide wissen, dass der geschilderte Interessenkonflikt besteht, wollen sie den Medien keine Interviews geben. Die Kanzlei Stroock, Stroock & Lavan spielte auch schon im Vorfeld des 11.09. eine Schlüsselrolle.
Sie vertrat die Firma Silverstein Properties, als Larry Silverstein im Juli 2001 das World Trade Center leaste.

Sie vertrat auch Goldman Sachs, den US-Versicherungskonzern A.I.G. und die Firma Cerberus Capital Management , drei der betrügerischsten Unternehmen, die von den Billionen-Dollar-Entschuldungszahlungen der Regierungen George W. Bushs und Barack Obamas am meisten profitierten.

Stroock hat schon immer hochrangige Zionisten wie die Rothschilds vertreten:
Der auf Firmengeschichte spezialisierte Historiker Jethro Lieberman schrieb:

„Anfangs hat die Kanzlei vor allem für den deutsch-jüdischen Klüngel gearbeitet: Zu nennen sind Otto H. Kahn, Felix M. Warburg,Walter N. Rothschild und Jacob Schiff. Schon die drei jüdischen Gründungspartner (der Kanzlei) haben viel Geld für jüdische Organisationen gespendet, für die 1889 gegründete Educational Alliance, das Montefiore Hospital for Chronic Invalids, das Jewish Board of Guardians, die Federation for the Support of Jewish Philanthropic Societies of New York City und das Jewish Theological Seminary of America, zu dem die Chertoff-Familie gute Beziehungen hat.

Die enge familiäre Verbindung des Richters Hellerstein zu der von Rothschild finanzierten Mossad-Firma, die mitverantwortlich für die Terroranschläge am 11.9. ist, erklärt, warum er für die Abwicklung der Entschädigungsverfahren in Zusammenhang mit dem 11.9. ausgewählt wurde. Hellerstein wurde ausgesucht, weil er die Aufklärung des Betruges vom 11.9. verhindern und die Schuldigen schützen musste – indem er jede mögliche Untersuchung blockierte und keine Gerichtsverhandlung zuließ.

Wenn Richter Alvin K. Hellerstein das Buch der Entschädigungsverfahren zum 11.9. schließen wird und alle Fälle ohne Gerichtsverhandlung abgewickelt sind, wird er sich wahrscheinlich in Israel zur Ruhe setzen. Weil er sehr wohl weiß, dass er und seine zionistische Klientel so vielen Menschen die ihnen zustehende Gerechtigkeit versagt haben, wird ihn seine Angst nicht in Frieden unter denjenigen leben lassen, die er so schändlich
betrogen hat.

Vom Autor angegebene Quellen und empfohlene Artikel:
Bollyn, Christopher, „The Murderous Mossad and 9-11″, March 23, 2010

http://www.bollyn.com/mossad-madness-and-9-11

Bollyn, Christopher, „Is 9-11 Judge Hellerstein Working for Israel?“ October 23, 2007

http://www.rumormillnews.com/cgi-bin/archive.cgi?read=111821

Bollyn, Christopher, „The Judicial Hijacking of the 9-11 Victim Lawsuits“, April 14, 2006

http://www.bollyn.com/the-judicial-hijacking-of-the-9-11-victim-lawsuits

Bollyn, Christopher, „9-11 Judge Hellerstein ‘Slams’ 9-11 Widow Ellen Mariani“, December
6, 2007

http://www.rumormillnews.com/cgi-bin/archive.cgi?read=114654

Bollyn, Christopher, „Judge Forces Families to Settle Out of Court“, September 9, 2007

http://www.bollyn.com/judge-forces-families-to-settle-out-of-court

Bollyn, Christopher, „Elbit – The Hellerstein Connection to 9-11″, August 3, 2009

http://www.bollyn.com/elbit-the-hellerstein-connection-to-9-11

Bollyn, Christopher, „Michael Chertoff’s Childhood in Israel“, October 26, 2007

http://www.bollyn.com/michael-chertoffs-childhood-in-israel

„Empathetic Judge in 9/11 Suits Seen by Some as Interfering“, By Mireya Navarro, New
York Times, May 2, 2010

http://www.nytimes.com/2010/05/03/nyregion/03judge.html

Guide to Judiciary Policies & Procedures, Chapter 2, especially on Conflicts of Interest

http://www.uscourts.gov/guide/vol2/ch2a.html

„NY man sentenced in terrorism financing case“, By Colleen Long, Associated Press, April
19, 2010

http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5iYB6tT4cqRZDhGZAS86TkTtfhw_A

D9F6FTA81
„Silverstein Seeks Unsealing of Property Damage Deal“, by Mark Hamblett, New York Law
Journal, April 16, 2010

http://www.law.com/jsp/nylj/PubArticleNY.jsp?id=1202448140032&Silverstein_Seeks_Unsealing_

of_Property_Damage_Deal&hbxlogin=1
Website of Amit, Pollak, Matalon & Co. on Joseph Z. Hellerstein
4/7

http://www.apm-law.com/3attorneys/joe_hellerstein.htm

Website of Catalyst Fund on Boaz Harel and Cyalume

http://www.catalyst-fund.com/index.php?page_id=24

http://www.catalyst-fund.com/index.php?page_id=77

Website of Cukierman & Company on Roger Cukierman and Boaz Harel

http://www.cukierman.co.il/content.php?id=140

http://www.cukierman.co.il/content.php?id=128

Website of Stroock, Stroock & Lavan

http://www.stroock.com/index.cfm

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/08/03/der-fur-verfahren-zu-den-anschlagen-am-11-9-2001-zustandige-richter-hat-verbindungen-zu-der-vom-bankhaus-rothschild-finanzierten-mossad-tarnfirma-icts/#more-2277
.
Man stelle sich mal vor, daß solche oder ähnliche Aussagen ohne sofortige Nachweise erstellt würden, kämen sofort die Gutmenschen, Nestbeschmutzer , Mediengläubigen und andere Besserwissern "aus-dem-Quark" und die Beschimpferei begänne sofort.

Alle anderen Thematiken von den Vorgenannten müssen nicht bewiesen werden - nur herausgeschrien - das reicht.
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Gruß
Der Honigmann
.

Freitag, 23. April 2010

„Erst privatisiert, dann ausgesaugt und schliesslich wieder verstaatlicht“ + Ergänzung


Der folgende Beitrag ist lediglich Anschauungsmaterial für tausende vergleichbare Fälle, um zu zeigen, wie Rothschilds Finanzkampftruppen Staaten und deren Bürger ausrauben und dass der von ihm instrumentalisierte Antisemitismus jede Gegenwehr unmöglich macht – bis wir endlich erkennen, dass es genau dies ist, was uns seit Jahrzehnten paralysiert.
Ein Artikel der Nachdenkseiten von H.Zoller aus 2006

In einem Beitrag für “Druck + Papier” von ver.di hat sich Hermann Zoller mit der Privatisierung der Bundesdruckerei beschäftigt.

Anlass war ein Bericht im Deutschlandradio. Ergänzt durch eigene Recherchen ist ein aufschlussreicher Beitrag Zollers zum Thema Privatisierung daraus geworden.

Das Milliardenspiel
Deutschlandradio Kultur: Wie die Bundesdruckerei unter den Hammer kam

Geschützt ist sie wie ein Hochsicherheitstrakt, vor der Gefräßigkeit der kapitalistischen Heuschrecken war und ist sie dennoch nicht sicher: Die Bundesdruckerei in Berlin war einst ein Kleinod im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland.
Heute täuscht ihr Name darüber hinweg, dass dieser bedeutende Druckbetrieb mit hoheitlichen Aufgaben Ende 2000 „privatisiert“ wurde, wie es stets schönfärberisch genannt wird, wenn Volksvermögen verscherbelt und damit enteignet wird.
Die Journalisten Heide und Rainer Schwochow haben das große Fressen mit kriminalistischem Spürsinn aufgestöbert und in einem fast einstündigen Feature am 7. Oktober 2006 im „Deutschlandradio Kultur“ zu Gehör gebracht.

Den Weg der Privatisierung nachzuzeichnen ist nicht nur spannend wie ein Krimi, der Vorgang ist auch ein Lehrstück über die bundesdeutsche Privatisierungspolitik und eine Verhaltensstudie über jene Art von Heuschrecken, die Vizekanzler und dem damaligen Arbeitsminister Franz Müntefering in das politische Artenbuch eingeführt hat: Ausschlachten und Absahnen wo nur irgend möglich, das sind die vorherrschenden Handlungsmuster.

In der Bundesdruckerei werden Personalausweise, Führerscheine, Reisepässe, Tabaksteuerzeichen und vieles mehr hergestellt, was zum staatlichen Hoheitsbereich gehört. So auch Euro-Banknoten, Aktien, Postwertzeichen und Visa.

Der Betrieb war am 6. Juli 1879 als Reichsdruckerei durch den Zusammenschluss der Geheimen Oberhofbuchdruckerei von Decker und der Königlich-Preußischen Staatsdruckerei gegründet worden.

Die Bundesdruckerei, ein Sahnestückchen im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, war für die Modernisierer ein willkommenes Objekt, an dem viele Privatisierer es sich gutgehen lassen konnten.

Heide und Rainer Schwochow haben die Entwicklung für das „Deutschlandradio Kultur“ aufgezeichnet, und die Machenschaften der Beteiligten sind damit zur Be- und Verurteilung freigegeben. Eine Sendung mehr übrigens, die zeigt, wie gut es ist, einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu haben. Das Hörspiel zeigt einen Ausschnitt der korrupten Seite unserer Gesellschaft, Menschen, die sich mit einer Selbstverständlichkeit rücksichtslos selbst die Taschen füllen, dass es einem den Atem verschlägt.

Ein fiktiver Sonderermittler nimmt die Arbeit auf

Was der Autoren Schwochow fiktiver Sonderermittler so alles findet, ist zumindest über weite Teile juristisch nicht zu fassen. Das macht die Sache nicht besser, wenn man betrachtet, was in Wirtschaftskreisen alles so üblich zu sein scheint, was man so mitnehmen und trotzdem seine Hände in Unschuld waschen kann.

Foto:WIKI

Im Deutschlandradio-Feature werden sie mit Namen genannt: Finanzminister Hans Eichel, Staatssekretär Manfred Overhaus, Geschäftsführer Ernst-Theodor Menke, Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Lahnstein, Projektleiterin Renate Krümmer, Rechtsanwalt Heinz Günther Gondert von der Kanzlei Clifford Chance, Vertreter des Bankhauses Metzler, Betriebsratsvorsitzender Klaus-Dieter Langen (der spätere Arbeitsdirektor), Staatsminister a. D. Ludger Volmer (er erhielt 400.000 Euro in zwei Jahren; die Bundesdruckerei zahlte ihm diese Summe als Spesen und Honorare für eine nebenberufliche Arbeit, als Tagessatz zu 2500 Euro).

Die Autoren schildern im „Deutschlandradio“, wie jeder auf seine Weise sich seinen Teil schnappt – während die Belegschaft schrumpft.
Auf eine runde Milliarde Euro addieren die Autoren die Honorare und Provisionen für Verkäufe, Beratungen und Gutachten
. Ein stattlicher Betrag für einen Betrieb, der für eine Milliarde von Eichel verkauft wurde.

Auf der anderen Seite stehen die Menschen, die mit ihrer Arbeit den Betrieb am Leben erhalten und die Gewinne erwirtschaften. Der Hörfunk-Beitrag macht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keinesfalls zu Randfiguren. Sie sind eigentlich die Hauptpersonen, wenn auch nur als Opfer.

Die Sendung zeigt anschaulich, wie ihr Leben, ihre Nöte und Ängste aussehen, welche Folgen die Sorgen um den Arbeitsplatz haben – bis zum Selbstmord aus Verzweiflung. “Dann fehlten immer wieder Kollegen, und es hieß: Wo sind die eigentlich? Ja, Bonnies Ranch. Bonhoefer-Klinik. Die waren einfach psychisch krank geworden”, berichtet eine in der Bundesdruckerei beschäftigte Frau.

Die Schwochows geben auch den Opfern eine Stimme. Vor diesem Hintergrund bekommt das Treiben der Manager erst seine richtige Dimension. Ein Blickwinkel, den man gern auch in anderen Fernseh- und Hörfunksendungen finden möchte.

Etliche mussten in die Psychiatrie

Was in der Sendung eindrucksvoll geschildert wird, das ist nicht einfach das zweifelhafte Treiben einer handvoll Politiker, Manager und Anwälte.

Was hier beispielhaft an der Bundesdruckerei vorgeführt wird, sind nicht Entgleisungen oder Ausrutscher einiger weniger.

Es geht um Mechanismen zu tun, die durch politische Entscheidungen zu integrierten Bestandteilen unserer Wirtschaftsordnung geworden sind. Möglich geworden ist das Aussaugen der Bundesdruckerei und ihrer Beschäftigten nur, weil die Bundesregierung mit der Orientierung ihrer Politik am Shareholder value, mit der Deregulierung der Finanzmärkte Unternehmen internationalen Kapitalinteressen ausgeliefert hat.

Dazu gehört die Steuerbefreiung der Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen. Erst dadurch ist den Geldhaien der Tisch gedeckt worden.

Zu allem Übel hat die Bundesregierung den Heuschrecken dann noch mit der Privatisierung der Bundesdruckerei einen fetten Happen auf dem silbernen Tablett serviert.

Aus Erfahrung klug zu werden, wäre aller Ehren wert. Selbst aus der Wirtschaft kommen Stimmen, die das fordern, so Porsche-Chef Wendelin Wiedeking Ende September in „SpiegelOnline“: Die Steuerfreiheit von Veräußerungsgewinnen müsse “abgeschafft werden”. Denn: “Damit werden alle belohnt, die Unternehmen zerschlagen. Als das Gesetz erlassen wurde, habe ich dem damaligen Kanzler Gerhard Schröder geschrieben, daß dies Unsinn sei.”

Unser fiktiver Sonderermittler beginnt Im Deutschlandradio seine Arbeit zu dem Zeitpunkt, als die Bundesdruckerei an Apax verkauft wurde, einen Private Equity Fonds.

Die Weichenstellung zur Verschleuderung von Volksvermögen durch die Bundesregierung beginnt aber schon früher. Zunächst wird der Betrieb kräftig aufgestockt. Die deutsch-deutsche Vereinigung erfordert viele neue Personalausweise. Nach den politischen Vorgaben wächst die Belegschaft auf 4.500 Beschäftigte.

Nach der Normalisierung der Auftragslage ergeben sich Überkapazitäten. Der Personalabbau erfolgt dank massiven gewerkschaftlichen Drucks ohne betriebsbedingte Kündigungen. Am 1. September 1994 beschließt das Bundeskabinett unter Helmut Kohl eine Umwandlung des Betriebs in eine GmbH. Der erste Schritt zur Privatisierung.


Eichel will Geld für die leere Staatskasse

In den folgenden Jahren wird die Bundesdruckerei ausgebaut. 270 Mio. Euro Steuergelder fließen. Für 20 Mio. Euro Steuergelder wird die Holographic Systems München GmbH gekauft, für 70 Mio. Euro Steuergelder die Orga Kartensysteme GmbH. Nach Einschätzung der Geschäftsleitung würde die Orga zum wichtigsten Unternehmensteil werden. Zunächst bestätigt sich diese Prognose. Das Orga-Geschäft boomt.

Bundesfinanzminister Eichel will Geld für seine leere Staatskasse.

Am 21. November 2000 wird der Verkauf an Apax (ein reines jüdisches Unternehmen, mit Sitz in London) unterschrieben. Eichel bekommt 1 Mrd. Euro. Apax zahlt nur ein Viertel aus eigener Tasche, ein Viertel kreditiert das Bundesfinanzministerium. Mit 500 Mio. Euro ist die Hessische Landesbank mit von der Partie. Der Private Equity Fonds hat ein klares Ziel: jährlich 30 Prozent Rendite und nach drei Jahren an die Börse. Das soll so funktionieren: Apax hat selbst 250 Mio. Euro investiert. Bringt das Unternehmen an der Börse auch nur 1,25 Mrd. Euro, dann hat man locker die 30 Prozent Rendite erreicht.

Apax überführt die Bundesdruckerei zunächst in die Authentos GmbH. (ein reines jüdisches Unternehmen).

Das macht Apax schuldenfrei. Die Verbindlichkeiten liegen jetzt bei Authentos, genauer auf der Bundesdruckerei selber.

Durch einen Ergebnisabführungsvertrag muss die Bundesdruckerei jedes Jahr zwischen 50 und 75 Mio. Euro an Authentos abführen. Diese leitet das Geld weiter zur Schuldentilgung. Apax erreicht damit ihr zweites Ziel: Authentos und die Bundesdruckerei brauchen beide keine Steuern zu zahlen, weil sie keine Gewinne mehr machen.

Die Rechnung geht nicht auf. Die Mikrochips auf Karten bleiben nicht der Renner, auf den man spekuliert hat. Weitere Hoffnungen auf Sicherheitstechniken platzen, der Internet-Hype implodiert. Das bringt die Bundesdruckerei in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Weil Orga nicht mehr die Gewinne bringt, können auch keine weitergeleitet werden. Authentos wird zahlungsunfähig.


Kreditgeber und Bund sind bereit, auf die Zahlung der Zinsen und der Kreditraten zu verzichten, um nicht den kompletten Verlust ihrer Forderungen zu riskieren.

Kreditgeber ist bekanntlich die Hessische Landesbank. Einige Monate später sind Landtagswahlen. Es hätte Ministerpräsident Roland Koch sicherlich gestört, wenn die Helaba am Vorabend in Schwierigkeiten geraten wäre.

Satte Pfründe zulasten der Bürger und der Beschäftigten.

Im September 2002 wird Authentos für den symbolischen Kaufpreis von einem Euro an zwei Zwischenerwerber übertragen: 94 Prozent an die Berliner JVVG, sechs Prozent an die Dinos Vermögensverwaltung in Heidelberg.

Die Gesellschaft soll saniert und wieder verkauft werden.

Die Clifford Chance ist mittelbarer Mehrheitsgesellschafter der Authentos. Die Anwaltssozietät fungiert als Strohmann der Hessischen Landesbank.

Damit wäre heute die Helaba der größte Anteilseigner an der Bundesdruckerei.

Im März 2003 wird die Orga an das Bamberger Unternehmen GW Card Holding GmbH, eine Schwesterfirma der GHP Holding GmbH, verkauft. Einzelheiten über den Preis bleiben unbekannt. Es wird gemunkelt, daß noch Geld hinterhergeworfen wurde, um Orga loszuwerden.

Weitere Untergesellschaften (mit einem Umsatzanteil von 75 Prozent ist die Bundesdruckerei die größte Tochter) sollen ebenfalls verkauft werden. Die Authentos-Bilanz des Jahres 2004 weist einen Schuldenstand von 1,2 Mrd. Euro aus. Das Unternehmen – vor allem die Bundesdruckerei – lebt nur noch, weil die Gläubiger stillhalten.

Die Geschichte der Bundesdruckerei zeigt, daß viele Wegelagerer der Bundesdruckerei aufgelauert haben. Sie konnten aber nur abkassieren, weil ihnen durch politische Entscheidungen die Möglichkeiten zum Räubern geschaffen wurden. Nur durch entsprechende politische Entscheidungen lassen sich diese Mißstände auch wieder beseitigen.

Dies ist, was ein öffentlich-rechtliches Radioprogramm berichten darf.

Aber folgende wichtige Informationen braucht man zum Verständnis:

Foto-WIKIPEDIA

Die Bundesdruckerei, die das Geld in der BRD druckt, aber auch Pässe, Ausweise und die anderen amtlichen Dokumente, wurde den Herren Alan Patricof und Ronald Cohen (beide Juden) von der Schröder/Fischer-Regierung übergeben.

Die beiden israelischen Staatsbürger hatten eine der mächtigsten Aussaug-Instrumentarien des Globalismus geschaffen. Die APAX Partners L.P. (kurz Apax). Diese Apax wurde vom damaligen Finanzminister Hans Eichel mit der Bundesdruckerei bedacht.
Patricof und Cohen mußten nicht lange fordern. Ein Schnippen mit dem Finger genügte quasi und Eichel machte die Übergabe der Bundesdruckerei an die beiden klar. Befohlen, und schon geschehen, kann man da sagen.

Angeblich sei sogar ein überhöhter Kaufpreis von einer Milliarde Euro bezahlt worden, wird heute kolportiert. Allerdings macht es kaum einen Unterschied, ob bei solchen „Privatisierungen“ ein „Kaufpreis“ der Form halber entrichtet wird oder nicht, denn dieser, wie hoch auch immer, wird üblicherweise aus dem Firmenvermögen des auszuschlachtenden Unternehmens bezahlt.

So machten es die beiden Israelis auch mit der Bundesdruckerei: „Die Finanzinvestoren hatten den Kauf über Pump finanziert und die Schulden dem Unternehmen aufgebürdet.“ (Welt, 11.9.2008, S. 12) (…)

Im Fall des Bundesdruckerei-Coups war alles noch viel schlimmer.

Für den „Kauf“ des Staatsunternehmens kam aus den Taschen von Patricof und Cohen ohnehin kein einziger Cent. Das ist schließlich Sinn und Zweck der sogenannten „Privatisierungen“.

Damit aber auch noch die Kredite für den „Kaufpreis“, die selbstverständlich der Bundesdruckerei aufgebürdet wurden und nicht den beiden Käufern, fast vollständig in ihre Taschen umgeleitet werden konnten, verzichtete Eichel damals großzügig auf sofortige Bezahlung.


Patricof und Cohen behielten also auch noch fast den gesamten sogenannten Kaufpreis, der von den Banken gewährt wurde.
Der Bund, also Eichels Finanzkasse, bekam vom vereinbarten „Kaufpreis“ von einer Milliarde Euro tatsächlich nur einen Bruchteil: „Denn Apax hatte 2000 nur einen Bruchteil des Kaufpreises für die Bundesdruckerei auch tatsächlich bezahlt. … Zwei Jahre später war die Bundesdruckerei praktisch pleite, runtergewirtschaftet und ausgesogen.“ (Welt, 11.9.2008, S. 12)

Nochmals zum besseren Verständnis. Selbst wenn Apax von den aufgenommenen Krediten, z.B. drei Milliarden Euro, eine Milliarde genommen und dem Finanzminister gegeben hätten, wären immer noch zwei Milliarden in ihren Taschen hängengeblieben. Nicht schlecht, oder?

Zur Rückzahlung der Kredite war ohnehin alleine die Bundesdruckerei verpflichtet, nicht die Herren Patricof und Cohen bzw. ihre Apax.
Und heute, wo der Bund die ausgesaugte Institution zurücknehmen muß, stehen die von den Aussaugern aufgenommenen Kredite zur Bezahlung an, die dem deutschen Steuerkuli aufgebürdet wird.

Da aber Herr Eichel damals sogar auf den sogenannten Kaufpreis verzichtete, fielen den beiden Aussaugern anstatt z.B. zwei Milliarden, gleich drei Milliarden in den Schoß. Der Verlust für den BRD-Steuerkuli ist bei dieser Annahme um eine Milliarde höher.

Es machte den beiden Rothschild-Soldaten großen Spaß, das ehemals hochprofitable Prestige-Unternehmen der BRD bis zum letzten Cent auszuschlachten.

Die beiden nahmen immer höhere Kredite auf die Bundesdruckerei auf, saugten den ehemals vor Milliardenprofiten strotzenden Betrieb nach allen Regeln der Heuschrecken-Kunst aus. „Vor acht Jahren hatte ein Finanzinvestor das Unternehmen übernommen – und es anschließend ausgesaugt.“ (Welt, 11.9.2008, S. 12)

Wie viele Milliarden Euro die beiden der ehemaligen Bundesdruckerei in Form von Krediten bis Dato aufgeladen haben, bleibt im verborgenen.

Alleine für den Rückkauf dürfte der Bund aber 1,5 bis 2 Milliarden Euro hinlegen. Diese Summen fließen wiederum in die Taschen von Patricolf und Cohen: „Notgedrungen ist der Bund nun wieder voll eingestiegen. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart.

Er wird über dem Gebot von 400 Mio. Euro von G&D und den angeblich bis zu 900 Mio. von ausländischen Bietern liegen – da bleibt auch abzüglich des Darlehens ein hübsches Sümmchen, das der Staat begleichen muss.“ (Welt, 11.9.2008, S. 12)

Und wie viele Tonnen Euro-Scheine die israelische „Bundesdruckerei“ womöglich während ihrer „Amtszeit“ für Israel druckte, dürfte vielleicht erst ans Tageslicht kommen, wenn dieses Lobby-System von einer freiheitlichen, nationalen Regierung in die Wüste geschickt worden ist.

Auf jeden Fall erhielt Israel über seine „Bundesdruckerei“ Zugang zu allen Personaldaten der deutschen Bevölkerung. Und, so fragt man sich, wie viele Pässe stellte die israelische Bundesdruckerei für die weltweiten Mordaktionen des Mossad zur Verfügung?

Nur für die Ausraubung der Völker, insbesondere der Deutschen, wurde der Globalismus erschaffen.

Alles wurde zerstört in Deutschland wie in Europa.

Selbst die Inflationswährung Euro wird durch den Schornstein fliegen.

Somit hat der Deutsche quasi alles verloren, was seine Vätergenerationen geschaffen hatten.

Die Globalisten nennen den Deutschen deswegen liebevoll „the German twit“.
Selbst DIE WELT spottet über den politisch-korrekten BRD-Einfaltspinsel. Sie kommentiert die Ausschlachtung der Bundesdruckerei mit folgender Überschrift:

„Privatisiert, ausgesaugt und wieder verstaatlicht“
(Welt, 11.9.2008, S. 12)

Auf Anregung eines Lesers möchte ich das noch mit einem Artikel der Nachdenkseiten unterlegen:

Neuseeland kauft Privat-Bahn zurück

Laut ZDF zieht Neuseeland aufgrund der verheerenden Folgen der Privatisierung ihrer Bahn im Jahre 1993 die Reißleine und kauft die Bahn mit hohen Verlusten zurück, schreibt einer unserer Leser und verweist auf das ZDF: Dort heißt es unter der Überschrift „Wegen schlechter Erfahrungen“ „Während Berlin am Bahn-Börsengang bastelt, zieht Neuseeland die Reißleine: Wegen schlechter Erfahrungen haben die Neuseeländer ihre Bahn zurückgekauft.
Der Verkauf Anfang der 90er Jahre und der folgende Niedergang “war eine schmerzliche Lektion”.

Das ZDF meldet weiter: „Die neuseeländische Regierung kauft für 665 Million Neuseeländische Dollar (336 Millionen Euro) die privatisierte Bahn wieder von der australischen Firma Toll Holdings zurück”. Das gab Finanzminister Michael Cullen am Montag bekannt. Dies sei der beste Weg für notwendige Investitionen in diesem Bereich, erklärte Cullen. “Der Verkauf der staatlichen Bahn zu Beginn der 90er Jahre und der danach folgende Niedergang des Vermögens war eine schmerzliche Lektion für Neuseeland”, erklärte der Minister.

Die staatliche neuseeländische Bahn wurde 1993 für 400 Millionen Neuseeländische Dollar (202 Millionen Euro) an private Investoren verkauft,…“

Kommentar unseres Lesers, offenbar eines Sozialdemokraten: Die „schmerzliche Lektion“ der Neuseeländer ficht aber unsere Politiker, insbesondere meine SPD-”Genossen” in Berlin nicht an. Sie ziehen weiter wie die Lemminge wohl in der Hoffnung, bis zum zu erwartenden Crash genug abgegriffen zu haben.“

So ist es wohl – ich ergänze mit dem Hinweis darauf, dass mit Sicherheit auch Vertreter anderer Parteien, zumal der Union, ordentlich profitieren. Schließlich war der Vertreter einer der aussichtsreichen Investmentbanken, Dr. Notheis von Morgan Stanley, im Jahr 2005 ehrenamtlicher Wahlhelfer mit Fulltime-Einsatz beim damaligen CDU-Generalsekretär Kauder und Angela Merkel.

Es ist so, wie wir immer schon sagen : Privatisierungen wie die bei der Bahn kann man nur erklären, wenn man fragt, wer verdient daran. Im konkreten Fall verdienen die Investmentbanken beim Verkauf zum ersten Mal und beim Rückkauf zum zweiten Mal, sowie der israelische Staat. Und auch die Käufer verdienen dann, wenn der Staat wieder zurück kauft.

Die Finanzwirtschaft und die mit ihr verbundene Entourage aus Rechtsanwälten, Beratern, Steueranwälten und PR-Agenturen braucht Transaktionen. Bewegung klingelt im Kasten – in die Privatisierung und zurück in die Rück-Übernahme durch den Staat. Alle verdienen daran.

Nur wir, das Volk und die Steuerzahler schauen in die Röhre, viel schlimmer,
wir bezahlen das Verscherbeln unseres Volksvermögens wie auch den Rückkauf.
Doppelt und dreifach.
Denn wir sind auch noch Opfer der mit der Privatisierung eingeleiteten falschen Verkehrspolitik.

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/02/25/%E2%80%9Eerst-privatisiert-dann-ausgesaugt-und-schliesslich-wieder-verstaatlicht%E2%80%9C/
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Gruß
Der Honigmann
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